Glänzender Auftritt für Karosserie-Schrott

Für unsere Kunden gehen wir gerne auch ungewöhnliche Wege: Der Innenausbau und die Möblierung des neuen Flagship-Clubs für Lynk & Co in Amsterdam führten uns diesmal auf den Wertstoffhof einer lokalen Rohstoffverwertung, um dort nach gepresstem Karosserieschrott zu suchen.
Hintergrund war das gemeinsam entwickelte Interior-Konzept der Designbüros S-P-A-C-E Projects und Studio Alexander Fehre für die neuen Clubräume des Autoherstellers Lynk & Co, mit dessen Umsetzung Ganter beauftragt wurde. Für die flexibel nutzbaren Räumlichkeiten war u.a. ein Ensemble aus Displaytischen vorgesehen, mit Oberflächen aus einer Kombination verschiedener Abfallprodukte (Automobilschrott und recycelte Zeitungen). Diese Upcycling-Idee entstand in Hinblick auf die Agenda von Lynk & Co., die mit einem neuartigen Auto-Abomodell eine Kultur der Nachhaltigkeit vorantreiben möchten.
Immer darauf bedacht die bestmögliche Lösung für unsere Kunden zu finden, haben wir zunächst den Markt auf fertige Produkte gescannt. Da das Ergebnis nicht unseren Vorstellungen entsprach, sind wir schließlich bei einer Rohstoffverwertung fündig geworden, wo u.a. Aluminiumreste, die beim Karosseriebau im Rahmen des Zuschnitts entstehen, zu transportfähigen Würfeln gepresst werden.

Außergewöhnliche Konzepte verlangen ungewöhnliche Maßnahmen

Während die Maßanfertigung von Möbeln nach exakten Vorgaben und detaillierten Plänen erfolgen kann und Unsicherheiten beispielsweise durch den Bau von Prototypen im Rahmen einer intensiven Bemusterungsphase abgebaut werden können, mussten wir uns in diesem Fall schrittweise an die Vorstellungen des Kunden und die im Konzept nur grob skizzierte Idee herantasten.
Auf dem Gelände der Rohstoffverwertung haben unsere Kollegen intensiv nach den spannendsten Schrott-Würfeln gesucht, deren Oberfläche und Haptik den Vorstellungen und grob vorgegebenen Maßangaben der Designer und des Kunden entsprachen.
Um die Schrott-Würfel als Displaytische einsetzen zu können, musste die Oberflächenstruktur so gewählt werden, dass nicht zu viele und zu tiefe Furchen das Auslegen von Waren später erschweren, gleichzeitig galt es besonders interessante Objekte mit einer möglichst rauen Oberfläche zu finden, in deren Struktur sich noch deutlich die Spuren des Pressvorgangs nachvollziehen lassen.
Da die Form der Würfel aus der Verarbeitung in der Aluminiumpresse resultiert und nicht mehr stark verändert werden kann ohne den besonderen Charakter der Schrott-Würfel zu zerstören, wurden lediglich scharfe Kanten und abstehende Teile abgeschliffen, um die Verletzungsgefahr zu reduzieren.
Präsentiert wird auf den ungewöhnlichen Präsentationstischen nun eine sorgfältig kuratierte Auswahl von Produkten gleichgesinnter Partner, die ganz im Sinne von Lynk & Co. eine nachhaltige Agenda vorantreiben: z.B. japanische Vintage Sneaker, lokal produzierte Skateboards oder hippe Sonnenbrillen. Die Lifestyle-Produkte können genauso wie alle freistehenden Möbel käuflich erworben werden. Auch diese wurden aus Upcycling-Materialien produziert: So besteht ein zentral platzierte Tisch beispielsweise aus altem Meeresmüll und die Barhocker sind mit Lynk & Co’s eigenem Stoff bezogen, der aus recycelten Fischernetzen gewonnen wird. Die Möbel unterteilen die Clubräume in unterschiedliche Zonen, um sich auszutauschen, um gemeinsam zu arbeiten und um sich inspirieren zu lassen, denn im Zentrum steht nicht das zu erwerbende Automodell, sondern der Community-Gedanke:

Together we can move better

Dieses Credo von Alain Visser (CEO, Lynk & Co )können wir nur unterstreichen und auch auf unsere Zusammenarbeit beziehen, denn das bestmögliche Ergebnis kann nur erzielt werden, wenn alle Beteiligten gewillt sind nach der optimalen Lösung zu suchen.

 

Foto 1, 2 und 4: Ganter Group

Foto 3: Today’s brew / Lynk & Co

Neue Spielgeräte für Waldkirch

Anstatt auf den Betriebsausflug zu gehen, hatten sich Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Ganter Group an die Arbeit gemacht und verschiedene Spielgeräte aus Holz für den Bürgertreff in Waldkirch gebaut. Nach längerer Vorbereitung und Planung wurde in der betriebseigenen Werkstatt einen ganzen Morgen bis in den Nachmittag hinein gesägt, geschliffen und gemalt. Entstanden sind dabei eine Lokomotive, einen Sandkasten, eine Holzspielküche, Kleinspielzeug und eine Kiste für deren Unterbringung. „Es hat viel Spaß gemacht und wir hoffen, dass die Kinder viel Freude daran haben“, berichtete Sabine Buselmeier, die die Aktion vonseiten Ganter koordinierte. Am Nachmittag wurden die Spielgeräte dann mit dem Kran eines Forstschleppers der Stadt Waldkirch an Ort und Stelle gebracht. Der Wunsch verschiedener Gruppen nach Spielgelegenheiten wäre ohne den freiwilligen Einsatz des Ganter-Teams nicht erfüllbar gewesen. Deshalb bedankte sich Klaus Laxander im Namen des Bürgertreffs noch einmal besonders herzlich für die gelungene Aktion.

Ganter gratuliert Absolventen

Bei Ganter in Waldkirch hat gerade ein besonderer Ausbildungs-Jahrgang seine Abschlussprüfungen absolviert. Die ursprünglich im Mai vorgesehenen Prüfungen mussten wegen der Pandemie auf Ende Juni verschoben werden – so war ein ordnungsgemäßer Abschluss jedoch noch vor den Sommerferien möglich. Annalena Emler und Julia Schätzle haben ihre Prüfung zur Industriekauffrau abgelegt, Jens Duscha, Jan Weber, Daniel Mack und Urs Eble zum Technischen Produktdesigner. Alle sechs haben ihren Abschluss mit sehr guten bis guten Noten bestanden. Annalena Emler und Julia Schätzle werden von Ganter in ein festes Arbeitsverhältnis übernommen, alle anderen werden im Anschluss ein Studium oder neue Tätigkeitsfelder anstreben. Die Auszubildenden sind bei Ganter vielfältig engagiert und zeigen großen Einsatz und Kreativität weit über das Tagesgeschäft hinaus, z. B. bei der Organisation von Firmen-Events oder bei eigenständig durchgeführten Azubi-Projekten. Die Ausbildungsquote von Ganter liegt mit 6,3% weiterhin über dem bundesweiten Durchschnitt.

