Gebäude betreiben, um Werte zu erhalten: Facility Management bei Ganter

Christian Gmyrek (Business Unit Manager, Facility Management ) im Interview:

Was genau umfasst Facility Management bei Ganter und wem bieten wir  es an?

Die Ganter Group ist in den Geschäftsfeldern Retail, Commercial und Residential tätig. In allen dreien – also für gewerbliche Kunden, Kunden aus dem öffentlichen Bereich bis hin zu Privatkunden – bauen wir nicht nur, sondern betreiben auf Wunsch auch Gebäude. Dieses Facility Management bieten wir darüber hinaus auch für Objekte an, an deren Bau oder Innenausbau wir nicht beteiligt waren. Im Einzelnen heißt das: Wir beraten und übernehmen Aufgaben rund um die Immobilie, führen Wartungen an technischen Anlagen durch, inspizieren Gebäude und halten sie instand. Auch die Pflege von Grünanlagen, Reinigungsleistungen oder Hausmeisterdienste fallen darunter, und selbstverständlich beraten wir unsere Kunden auch im Bereich Energiemanagement.

 

Welchen Vorteil hat es, das Facility Management an Ganter zu geben?

Ein Beispiel: Jemand hat in seinem Store oder in seinem Büro einige technische Anlagen installiert, zum Beispiel Klimaanlagen, Brandmelder, Automatiktüren, Sicherheitsbeleuchtung, Feuerlöscher und vieles mehr. Als Betreiber der Anlagen und Arbeitgeber muss er oder sie von nun an zahlreiche Vorschriften beachten. Um nur zwei zu nennen, wäre da an Arbeitsstättenrichtlinien und an die Verkaufsstättenverordnung zu denken. Je nach Bundesland und technischer Anlage müssen regelmäßig verschiedene Wartungen und Prüfungen durchgeführt werden. Und damit liegt schon ein Vorteil auf der Hand: Ganter kennt sich nicht nur mit den technischen Anlagen aus, sondern weiß auch um alle Verordnungen und Bestimmungen. Diese behalten wir für die Kunden im Blick, die sich dadurch voll auf ihr Tagesgeschäft konzentrieren können. Die technischen Anlagen werden gewartet, geprüft und rechtssicher dokumentiert.
Bei Gebäuden, an deren Bau- oder Ausbau wir ohnehin beteiligt waren, sorgen wir von Anfang an für einen perfekten Wissenstransfer. So bekommen wir alle wesentlichen Informationen zum Gebäude und zu den darin installierten Anlagen von den Bauplanern und -leitern direkt übergeben. Von diesem Moment an verwalten wir alle wichtigen Daten und Unterlagen, Prüfintervalle, Wartungsprotokolle, Pläne und Bedienungsanleitungen für unsere Kunden. Selbst wichtige Ersatzteile lagern wir ein. Damit gewährleisten wir, dass Anlagen möglichst störungsfrei laufen, und sollte doch mal eine Reparatur nötig sein, ist alles sofort zur Hand. Das spart Zeit und Geld. Wenn uns ein Kunde oder eine Kundin wegen einer Störung oder eines Zusatzauftrages benachrichtigen möchte, steht dafür das Ganter Meldeportal zur Verfügung. Dort sind online bequem alle Anliegen einzugeben, die uns sofort und ohne lästiges Hinterher-Telefonieren erreichen. Der Kunde kann hier auch die Statusänderungen seiner Meldung verfolgen und erkennt rechtzeitig, wenn sich ein Handwerker ankündigt. Die eingegangenen Meldungen werden von uns ausgewertet, sodass wir über Störungsarten und -häufigkeiten sowie über anfallende Wartungskosten tagesaktuelle Statistiken erstellen und evtl. Rückschlüsse für zukünftige Maßnahmen und Anlagen ziehen können.
Ein solches professionelles Facility Management lohnt sich nicht nur für gewerbliche oder öffentliche Gebäudebetreiber, sondern wir beraten auch private Bauherren bei der Wahl der für sie idealen Anlagen. Dabei haben wir schon in der Bauphase die späteren Bewirtschaftungskosten im Blick. Darüber hinaus verhindert eine sinnvolle Wartung, Pflege und Instandhaltung einer Immobilie nach Bauabschluss natürlich böse Überraschungen und unerwartete Kosten. Professionelles Facility Management erhält deshalb auch für Privatpersonen langfristig den Wert der Immobilie.