FEIERLICHE GRUNDSTEINLEGUNG FÜR DAS SENIORENWOHNPROJEKT „SONNENHÖHE“ IN BREITNAU

Mit der Grundsteinlegung der „SONNENHÖHE“ am Freitag, den 02. August 2019 wurde ein weiterer wichtiger Meilenstein des innovativen Wohnprojekts der Ganter Property Development für altersgerechtes und barrierefreies Wohnen in Breitnau gefeiert. Bis Oktober 2020 soll hier ein Wohnkomplex entstehen, der die Bereiche Pflege, Senioren und Tourismus vereint.
Am Nachmittag haben Vertreter der Ganter Group aus Waldkirch gemeinsam mit Gemeinde, Gemeinderat, Seniorenzentrum St. Raphael, Nachbarn, Käufer, Mieter und beteiligte Baufirmen bei strahlendem Sonnenschein eine Zeitkapsel mit den wichtigsten Unterlagen zum Projekt befüllt und in den Grundstein eingebracht.
Für die passende Schwarzwald-Stimmung sorgten die Tubaklänge und der Gesang des Breitnauer Kaberettisten Martin Wangler, der als Fidelius Waldvogel über die Grundsteinlegung wachte.
Die Käufer der Wohnungen erhielten einen symbolischen grünen Ziegelstein. Wie Inhaber Michael Ganter berichtete, sind 20 von 21 Wohnungen im Betreuten Wohnen verkauft. Er informierte auch darüber, dass man mindestens 18 Wohnungen habe verkaufen müssen, um überhaupt bauen zu können. Es sei ein ungewöhnliches Projekt – „für uns und auch für die Gemeinde“, sagte Ganter. Auch der Generalmietvertrag für das ambulant betreute Wohnen sei ein wichtiger Meilenstein gewesen. Beim Pflegehaus bleibe man Eigentümer, informierte Michael Ganter.
Ein Wohnprojekt dieser Art sei auch im eigenen Haus Neuland. „Und es ist die allergrößte Investition, die wir je getätigt haben“, fügte Ganter hinzu. Er dankte Gemeinde und Gemeinderat, die „immer mit einer Stimme hinter uns gestanden haben“. Durch die Realisierung des Seniorenwohnprojekts wird nun ermöglicht, dass Pflegebedürftige weiterhin in Breitnau leben können. In Anbetracht dessen spricht auch der Bürgermeister von Breitnau, Josef Haberstroh, gegenüber der Badischen Zeitung von einem „absoluten Glücksfall für die Gemeinde, dass man ein derartiges Projekt realisieren könne“.
Klaus Schweizer, Leiter des Breitnauer Großbauprojekts von Ganter Property Development, gab zu, dass er zunächst skeptisch gewesen sei, als er die grüne Wiese zum ersten Mal gesehen habe. „Doch ich habe schnell gemerkt, dass wir hier nicht in einem Ort sind, der anfängt auszusterben, sondern der sich entwickelt.“ Marco Kuhn-Schönbeck, Geschäftsführer des Betreibers Seniorenzentrums St. Raphael in Neustadt, betonte in seiner Rede, dass es nicht selbstverständlich sei, dass eine Gemeinde dieser Größe ein solches Projekt realisiere. „Kein Mensch will alt sein, vor allem will niemand gebrechlich sein und niemand will in eine Pflegeeinrichtung – aber man schläft doch ruhiger, wenn man weiß, dass es Angebote wie dieses gibt.“ Das Seniorenzentrum St. Raphael ist in der „Sonnenhöhe“ ebenso Mieter wie die Physiotherapiepraxis Birkenmeier.
Auf der Baustelle am Talgrund in Breitnau entsteht bereits das Erdgeschoss des Wohnbereichs „Betreutes Wohnen“. Deutlich sichtbar wird der Baufortschritt für das Projekt jedoch ab dem 19. August, wenn die Holzelemente angeliefert und aufgebaut werden. Sie werden in direkter Nachbarschaft in den Produktionshallen bei der Firma Holzbau Bruno Kaiser gefertigt.
Weitere Informationen zu diesem Projekt und den verschiedenen Wohnangeboten finden Sie auf der Website

BESUCHEN SIE UNSEREN MESSESTAND AUF DER C-STAR 2019 UND ERFAHREN SIE MEHR ÜBER GANTER!

Wir laden Sie herzlich ein, uns auf der diesjährigen C-Star in Shanghai zu besuchen, der International Trade Fair for Solutions & Trends all about Retail.

Ort: Shanghai New International Expo Centre, Longyang Rd.2345, Pudong District, Shanghai
Datum: 25. April bis 27. April 2019
Stand-Nr.: N5B76

Registrieren Sie sich jetzt unter www.c-star-expo.com und erhalten Sie Ihr kostenloses E-Ticket!

GANTER IM NEUEN STORE BOOK 2019

Im neuen Store Book 2019 sind wir diesmal mit zwei von GANTER realisierten Projekten und Nennungen vertreten:

Werfen Sie hier einen Blick ins Buch:

Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von e.issuu.com zu laden.

Inhalt laden

Herzlichen Dank an den Netzwerk Ladenbau e.V.

Das wichtigste Jahrbuch für die Akteure der Ladenbau-Branche präsentiert für das Jahr 2019:  45 wegweisende Projekte der Shop-, Store- und Retailszene, aktuelle Trends im Ladenbau und ausführlich illustriert DIE LADENBAU-TRENDS. Das Jahrbuch zeigt, was Best Practise im internationalen Store Design heißt. Ladenbau und Innenarchitektur müssen heute auf eine völlig neue Wirklichkeit im stationären Handel reagieren: Wo früher klare Grenzen zwischen den Sortimenten bestanden, sorgen heute integrierte Shop-Konzepte dafür, dass die alten Kategorien zugunsten neuer, spannender Shopping-Welten verschwinden. Das Buch stellt die von einem Expertenbeirat ausgewählten Ladenbau-Projekte ausführlich und mit Blick auf den innovativen Charakter des Konzepts sowie besondere Details vor. Über die Hintergründe von Trends geben kreative Vordenker, Planer und Entscheidungsträger der Ladenbau-Branche Auskunft. Ein ausführlicher Adressteil mit den wichtigsten Shopfitting-Partnern rundet dieses Must-have für alle Akteure im Ladenbau ab.

Jetzt Das STORE BOOK 2019 bestellen!

Hrsg.: dlv – Netzwerk Ladenbau e.V. – Deutscher Ladenbau Verband / Cornelia Dörries

 

SPATENSTICH FÜR DAS SENIORENWOHNPROJEKT „SONNENHÖHE“ – JETZT KÖNNEN DIE BAUARBEITEN IN BREITNAU BEGINNEN

Am Freitag, den 29. März 2019 haben sich Vertreter der Ganter Group aus Waldkirch, der Gemeinde Breitnau und des Gemeinderats sowie der beteiligten Projektpartner zum Spatenstich für das Seniorenwohnprojekt „Sonnenhöhe“ in Breitnau getroffen. Damit ist der Anfang gemacht und die Grabungsarbeiten im Baugebiet Bodenacker können beginnen.

Bis Oktober 2020 soll hier – sofern der Winter keinen Strich durch die Rechnung macht – ein Wohnkomplex entstehen, der die Bereiche Pflege, Senioren und Tourismus vereint.
In Anbetracht des demographischen Wandels hat das Thema Betreuung und Pflege im Alter eine neue Brisanz bekommen. Insbesondere in ländlichen Gebieten – so auch im Hochschwarzwald – ist die Versorgungsstruktur noch nicht ausreichend gegeben: Der Bedarf an Betreuungsangeboten für ältere Menschen und das entsprechende Angebot differieren deutlich. Durch die Realisierung des Seniorenwohnprojekts wird nun ermöglicht, dass Pflegebedürftige weiterhin in Breitnau leben können. In Anbetracht dessen spricht auch der Bürgermeister von Breitnau, Josef Haberstroh, gegenüber der Badischen Zeitung von einem „absoluten Glücksfall für die Gemeinde, dass man ein derartiges Projekt realisieren könne“.

Die zeigt auch die positive Resonanz auf das Projekt, das bereits viele Interessenten für sich gewinnen konnte: 17 Wohnungen sind zum jetzigen Zeitpunkt bereits reserviert.

Dabei hatte es in der fast dreijährigen Planungsphase durchaus auch Rückschläge und Kritik gegeben. Im Dezember hatte die Bürgerinitiative „Zukunft Breitnau“ einen offenen Brief samt 150 Unterschriften im Rathaus überreicht, in dem offene Fragen und Bedenken zu dem Bauprojekt formuliert waren. Die Gemeinde hatte auf die Bürgerbeteiligung großen Wert gelegt und seitens der Ganter Group hat man versucht diese Bedenken ernst zu nehmen und die Projektentwicklung möglichst transparent zu gestalten. Diese Vorgehensweise wurde nicht nur von den Projektpartnern lobend hervorgehoben.

Sind die Maurerarbeiten erst einmal abgeschlossen, wird der Bau des Seniorenwohnprojekts in schnellen Schritten vorangehen. Denn die Decken- und Wandelemente sowie die Balkone werden in direkter Nachbarschaft von Holzbau Bruno Kaiser gefertigt und dann nach Breitnau geliefert. Der Vorteil:  Durch den Holzbau können parallel zwei Gewerke fertiggestellt werden – so können bereits während der Maurerarbeiten in Breitnau, Holz-Elemente in Bernau angefertigt werden. Die Produktion in Breitnau erfolgt wetterunabhängig, so dass diese Produktionsform wenig anfällig für Terminverschiebungen ist. Darüber hinaus werden ausschließlich unbehandelte Hölzer und ökologische Dämmstoffe von regionalen Herstellern eingesetzt.

Weitere Informationen zu diesem Projekt und Wohnungsangebote finden Sie hier:

www.sonnenhoehe-breitnau.de

Balance zwischen Alt und Neu: Transformation bei Ganter

Rückläufige Umsatzzahlen ab 2014 in Deutschland und ab 2015 im Konzern, die überwiegend Einbrüchen im stationären Handel durch Online-Konkurrenz geschuldet waren, bewegten die Geschäftsleitung dazu, neue Wege zu gehen, um die Ganter Group auch in Zukunft auf Wachstumskurs zu halten. In einem ersten Schritt arbeitete das Führungsteam während eines mehrtägigen Workshops im Frühjahr 2016 nach Vorgabe von Michael Ganter an einem Strategieentwurf, um die Gruppe zum globalen Baudienstleister zu entwickeln. Alle stimmten darin überein, dass neben dem bisherigen Retail-Segment auch Kunden aus den Bereichen Commercial und Residential bedient werden sollten. Darüber hinaus war es ein erklärtes Ziel, das Leistungsportfolio von Ganter sukzessive auf den gesamten Lebenszyklus von Immobilien zu erweitern, um Kunden eine partnerschaftliche und kompetente Zusammenarbeit von der Idee bis hin zum reibungslosen Betrieb ihrer Immobilie anbieten zu können. Bei der detaillierten Ausarbeitung dieser strategischen Ansätze und dem Skizzieren der Roadmap im Sommer 2016 traten einerseits schnell die vielen neuen Chancen bei den angestrebten Veränderungen hervor, andererseits auch die Herausforderungen, die eine Umsetzung für Management sowie für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen mit sich bringen würde. Diese Erkenntnisse führten zur Gründung eines internen Teams, das die Ausarbeitung des Transformationsprozesses „Empowerment“ übernahm und ihn fortan begleitete. Wichtige Meilensteine waren dabei die Anpassung der Unternehmensstruktur, eine entsprechende Überarbeitung der gesamten Außendarstellung der Ganter Gruppe – inklusive sämtlicher Werbemittel sowie des Online-Auftritts – und Veranstaltungen wie der „Inspiration Day“. Diese interdisziplinäre Veranstaltung mit 130 geladenen Gästen aus verschiedenen Branchen rund um die Themen Retail, Bauen und Immobilien machte die Veränderungen in den Tätigkeitsbereichen und den Leistungsangeboten bei Ganter weit über das Unternehmen hinaus bekannt. Parallel dazu galt es, Mitarbeiter zu schulen und neue zu rekrutieren, Arbeitsprozesse zu entwerfen und Strukturen zu schaffen, um die neuen Geschäftsfelder bedienen und die neuen Leistungen anbieten zu können. Für eine gute Kundenbindung sorgte dabei auch das immer wieder eingelöste Versprechen, dass Ganter als global agierender Bau- und Immobiliendienstleister durch seine hochqualifizierten Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen die baulichen Visionen der Kunden zum Leben erweckt.
Das Team „Empowerment“ überprüfte während des gesamten Transformationsprozesses immer wieder einzelne Maßnahmen auf ihre Richtigkeit und Machbarkeit hin. Auch die Entscheidung, neben den drei Geschäftsfeldern Retail, Commercial und Residential noch ein weiteres zu eröffnen, war letztlich eine Folge davon. Dieser neue, als „Public“ bezeichnete Businessbereich wird auf öffentliche und halböffentliche Auftraggeber spezialisiert sein.
Mit dem Jahreswechsel 2018/2019 ist „Empowerment“ nun weitgehend abgeschlossen und Management wie Mitarbeiter von Ganter sind mit dem Erreichten sehr zufrieden, auch wenn sicherlich das eine oder andere noch zu justieren ist. In allen Bereichen sind Schlüsselpositionen besetzt, und die neue Struktur unterstützt merklich und länderübergreifend sowohl das Wachstum als auch die Zusammenarbeit bei Großprojekten.

Die neue Struktur unterstützt merklich und länderübergreifend sowohl das Wachstum als auch die Zusammenarbeit bei Großprojekten.