 

Wäre es für den Kunden nicht preiswerter, sich selbst um das Facility Management zu kümmern?

Nein. Für den Kunden würde es bedeuten, die Zeit für das Betreiben seines Gebäudes regelmäßig vom Tagesgeschäft abzuzwacken oder aber Personal dafür bereitzustellen. Und auch der private Immobilienbesitzer müsste sich aufwendig einarbeiten. Denn unregelmäßiges und unachtsames Facility Management birgt erhebliche Risiken. Wer etwa Wartungsintervalle verpasst, erkennt zu spät Gefahren für Leib und Leben (durch Fehler in der Elektroinstallation, Heizungsstörung, CO usw.) und verliert nicht selten die Gewährleistung. Eine Immobilie, die nicht gepflegt wird, verliert darüber hinaus rasch an Wert. Unser Ziel ist es deshalb, dem Kunden möglichst alle Arbeiten „im Hintergrund“ abzunehmen, damit er sich auf sein Kerngeschäft konzentrieren kann. Dafür bieten wir maßgeschneiderte Lösungen an, die sinnvoll sind und im finanziellen Rahmen bleiben.

 

Wer arbeitet im Ganter Facility Management?

In unserem Team arbeiten Elektromeister und Gebäudetechniker aus Deutschland, Großbritannien und Italien. Wir alle sind „alte Hasen“ im Bereich Facility Management und haben schon zahlreiche und sehr unterschiedliche Kunden betreut, vom kleinen mittelständischen Betrieb bis hin zu großen Industrieunternehmen oder Retailern. Mitarbeiter im Facility Management müssen die Gabe haben, Kundenanforderungen, Sorgen oder Bedürfnisse schnell zu erkennen und mit Sinn und Verstand Lösungen oder Vorschläge zu erarbeiten. Oft ist das ein sehr kleinteiliges Geschäft, aber sehr wichtig für unsere Kunden.

 

Wie beginnt eine Zusammenarbeit mit dem Ganter Facility Management?

Häufig übernehmen wir Objekte, an deren Bau, Umbau oder Innenausbau Ganter bereits beteiligt war. Diese Gebäude kennen wir wie unsere eigene Westentasche, und das Facility Management gehörte zum Gesamtangebot. Wir übernehmen jedoch auch Gebäude, die schon im Betrieb sind. In diesem Fall finden wir in persönlichen Gesprächen heraus, welche Dienstleistungen der Kunde wünscht oder ob noch Schwachstellen etwa im Bereich Betreiberverantwortung existieren. Anhand dieser Informationen erstellen wir dann ein individuelles Angebot. Denn ein „All Inclusive“- Angebot ist nicht zwangsläufig das Richtige und wir sind an langfristigen Aufträgen und einer vertrauensvollen Zusammenarbeit mit unseren Kunden interessiert.

 


Christian Gmyrek stammt aus dem Raum Esslingen bei Stuttgart. Er ist gelernter Zimmermann und staatlich geprüfter Gebäudetechniker. In seiner beruflichen Laufbahn war er unter anderem als technischer Leiter und als Prokurist in einer Gebäudetechnikfirma tätig. Bei Ganter leitet Christian Gmyrek seit 2017 die Facility Management Teams in Deutschland und Italien.