Auch sind bereits zahlreiche Vorhaben in den neuen Geschäftsfeldern und entsprechend des neuen Leistungsportfolios erfolgreich umgesetzt. So realisierte Ganter als Generalunternehmer im Bereich Commercial diverse Hotel- und Büroprojekte sowie im Geschäftsfeld Residential einige Prestigeimmobilien. Und selbst im noch ganz jungen Bereich Public sind schon Erfolge zu verzeichnen: Auch hier konnte Ganter mit einem mehrjährigen Wartungsvertrag über 1.000 Wohneinheiten für Regierungsangestellte Fuß fassen. Zudem entwickelt sich inzwischen auch das Geschäftsfeld Retail nicht mehr rückläufig, was zum einen daran liegt, dass Ganter weltweit einen ungebrochen hervorragenden Ruf genießt, zum anderen an der Ergänzung des bisherigen Ganter-Angebots um das Product Development & Procurement. Dafür, also für die Produktentwicklung und -anfertigung, wurde eigens ein Team geschaffen, dessen Dienstleistungen auf rege Nachfrage stoßen. Egal also, ob Sie bereits Kunde, Partner oder Mitarbeiter von Ganter sind oder noch nicht: Wir freuen uns auf die zukünftige Zusammenarbeit auf interessanten Geschäftsfeldern und mit einem rundum kompletten Leistungsangebot.

Mehr INSIGHTS über die Ganter Group erhalten Sie hier.


Felix Mathiowetz, der vom bayrischen Untermain stammt, ist seit 2016 Mitglied der Geschäftsführung der Ganter Group. Er ist Diplom Bau- und Wirtschaftsingenieur, hat einen Master of Facility Management und arbeitete bis 2016 bei einer deutschen Zwischenholding des französischen Baukonzerns Vinci. Dort sammelte Felix elf Jahre Berufs- und Führungserfahrung – vom Bauleiter bis hin zum Geschäftsführer. In dieser Funktion betreute er diverse Bau- und Facility-Management- Projekte in Europa, Afrika und Amerika. Als CEO der Ganter Construction & Interiors Group verantwortet Felix seit 2017 die Strategie des Kerngeschäfts von Ganter in den Geschäftsfeldern Commercial, Residential, Retail und Public. Zu seinen Aufgaben gehört die Platzierung des Unternehmens am Markt und die Festlegung des Leistungsportfolios, die Steuerung der Stabstellen und Geschäftsfelder sowie die Optimierung der Struktur von Aufbau- und Ablauforganisation.

Skigebietsverbindung Andermatt-Sedrun eingeweiht

Pünktlich zum Start der Wintersaison 2018/19 wurde im Dezember 2018 die Skigebietsverbindung Andermatt-Sedrun, mit der offiziellen Einweihung der Gondelbahn Oberalppass-Schneehüenerstock (Schneehüenerstock-Express), eröffnet. Gute Neuigkeiten für alle Käufer und Interessierten des von GANTER realisierten Apartmenthauses Alpenrose. Nach insgesamt zehn Jahren Bauzeit und Investitionen über 130 Mio. CHF ist das Skigebiet, dessen Planung bereits 2005 begonnen hat, nun nahezu vollendet! Eine weitere Etappe steht noch bevor: Im Winter 2019/20 wird die Verbindung von Sedrun ins Skigebiet von Disentis ergänzt.

Das Skigebiet der Ferienregion Andermatt

Die SkiArena Andermatt-Sedrun liegt im Herzen der Schweizer Alpen und ist nun mit über 120 Pistenkilometern und 22 Anlagen das größte und modernste Skigebiet der Zentralschweiz. Das Gebiet erstreckt sich bis auf den fast 3.000 Meter hohen Gemsstock sowie über den Schneehüenerstock (2.600 m ü. M.) und den Oberalppass bis ins bündnerische Sedrun und Disentis. Mit zahlreichen Langlaufloipen, Gelegenheiten für Winterwanderungen und Schneeschuh-Trails bietet dieses Skigebiet die perfekte Kulisse für Ihre Winteraktivitäten.

Hier finden Sie den SkiArena-Pistenplan_2018.

Ganter in Andermatt

In bester Lage, im Zentrum des Feriendorfs, hat GANTER ein gemeinsames Projekt mit ANDERMATT SWISS ALPS realisiert: das fünfstöckige Apartmenthaus Alpenrose.  Bei diesem besonderen Projekt sind wir sowohl für den Bau als auch den Innenausbau verantwortlich. Ende Oktober 2018 konnte endlich das Gerüst abgebaut werden und die aufwändig gestaltete Fassade samt der raffinierten grafischen Elemente an Erkern und Fensterläden kommen nun voll zur Geltung. Schon jetzt ist die Alpenrose ein Highlight an der neugeschaffenen Piazza Reuss. Doch nicht nur außen hat sich einiges verändert: Im Frühjahr wurde das Interiorkonzept teilweise überarbeitet und feinjustiert. Dabei ging es immer wieder darum, die einzigartige Umgebung der Alpenrose auch im Inneren widerzuspiegeln und für die zukünftigen Eigentümer eine alpine, wohnliche und perfekt abgestimmte Atmosphäre zu schaffen. Nachdem zu Beginn des Jahres der Rohbau abgeschlossen war, entstand nach und nach der eigentliche Wohnraum, die innere Struktur der Alpenrose. Im Zuge des Innenausbaus arbeiteten die unterschiedlichsten Handwerker, vom Spezialisten für Brandschutz über den Kaminbauer, den Küchenbauer, den Elektriker bis hin zum Schreiner Hand in Hand. Bis zu 20 Gewerke befanden sich teilweise gleichzeitig auf der Baustelle und trugen dazu bei, dem Projektziel immer näher zu kommen, der schlüsselfertigen Übergabe.

Sollten Sie selbst noch auf der Suche nach einem Feriendomizil in Andermatt sein, finden Sie hier weiterführende Informationen:

 

© Fotos: Valentin Luthiger

„STORE OF THE YEAR 2019“ NOMINIERUNG FÜR SCHUHE LÜKE

Jedes Jahr zeichnet der Handelsverband Deutschland e.V. (HDE) die interessantesten und besten Geschäfte aus, „um ihre Bemühungen zur Innovationsbereitschaft und kreativen Gestaltung der Ladengeschäfte zu wertschätzen“.

Dieses Jahr hat sich unser Kunde Schuhe Lüke durch den Umbau und die Neugestaltung des Ladenkonzepts im Frühjahr 2018 zunächst für den Store of the Year 2019 qualifiziert, dessen Fokus auf der Verbindung von Tradition und Moderne lag. Ende 2018 wurde der Store durch die Jurymitglieder besichtigt und der Laden vom Handelsverband Deutschland e.V. (HDE) als Finalist in der Kategorie Fashion nominiert und Anfang des Jahres mit einem hervorragenden dritten Platz ausgezeichnet.

Die hochkarätig besetze Jury beurteilt Geschäfte u.a. nach ihrem Innovationsgrad, dem Kundennutzen und dem Erlebniswert. Um dies zu beurteilen, zieht die Jury u.a. die Faktoren Raum und Design für den Shop und die Wareninszenierung heran.

Beim Umbau des Freiburger Schuhgeschäfts bestand die größte Herausforderung darin, sowohl die mittelalterlichen Fresken als auch die modernste Schuhmode gekonnt in Szene zu setzen. Wie die Nominierung nun bestätigt ist es der Familie Lüke, den Bauherren, und der Ganter-Interior GmbH gelungen, dem denkmalgeschützten Haus modernen Zeitgeist einzuhauchen und den historischen Charme beizubehalten: Das ehemalige Bürgerhaus in dem sich das Schuhgeschäft seit Generationen befinden, verfügt über historische Wand- und Deckenfresken aus dem 15. Jahrhundert. Damit dieser kunsthistorische und kulturelle Schatz auch weiterhin Teil des Einkaufserlebnisses bei Schuhe Lüke bleibt, wurde beim jüngsten Umbau darauf geachtet, Altes zu bewahren und Neues zu gestalten: So treffen heute die bemalten Deckenbalken auf einen barrierefreien Eingang und historische Wandfresken auf moderne Led-Beleuchtung. Die Jury überzeugte die Schlichtheit und Wertigkeit des Ladenkonzeptes mit seinen klaren Formen und kontrastreiche Mobiliarfarben in Schwarz und Champagner. Neben einer warmtönigen Deckenbeleuchtung sorgen variable Regalsysteme für eine ansprechende Produktpräsentation. Eine ausführliche Projektbeschreibung finden Sie hier.

Wir gratulieren unserem Kunden Schuhe Lüke und wünschen weiterhin viel Erfolg im neuen Ladengeschäft!

MULTICHANNEL RETAIL, VERÄNDERTE FLÄCHEN UND ERLEBNISWELTEN – EINZELHANDEL 2020

Ein Interview mit Bettina Zimmermann*, Business Field Manager Retail & Interiors und COO bei Ganter.

 

Dass die Digitalisierung gerade vor dem Einzelhandel nicht haltmacht, ist längst klar. Doch wie genau wirkt sie sich heute bereits im stationären Handel aus und mit welchen Szenarien ist zu rechnen? Betrachten wir uns bald in sprechenden Spiegeln und werden wir in Zukunft von Robotern bedient?
Für den Einzelhandel insgesamt lässt sich diese Frage nicht so einfach beantworten. Je nach Branche und Marktsegment wirkt sich die Digitalisierung unterschiedlich und unterschiedlich intensiv aus. Im Handel generell wird viel Energie darauf verwendet, Kundenfrequenzen und  -verhalten zu messen, Daten zu sammeln und diese Daten für neue Erkenntnisse auszuwerten. Mit sogenannten digitalen Touch Points – Apps für mobile Endgeräte, auch beispielsweise Tablets und Monitore im Store zur „digitalen Regalverlängerung“ – setzt man auf eine starke Interaktion mit dem Endkunden. Mit Click & Collect, also dem Bestellen im Internet und dem lokalen Abholen vor Ort, gelingt es, (Neu-)Kunden in die Verkaufsräume zu holen, möglicherweise weiteren Umsatz zu generieren und die Grenzen von Online- und Offline-Handel aufzuheben. Indem der Endkunde die verschiedenen Verkaufskanäle parallel nutzt, wird er im Idealfall an die Marke oder den Einzelhändler gebunden. Ganz nebenbei gibt er dabei so ziemlich alles an Daten über sich preis, was Aufschluss über seine Vorlieben und Verhaltensweisen gibt. Das hilft dem Händler und der Marke ihren Service sowie ihre Produkte genauer und schneller an die jeweilige Zielgruppe anzupassen – und nicht nur auf der Online- Plattform, sondern im stationären Handel ebenfalls. Auch an Selbstbedienungskassen, die zum Teil bereits in Märkten und großen Sportgeschäften getestet werden, findet eine solche Datenerhebung im Hintergrund statt. Heute schon wundert sich niemand mehr über die individuellen Angebote, die plötzlich im Internet auftauchen, weil etwa am Vortag eine kommerzielle Suchmaschine genutzt wurde, um zu einem neuen Fahrrad zu recherchieren.
Diese Daten von Kunden auch für den stationären Handel sinnvoll zu nutzen, wird in Zukunft eine der großen Herausforderungen. Die kurzzeitig viel beachteten digitalen Spiegel haben sich – soweit ich es beurteilen kann – im Modebereich hingegen nicht durchgesetzt. Die Investitionen sind im Verhältnis zum erwarteten Mehrwert offenbar einfach zu groß. Dafür hat sich insbesondere im Modehandel inzwischen die Erkenntnis verbreitet, dass die persönliche Beratung durch das Storepersonal den entscheidenden Unterschied zum Online-Verkauf ausmacht und dass der stationäre Handel den Vorteil des Beratungsservices verbunden mit einem genau auf die Zielgruppe ausgerichteten Sortiment strategisch und flexibel nutzen muss. Im Lebensmittelbereich gehen die Konzepte noch viel weiter.
Bestellungen über eine App mit anschließender Lieferung nach Hause bieten inzwischen viele Händler an, und Pilotprojekte in den USA zeigen, wo die Reise hingehen könnte: Unterstützt durch sogenannte Beacon-Technik, das internet of things (IoT) und in Lampen integrierte Sensoren, ist es inzwischen beispielsweise möglich, den Kunden im Laden gezielt zu jenen Produkten zu leiten, die auf seinem digitalen Einkaufszettel stehen. Damit ist der physische Weg des Kunden durch den Laden tatsächlich digital gesteuert – und liefert wiederum aufschlussreiche Daten zur Analyse des Kundenverhaltens. Davon, dass es Kassen, wie wir sie heute kennen, schon bald nicht mehr geben wird, bin ich persönlich überzeugt. Die Bezahlung über das Smartphone wird diese vollständig ersetzen. Der Handel ist in allen Segmenten und zwar überall auf der Suche nach den richtigen Formaten.