Immobilienprodukte zur Marke machen: Property Development bei Ganter

Klaus Schweizer (Geschäftsführer Ganter Property Development GmbH) im Interview:

Was ist die Aufgabe der Ganter Property Development GmbH (GPD)?
Im Ganter Kompetenznetz bildet die GPD einen weiteren wichtigen Baustein und schließt somit die gesamte Wertschöpfungskette der Ganter Group als moderner Bau- und Immobiliendienstleister. Wir entwickeln und vermarkten anspruchsvolle Immobilienprojekte am Puls der Zeit. Wir schaffen Mehrwert mit Qualität im Schulterschluss mit anspruchsvoller sowie zeitgemäßer Architektur und managen die Nahtstelle zwischen Konzeption und Realisation im Bereich Real Estate.

Worin sehen Sie die größte Herausforderung für die neu gegründete GPD?
Sicher darin, die geeigneten Liegenschaften und Immobilien zu erwerben, ein wirtschaftlich zukunftsfähiges Konzept im Kontext mit einer anspruchsvollen Baukultur zu entwickeln und hierfür ein maßgeschneidertes Finanzierungsmodell mit den passenden Partnern vorzulegen.

Wo liegen dabei die besonderen Chancen?
Der gute Name von Ganter zählt. Deshalb möchten wir unsere Stellung zunächst in der Region aufbauen, wo die Marke Ganter Interior als internationaler Player mit langjähriger Erfahrung in der Projektrealisierung bereits etabliert ist. Von hier ausgehend werden wir die GPD als Newcomer im Wettbewerb von Beginn an selbstbewusst und professionell positionieren.

Welchen grundsätzlichen Anspruch hat die GPD bei der Realisierung ihrer Bauvorhaben?
Es geht darum, in der Konzeption und der Realisation konstant hohe Qualität zu erzeugen – ein bisschen nach dem Motto: gut geplant ist halb gebaut. Dabei ist eines unserer Alleinstellungsmerkmale die perfekte Balance zwischen wirtschaftlichem Nutzen, authentischer Baukultur und mutiger Individualität. Profitieren können wir dabei von der langjährigen Projektarbeit für internationale und anspruchsvolle Lifestyle-Marken.

Sie kommen ja ursprünglich vom Interior Design – welche Rolle spielt das heute?
Menschen definieren sich und ihren Lifestyle heute mehr und mehr über Marken, Labels und Design sowie über die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Stilrichtung. Das hat in den vergangenen Jahren auch maßgeblich und sehr positiv die Ausstattung von Gebäuden und die Gestaltung von Lebensräumen beeinflusst. Ein gelungenes und stilistisch anspruchsvolles Interior Design transportiert dabei eine klare Message und Haltung, mit denen sich Nutzer und Besucher eines Gebäudes identifizieren können. Viele Menschen möchten sich, ähnlich wie in der Mode, durch einen eigenen Stil ausdrücken und gesellschaftlich positionieren. Interior Design hat deshalb in der Immobilienentwicklung die bedeutende Aufgabe, Menschen ein angenehmes Raumerlebnis zu bieten, in welchem sie z.B. mit Freude arbeiten, überraschend Neues erfahren oder sich sicher und gut aufgehoben fühlen.

Mit welchen Veränderungen in der Zukunft rechnen Sie in Ihrem Bereich?
Ich bin überzeugt, dass Immobilienprodukte zukünftig immer mehr auch zur Marke werden müssen, um sich in einer Gesellschaft, die sich permanent verändert, zu legitimieren und durchzusetzen. Im Idealfall gelingt es dabei, eine Fangemeinde zu gewinnen, die Projekten auch in den sozialen Netzwerken zu großer Sichtbarkeit verhilft. Ein intensiver und profunder Dialog zwischen allen Beteiligten eines Immobilien-Projekts, an dem von Anfang an auch das Marketing mitwirkt, halte ich in Zukunft deshalb für unerlässlich. Nur so ist das Ziel einer wirklichen Identifikation der Nutzer mit dem Objekt zu erreichen.