Welche Trends sind im Einzelhandel neben der Digitalisierung spürbar? Gibt es neue Verkaufskonzepte, vielleicht auch unterschiedliche in Deutschland, Europa oder darüber hinaus?
Tatsächlich ist der Handel in allen Segmenten und zwar überall auf der Suche nach den richtigen Formaten. Da wird sehr vieles auf Probeflächen versucht, wie etwa derzeit in Holland, wo ein neues Mediamarktkonzept getestet wird. War Mediamarkt bisher als anspruchsloser Discounter mit viel Ware und wenig Interaktion bekannt, so soll sich das in Zukunft ändern. Im Prototyp-Konzept werden etwa angebotene Küchengeräte in einem neuerdings integrierten Bistro im Einsatz vorgeführt. Und es stehen bequeme Sofalandschaften zur Verfügung, in denen neue Spielkonsolen ausgiebig auszuprobieren sind.
Ein anderes Format sind die Pop-Up-Stores. Hier wird getestet, ob ein Produkt oder eine Marke in einer neuen Umgebung oder auf einem neuen Markt ankommen, bevor man eine Ladenfläche langfristig anmietet und ausbaut. Für Manolo Blahnik und Louboutin durften wir solche Edel-Pop-Ups im Mittleren Osten bauen.
Die Platzhirsche im Einzelhandel wie Engelhorn oder L&T investieren derzeit viel, um Eventflächen, Gastronomie und Erlebniswelten zu integrieren. Bei L&T, einem Sporthaus in Osnabrück, kommt der Kunde nicht nur in den Genuss des Indoor-Wellenreitens, er kann auch im hauseigenen Fitnessstudio ein Höhentraining simulieren. Ziel solcher Maßnahmen und Angebote ist es, die Verweildauer des Kunden zu verlängern und natürlich auch dessen Kaufsumme zu steigern. Ob das am Ende den Umsatz wirklich zu vermehren vermag, wird sich allerdings erst zeigen. Fest steht hingegen bereits, dass die Bedeutung von Personal, das wirklich in der Lage ist, den Kunden individuell zu beraten und eine Beziehung zu ihm aufzubauen, erheblich gewachsen ist. Darin liegt unübersehbar der Mehrwert gegenüber dem Online-Handel, weshalb weithin in umfassende Ausbildungen und gezielten Personaleinsatz investiert wird. National wie international geht die Expansion der Flächen jedoch langsamer weiter als noch vor fünf Jahren. Der Ausbau von Einkaufszentren hat sich drastisch reduziert, und frei stehende Geschäfte in besten Lagen werden oft umgesiedelt und verkleinert, um Fixkosten zu reduzieren. Sonderfälle stellen dabei sicher die Premiumhäuser der KaDeWe Group in Deutschland und internationale Departmentstores dar, die auf ihren großzügigen Verkaufsflächen Premium- und Luxusmarken eine Inszenierung auf höchstem Niveau ermöglichen: Harrods und Selfridges in London, Galeries Lafayette, Printemps oder Le Bon Marché in Paris, La Rinascente in Rom und de Bijenkorf in Holland etc. – sie verfolgen alle eine ähnliche Strategie und profitieren oft von ihren repräsentativen historischen Gebäuden – architektonische Prachtstücke, die zumal in den touristischen Metropolen für Zustrom sorgen. Gespannt bin ich darauf, welche Strategie die Signa Holding beim Zusammenschluss von Kaufhof und Karstadt verfolgt.
Vielleicht wird hier ein komplett neues urbanes Format entwickelt, mit Verkaufsflächen, Büroräumen und Wohnbereichen in ein und demselben Gebäude zum Beispiel? Und während sich die Mode – wie wir gesehen haben – in den Premiumlagen eher verkleinert, ziehen andere Branchen nun verstärk  in unsere Geschäftsstraßen ein. Autoshowrooms für die neue E-Mobility, Markenshops für Farben wie Craig & Rose eröffnen eigene Läden, IKEA setzt neuerdings auf Präsenz in den Innenstädten und auch Lebensmittel kehren dorthin zurück, gern begleitet von Kochevents und Vergleichbarem. Und selbst die Großen im Online-Handel haben verstanden, dass es heute auf das Verkaufen über verschiedene Kanäle, auf das sogenannte Multichanel Retail, ankommt. Amazon hat aus genau diesem Grund eigene Buchläden eröffnet, und Mr. Spex, ursprünglich ein Online-Optiker, setzt auch auf einen „richtigen“ Laden, in dem der Kunde sämtliche Auswahloptionen, die er von der Website bereits kennt, wiederfindet, mit dem entscheidenden Unterschied, dass er oder auch sie am Ende eine Brille in die Hand nehmen und aufsetzen kann. Für uns als Ladenbauer macht die Tatsache, dass heute gleichzeitig online und offline verkauft wird, zunächst jedoch kaum einen Unterschied in der technischen Herausforderung und Umsetzung.

 


*Ihre Karriere bei Ganter begann die Diplom-Architektin Bettina Zimmermann Ende 2003 als freie Mitarbeiterin und betreute Kunden wie Betty Barclay, Breuninger und Porsche Design. Im Jahr 2005 wechselte sie als Projektleiterin in die Festanstellung und wurde bereits ein Jahr später zur Key Account Managerin ernannt. Im Jahr 2008 übernahm sie die Leitung eines eigenen Bereichs und zeichnete verantwortlich für Schlüsselkunden wie Escada, de Beers, Vertu, Montblanc und andere bekannte Marken. Die 57-Jährige hat diesen wichtigen Geschäftsbereich über Jahre sehr erfolgreich geleitet. Seit 2014 ist sie Mitglied der Geschäftsführung und verantwortet seit 2016 das Geschäftsfeld „Retail & Interiors“ in der Ganter Group.

you we are #2 – Das Jahresmagazin der Ganter Group

Alle Jahre wieder, halten wir inne und nehmen den Jahreswechsel zum Anlass, um das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen. In unserem Jahresmagazin „you we are“ präsentieren wir alljährlich eine Auswahl realisierter Projekte aus den Geschäftsfeldern Retail, Commercial und Residential, um einen visuellen Rückblick auf das vergangene Jahr zu erhalten.
Auf über 120 Seiten erfahren Sie in dieser Ausgabe auch, welche Themen uns 2018 bewegt haben und weiter beschäftigen werden. Vervollständigt wird das Magazin durch Momentaufnahmen und O-Töne unserer Mitarbeiter, die mit Leidenschaft und Herzblut ihre Projekte auf der ganzen Welt realisieren.

Aus dem Inhalt:

  • Balance zwischen Alt und Neu: Transformation bei Ganter
  • Multichanel Retail, veränderte Flächen und neue Erlebniswelten – Einzelhandel 2020
  • Über größte Entfernungen eng verbunden – virtuelle Teams bei Ganter
  • Produktentwicklung am Puls der Zeit
  • Volle Flexibilität dank detailliertem 3D-Aufmaß

Wir wünschen Ihnen eine unterhaltsame Lektüre und senden Ihnen bei Interesse gerne eine kostenlose Ausgabe:
YouWeAre@ganter-group.com

Richtfest für GANTER TOWER in Tauberbischofsheim

Ein kleines Update zum Bau des Ganter Tower:

Bei schönstem Sonnenschein haben wir am Mittwoch, den 10.10.2018, Richtfest für den GANTER TOWER in Tauberbischofsheim gefeiert. Der Rohbau ist abgeschlossen, jetzt stehen die Dachdecker-Arbeiten und im Anschluss der Innenausbau an. Alle arbeiten leidenschaftlich und freuen sich auf die Einweihung im Mai 2019!

Was bisher geschah:

Im April diesen Jahres wurde auf dem Laurentiusberg über Tauberbischofsheim der Grundstein für den GANTER TOWER gelegt und damit der Baubeginn dieses Bauvorhabens mit einzigartiger Strahlkraft gefeiert.

Bürgermeister Wolfgang Vockel bezeichnete den Neubau des siebenstöckigen Büroturms als ein „sichtbares Zeichen für Aufbruch und Dynamik“. Als neues Wahrzeichen über dem wunderschönen Taubertal, wird er dort sinnbildlich für die Umnutzung des riesigen Areals der ehemaligen Kurmainz-Kaserne stehen. Auf dem 42 ha großen Gebiet der früheren Kaserne waren von 1963 bis 2008 über 1.600 Bundeswehrsoldaten stationiert. Bis 2008 prägten Mannschaftsunterkünfte, Verwaltungsgebäude, Fahrzeughallen und Sportplätze die Höhen des Laurentiusberges. Im Zuge der Auflösung der Kaserne wurde das Areal der Stadt Tauberbischofsheim zur zivilen Nutzung übergeben und 2011 in das Bund-Länder-Förderprogramm aufgenommen.

Zusammen mit der Stadt Tauberbischofsheim hat ein Team um Michael Ganter (CEO Ganter Group) intensiv daran gearbeitet einen neuen Stadtteil zu entwickeln, der sich durch eine hohe Wohn- und Lebensqualität auszeichnet und eine ausgewogene Mischung aus Wohnen, Gewerbe, Natur und Freizeit bietet. Dabei galt es vorhandene sowie neu entstehende Strukturen in die Kulturlandlandschaft des Taubertals mit seinen Weinbergen, historischen Gebäuden und Landschaften zu integrieren. Die Ganter Group hat in diesem Zuge sechs Gebäude erworben, von denen zwei bereits umfassend saniert und als Bürogebäude vermietet sind. So ist der Gedanke von einem „Ganter Campus“ entstanden, mit einem zentralen Platz, der alle Gebäude miteinander verbindet. Der Ganter-Tower soll diesen zentralen Platz inmitten des Campus zukünftig prägen und auf dem Laurentiusberg ein neues Zeitalter einleiten: „Der Bau des Ganter Tower ist ein echter Meilenstein, er soll zu einem Informations- und Begegnungszentrum auf dem Laurentiusberg werden“, betont Bauherr Michael Ganter. Um Platz für den Neubau des Ganter Tower zu schaffen, wurde ein Kasernengebäude abgerissen. Das klare Design des hohen Turms spiegelt Formen der historischen Burgtürme auf den Bergen im Taubertal wider und symbolisiert Ruhe, Weitblick und Offenheit. In den großzügigen Räumlichkeiten wird das wachsende Ganter-Team in Tauberbischofsheim in den drei Obergeschossen eine neue Heimat finden, die weiteren Etagen werden vermietet.

Mit Spannung erwarten wir die weiteren Bauabschnitte! Wenn alle Pläne aufgehen, wovon wir bei Ganter durchaus begründet ausgehen dürfen, freuen wir uns darauf uns beim Einweihungsfest Mai 2019 zu sehen!

Gemeinsam lernen auf allen Ebenen

Annette Näher, Head of Human Resources, spricht über Personalentwicklung bei Ganter:

Alles für – und nichts ohne die Mitarbeiter
Seit der Gründung im Jahr 1995 hat sich Ganter von einem Zweimannbetrieb zu einem weltweit führenden Unternehmen im Bereich erstklassiger Bauausführung entwickelt. Bis vor drei Jahren lag der Schwerpunkt noch im Bereich Ladenbau und Innenausbau, heute realisieren wir mit über 400 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen weltweit das komplette Projektmanagement von der Planung, über den Bau und Ausbau bis hin zum Betreiben von Objekten. Arbeiten bei der Ganter Group bedeutet somit Vielfalt und Verantwortung in einem international aufgestellten und modern geführten Familienunternehmen.

Voneinander lernen für ein gemeinsames Ziel
Ohne bestens ausgebildete und hochmotivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wäre eine solche Unternehmensentwicklung nicht möglich gewesen. Um diese auch in Zukunft positiv zu beeinflussen, investieren wir deshalb permanent in die interne Personalentwicklung. Neben Fortbildungen spielt dabei der kontinuierliche Wissenstransfer eine große Rolle – über Teamgrenzen und über Landesgrenzen hinweg. Uns geht es darum, einen permanenten und lebendigen Austausch über die „Best Practises“ zu befeuern. So stellen wir uns Lernen für eine vielversprechende gemeinsame Zukunft vor – wovon nicht zuletzt auch unsere Kunden profitieren.
Diesem Gedanken von einem gemeinschaftlichen Lernen auf allen Ebenen und über alle Ebenen hinweg ist ebenfalls die Ganter Akademie verpflichtet. Unter dem Motto „promotion from inside“ rekrutieren wir konsequent auch intern Mitarbeiter für Fach- und Führungskarrieren, für Management- und Leitungspositionen. Im vergangenen Jahr haben wir darüber hinaus unsere interne Personalentwicklung maßgeblich überarbeitet und anhand neuer Marktanforderungen ausgerichtet. So wurden global einheitliche Job-Profile erstellt, die mit einem Kompetenzmanagementsystem verknüpft sind. Ziel einer solchen globalen und strukturierten Personalentwicklung ist es, auf der Basis eines einheitlichen Verständnisses von Aufgaben, Verantwortlichkeiten und klar definierten Zielvorgaben für jeden unserer Mitarbeiter die jeweils passenden Entwicklungsmaßnahmen zu identifizieren und anzubieten.
Des Weiteren haben wir ein Transformationsprogramm namens „Empowerment“ auf die Beine gestellt, um die internationale Entwicklung und Erweiterung der Geschäftsfelder zu unterstützen. Damit wollen wir unter anderem dafür sorgen, dass sich alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen als Teil der globalen Unternehmensentwicklung empfinden und international dasselbe Verständnis davon teilen, was wir tun, wer wir sind und wofür wir stehen. Diese übergreifende Ganter-Philosophie ließe sich vielleicht am ehesten so auf den Punkt bringen: Wir geben den Visionen unserer internationalen Kunden den Raum, um Realität zu werden, und erwecken Ideen rund um den Globus zum Leben.

Respekt, Verantwortungsbewusstsein und vernetzte Arbeitsweise
Wir bieten unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern anspruchsvolle Projekte, flache Hierarchien und kurze Entscheidungswege. Darüber hinaus unterstützen wir sie dabei, ihre ganz persönlichen Stärken zu entfalten und das Aufgabengebiet zu bearbeiten, das ihnen liegt und Freude bereitet. Denn nur wer faire und sichere Arbeitsbedingungen bietet und seine Mitarbeiter auch persönlich kennt, stärkt und mitreißt, wird mit einem hochmotivierten, kompetenten und innovationsfreudigen Team belohnt. Die globalen Ganter-Grundwerte und damit Eckpfeiler unserer Unternehmenskultur sind deshalb: „Respect, Accountability und Connectivity“. Dieser vertrauensvolle Umgang über alle Hierarchien hinweg ist unserer Meinung nach die Voraussetzung, um Talente zu entdecken, zu fördern und zu nutzen. Und wer sich diesen Zielen verschreibt, wird Führung zwangsläufig als einen interaktiven und dialogorientierten Prozess verstehen. Auch weiterhin werden wir im Bereich Human Resources die Strategie verfolgen, mit einer konsequenten Personalentwicklung an der Realisierung der Ganter-Philosophie und dem Erhalt einer vertrauensvollen, kreativen und gesunden Unternehmenskultur zu arbeiten. Die Grundlagen dafür sind bereits gelegt, doch nun gilt es, diesen Ansatz auch weiterhin zu verfolgen und dabei die Marktanforderungen und Kundenbedürfnisse im Blick zu behalten.

Übrigens haben wir gerade unsere „Karriere“-Seite überarbeitet: Informationen zum Thema „Arbeiten bei Ganter“ finden Sie hier.