Spielen weitere gesellschaftliche Veränderungen eine Rolle?
Ja, natürlich. Die Situation insbesondere des städtischen Wohnraums wirkt auf uns zurück. So steigt, wenn auch regional unterschiedlich, doch insgesamt der Bedarf an städtischem bzw. stadtnahem Wohnraum, was sich derzeit vorallem in immer höheren Verkaufspreisen artikuliert. Und auch der Bedarf an altersgerechten Immobilien steigt mit der demografischen Entwicklung. Eine Antwort auf diese Herausforderungen werden integrierte und intelligente Konzepte sein, womit wir wieder ins Spiel kommen. In der Immobilienbranche wir ähnlich wie zuvor im Bereich der Mobilität die „Service Experience“ eine immer größere und entscheidende Rolle spielen.

Können Sie genauer ausführen, was sie unter einem intelligenten Konzept verstehen?
Nun, zum Beispiel Immobilien mit individuellen Service- und Pflegedienstleistungen werden zukünftig immer gefragter sein. Die GPD entwickelt zurzeit im Hochschwarzwald ein innovatives Wohnkonzept für sicheres und sorgenfreies Wohnen im Alter. Das Ensemble in Breitnau bietet Wohnen mit Service, Betreutes Wohnen, Pflegehaus mit Tagescafé, Arztpraxis und Physiotherapie sowie ein in die Natur eingebettetes Feriendorf. Alle Wohnungen sind barrierefrei, hochwertig ausgestattet, verfügen über großzügige Terrassen oder Balkone und bieten auf Wunsch vielfältige Service- und Pflegeleistungen. Die potenziellen Kunden für solche Wohnkonzepte im Alter sind heute selbstbewusst und selbstbestimmt, vielseitig interessiert, anspruchsvoll und durchaus designaffin. Daher spielt auch hier eine moderne Architektur und ein zeitgemäßes Interior-Konzept eine zunehmend wichtige Rolle.

Und welche Rolle spielen neue Technologien Ihrer Meinung nach in der Immobilie der Zukunft?
Sicher ist in diesem Zusammenhang die Gebäudedigitalisierung zuerst zu nennen. Wobei es dabei meiner Meinung nach vor allem um das richtige Maß geht. Ich spreche gern von einem „Hightech downsizing“ – unsere Aufgabe wird es sein, aus der enormen Vielfalt an technischen Möglichkeiten jeweils das geeignete System auszuwählen und die Immobilie entsprechend auszustatten.
Große Chancen sehen wir auch im sogenannten „Building Information Management“ (BIM). Dabei wird die gesamte Wertschöpfungskette einer Immobilie digital antizipiert mit dem Ziel, Kosten und Prozesse zu optimieren. Dabei stehen wir als Startup allerdings noch ganz am Anfang und arbeiten deshalb nach Möglichkeit mit externen Partnern zusammen, die in diesem Bereich auf konkrete Erfahrungen zurückgreifen können.

Erzählen Sie uns noch etwas mehr über die aktuellen Vorhaben der GPD?
Gern, zumal wir immer mehr interessante Projekte entwickeln und weiterhin Ausschau nach neuen Objekten oder Grundstücken halten. Neben der Sonnenhöhe in Breitnau und der Lake Residence in Überlingen am Bodensee arbeitet die GPD derzeit an einem interessanten Konzept für Ferienhäuser und Apartments in Herrischried im Schwarzwald. Darüber hinaus beschäftigen wir uns mit Hotels und Resorts am Schluchsee und Titisee. Aber auch an der Bewertung weiterer Opportunitäten am Bodensee für Apartments sind wir dran. Sie sehen, auf uns warten etliche spannende Aufgaben.

 


Klaus Schweizer, der aus Nordbaden stammt, studierte nach seiner Schreinerlehre Innenarchitektur. Nach beruflichen Stationen in Berlin und Süddeutschland kam der diplomierte Ingenieur zu Ganter, wo er seit 2005 diverse Funktionen innehatte, darunter Senior Project Manager, Head of Construction, Head of Sales sowie Mitglied der Geschäftsleitung. Er gewann Kunden wie Apple, Burberry, Louis Vuitton, Longchamp, Victoria Secret und diverse Architekturbüros für Ganter und verantwortete zahlreiche Großprojekte in den Bereichen Commercial und Residential. Darüber hinaus war er federführend bei den Messeauftritten von Ganter auf der Euroshop. Seit August 2016 ist er Geschäftsführer der Ganter Property Development GmbH.

Mit dem Fokus auf Details – Ganter Produktentwicklung

In der heutigen Arbeits- und Wirtschaftswelt konzentriert sich eine immer größere Zahl von Aufgaben auf immer weniger Köpfe. Damit sich unsere Retail-Kunden dennoch ganz ihrem Kerngeschäft widmen können, kümmert sich das Ganter-Team Product Design & Procurement (PDP) um die vielen, ganz entscheidenden „Dinge“: Ob modulares Möbelkonzept oder Tablett, Deko-Element, Warenträger oder eine clevere Verpackung – wir entwickeln und produzieren alles, um die Produkte unserer Kunden adäquat in Szene zu setzen. Auch industrielle Serienfertigungen gehören mittlerweile zum Repertoire, wobei wir damit sogar Kunden gewonnen haben, die mit den übrigen Geschäftsfeldern von Ganter gar nichts zu tun haben. So profitieren etwa Kunden aus dem Frisörbereich seit einigen Jahren von unserer Produktentwicklung: ob Kunststoffschüssel oder Messbecher, Bürste oder Pinsel bis hin zum Handtuch ist hierbei alles möglich.
Angefangen haben wir vor 18 Jahren mit der Entwicklung von einzelnen Präsentationshilfen, die anschließend von unserer Tochtergesellschaft in Shanghai produziert wurden. Inzwischen hat sich das Leistungsspektrum jedoch sukzessive erweitert, sodass wir uns jetzt als Begleiter unserer Kunden über den gesamten Lebenszyklus eines Produkts hinweg sehen, vom Design bis hin zum eventuellen Recycling. In der Vergangenheit wurden wir häufig erst dann angefragt, wenn Unterstützung bei der Produktion der Präsentationsprodukte erforderlich war. Weil das Design zu diesem Zeitpunkt aber bereits vorlag, war ein enormer Kostendruck die Folge und unser Handlungsspielraum entsprechend klein. Denn auch wenn mit Value Engineering kostenseitig noch einiges zu optimieren ist, legt doch das Design den groben Rahmen fest. Heute hingegen beginnt die Zusammenarbeit mit unseren Auftraggebern häufig weitaus früher: So bieten wir inzwischen nicht nur die Produktion, sondern auch das Produktdesign an, was uns erlaubt, Entwürfe vorzulegen, die von Anfang an – etwa bei der Materialauswahl – den Kostenfaktor berücksichtigen. Auf diese Weise ist es uns möglich, sowohl den Designvorstellungen als auch dem Budget des Kunden genau zu entsprechen. Unser interkulturelles Team setzt sich aus Industriedesignern, Grafikdesignern und Konstrukteuren sowie aus Spezialisten für den Einkauf, die Umsetzung und die Abwicklung zusammen. Von der ersten Idee an bis hin zum fertigen Produkt können wir dem Kunden somit den kompletten Service anbieten, wobei es ihm überlassen bleibt, ob er das „ganze Paket“ oder nur einzelne Dienstleistungen in Anspruch nimmt.
Ein Meilenstein im Jahr 2017 war für uns der Auftrag von Thule: Für diesen internationalen Hersteller von Transportmitteln entwickelten wir ein modulares Waren-Präsentationssystem, das beliebig skalierbar und erweiterbar ist. Diese Warenträger eigenen sich für die professionelle und ansprechende Präsentation verschiedenster Produkte – bei kleineren Retail-Partnern ebenso wie im großen, 300 m² Thule-Store. Von der Konzeptentwicklung an waren wir dabei für alle Herstellungsschritte verantwortlich, auch für die weltweite Produktion des Möbelsystems, die Planung und Visualisierung der Läden sowie für die Umsetzung. Zudem wird das System permanent optimiert und erweitert. Thule ist nur einer von vielen Kunden, die unser ganzheitliches Produktverständnis zu schätzen wissen. So erhielten wir entsprechend umfassende Aufträge beispielsweise auch von Davidoff und Coty. Insbesondere für Coty übernehmen wir in partnerschaftlicher Zusammenarbeit seit Jahren Design, Umsetzung, weltweite Serienproduktion und Auslieferung von Frisörprodukten. Daran, dass wir auch in Zukunft mit unserem Ansatz und unseren Erfahrungen bei der Gestaltung und Umsetzung überzeugen können, zweifeln wir nicht. Daher freuen wir uns auch auf das kommende Jahr und sind gespannt, was es für uns bereithält.

Jörn Dallmann (Business Team Manager Retail/Product Development)


Der aus Baden-Württemberg stammende Jörn Dallmann ist gelernter Tischler und hat darüber hinaus ein Studium in Betriebswirtschaftslehre und Produktdesign (FH Diplom Industrial Designer) absolviert. Nach diversen beruflichen Stationen im In- und Ausland (Australien und Neuseeland) und nach langjährig erfolgreicher Selbstständigkeit kam er Ende 2014 zu Ganter, wo er seitdem diverse Funktionen innehatte, darunter Head of Visual Element sowie Teamleiter. Seit 2018 verantwortet er die Vertiefung und Weiterentwicklung des Bereichs Produktdesign und Procurement.

Exklusive Ferienwohnungen in der Schweiz – Haus Alpenrose

Die Ganter Group und die Andermatt Swiss Alps AG (CH) haben ein Joint Venture zur Erstellung des Appartementhauses «Alpenrose» in Andermatt gegründet. Dadurch wird die Vision der Andermatt Swiss Alps AG mit der Erfahrung und Kompetenz der Ganter Gruppe verbunden.
Das Apartmenthaus Alpenrose liegt in Bestlage im autofreien Resort ‚Andermatt Swiss Alps‘ direkt an der zentralen, ansprechend gestalteten Piazza mit erstklassigen Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten. Die vom alpinen Stil inspirierte, aufwändig gestaltete Fassade und die öffentlichen Arkaden fügen das Haus harmonisch in das Architektur-Ensemble des Resorts ein.
In Ihrem neuen, hochwertig ausgestatteten Alpendomizil genießen Sie die Wärme des knisternden Kaminfeuers bei einer heißen Schokolade oder einfach nur den Ausblick auf die umliegenden Berggipfel. Nach einem Tag in den Bergen werden Sie den Komfort, die Ruhe und die Behaglichkeit Ihrer vollausgestatteten Ferienwohnung zu schätzen wissen.
Die Wohnungen sind optimal geschnitten und attraktiv ausgestattet, der Innenausbau der Apartments setzt  Maßstäbe und erfüllt in Bezug auf die verwendeten Materialien und das Design höchste Ansprüche.
Die Ganter Group agiert bei dem Projekt als Generalunternehmer. Die Spezialisten aus dem Schwarzwald übernehmen nicht nur den Bau, sondern auch den kompletten Innenausbau und die Möblierung der Alpenrose. Michael Ganter, Inhaber der Ganter Group, kommentiert das Joint Venture wie folgt: „Das Konzept der Andermatt Swiss Alps AG hat uns voll überzeugt, wir freuen uns, unsere Erfahrung und Ausführungs-Kompetenz im Premiumsegment bei diesem Projekt beisteuern zu können.“

Die Grundsteinlegung und der offizielle Verkaufsstart für das Haus Alpenrose erfolgt in einem feierlichen Rahmen am 21 April 2017. Wenn sie vorab weitere Informationen haben möchten, freuen wir uns über ihre Kontaktaufnahme oder Ihren Besuch auf www.andermatt-alpenrose.ch.