Die gebürtige Freiburgerin Annette Näher studierte an der dualen Hochschule in Villingen-Schwenningen. Als diplomierte Betriebswirtin und Personalfachkauffrau hat sie den Bereich Human Resources von der Pike an kennengelernt. War sie zu Beginn noch Personalsachbearbeiterin und Entgeltabrechnerin, übernahm sie bald schon die Ausbildungsleitung, war als Personalreferentin tätig, bis sie schließlich die Leitung der Personalabteilung übernahm. Nach neun Jahren in der Automobilindustrie wechselte sie 2014 zu Ganter. Hier kommt ihr auch ihre Coaching-Ausbildung zugute.
Annette Näher sitzt ehrenamtlich beim Arbeitsgericht in Freiburg und ist Teil des Prüfungsausschusses der DHBW Villingen-Schwenningen für den Fachbereich Controlling und Consulting.

GANTER in der Sendung „made in Südwest“ im SWR Fernsehen

Ladenbau de luxe – Die Firma Ganter in Waldkirch

Ein SWR Beitrag über unser Unternehmen von Ina Held.

«Adidas, Gucci, Nike, Dior oder Brioni – wo schick und teuer eingekauft wird, da findet man die Firma Ganter. Das mittelständische Unternehmen aus Waldkirch im Schwarzwald baut Luxusläden in der ganzen Welt. Auf den Prachteinkaufsmeilen von Paris, London, Moskau oder Shanghai hat Ganter Geschäfte eingerichtet – Verkaufsflächen für Juwelen, Seidenkleider oder Porzellan. Was Stararchitekten und Designer entwerfen, das setzt Ganter in die Tat um.»

 

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Gebäude betreiben, um Werte zu erhalten: Facility Management bei Ganter

Christian Gmyrek (Business Unit Manager, Facility Management ) im Interview:

Was genau umfasst Facility Management bei Ganter und wem bieten wir  es an?

Die Ganter Group ist in den Geschäftsfeldern Retail, Commercial und Residential tätig. In allen dreien – also für gewerbliche Kunden, Kunden aus dem öffentlichen Bereich bis hin zu Privatkunden – bauen wir nicht nur, sondern betreiben auf Wunsch auch Gebäude. Dieses Facility Management bieten wir darüber hinaus auch für Objekte an, an deren Bau oder Innenausbau wir nicht beteiligt waren. Im Einzelnen heißt das: Wir beraten und übernehmen Aufgaben rund um die Immobilie, führen Wartungen an technischen Anlagen durch, inspizieren Gebäude und halten sie instand. Auch die Pflege von Grünanlagen, Reinigungsleistungen oder Hausmeisterdienste fallen darunter, und selbstverständlich beraten wir unsere Kunden auch im Bereich Energiemanagement.

 

Welchen Vorteil hat es, das Facility Management an Ganter zu geben?

Ein Beispiel: Jemand hat in seinem Store oder in seinem Büro einige technische Anlagen installiert, zum Beispiel Klimaanlagen, Brandmelder, Automatiktüren, Sicherheitsbeleuchtung, Feuerlöscher und vieles mehr. Als Betreiber der Anlagen und Arbeitgeber muss er oder sie von nun an zahlreiche Vorschriften beachten. Um nur zwei zu nennen, wäre da an Arbeitsstättenrichtlinien und an die Verkaufsstättenverordnung zu denken. Je nach Bundesland und technischer Anlage müssen regelmäßig verschiedene Wartungen und Prüfungen durchgeführt werden. Und damit liegt schon ein Vorteil auf der Hand: Ganter kennt sich nicht nur mit den technischen Anlagen aus, sondern weiß auch um alle Verordnungen und Bestimmungen. Diese behalten wir für die Kunden im Blick, die sich dadurch voll auf ihr Tagesgeschäft konzentrieren können. Die technischen Anlagen werden gewartet, geprüft und rechtssicher dokumentiert.
Bei Gebäuden, an deren Bau- oder Ausbau wir ohnehin beteiligt waren, sorgen wir von Anfang an für einen perfekten Wissenstransfer. So bekommen wir alle wesentlichen Informationen zum Gebäude und zu den darin installierten Anlagen von den Bauplanern und -leitern direkt übergeben. Von diesem Moment an verwalten wir alle wichtigen Daten und Unterlagen, Prüfintervalle, Wartungsprotokolle, Pläne und Bedienungsanleitungen für unsere Kunden. Selbst wichtige Ersatzteile lagern wir ein. Damit gewährleisten wir, dass Anlagen möglichst störungsfrei laufen, und sollte doch mal eine Reparatur nötig sein, ist alles sofort zur Hand. Das spart Zeit und Geld. Wenn uns ein Kunde oder eine Kundin wegen einer Störung oder eines Zusatzauftrages benachrichtigen möchte, steht dafür das Ganter Meldeportal zur Verfügung. Dort sind online bequem alle Anliegen einzugeben, die uns sofort und ohne lästiges Hinterher-Telefonieren erreichen. Der Kunde kann hier auch die Statusänderungen seiner Meldung verfolgen und erkennt rechtzeitig, wenn sich ein Handwerker ankündigt. Die eingegangenen Meldungen werden von uns ausgewertet, sodass wir über Störungsarten und -häufigkeiten sowie über anfallende Wartungskosten tagesaktuelle Statistiken erstellen und evtl. Rückschlüsse für zukünftige Maßnahmen und Anlagen ziehen können.
Ein solches professionelles Facility Management lohnt sich nicht nur für gewerbliche oder öffentliche Gebäudebetreiber, sondern wir beraten auch private Bauherren bei der Wahl der für sie idealen Anlagen. Dabei haben wir schon in der Bauphase die späteren Bewirtschaftungskosten im Blick. Darüber hinaus verhindert eine sinnvolle Wartung, Pflege und Instandhaltung einer Immobilie nach Bauabschluss natürlich böse Überraschungen und unerwartete Kosten. Professionelles Facility Management erhält deshalb auch für Privatpersonen langfristig den Wert der Immobilie.

 

Wäre es für den Kunden nicht preiswerter, sich selbst um das Facility Management zu kümmern?

Nein. Für den Kunden würde es bedeuten, die Zeit für das Betreiben seines Gebäudes regelmäßig vom Tagesgeschäft abzuzwacken oder aber Personal dafür bereitzustellen. Und auch der private Immobilienbesitzer müsste sich aufwendig einarbeiten. Denn unregelmäßiges und unachtsames Facility Management birgt erhebliche Risiken. Wer etwa Wartungsintervalle verpasst, erkennt zu spät Gefahren für Leib und Leben (durch Fehler in der Elektroinstallation, Heizungsstörung, CO usw.) und verliert nicht selten die Gewährleistung. Eine Immobilie, die nicht gepflegt wird, verliert darüber hinaus rasch an Wert. Unser Ziel ist es deshalb, dem Kunden möglichst alle Arbeiten „im Hintergrund“ abzunehmen, damit er sich auf sein Kerngeschäft konzentrieren kann. Dafür bieten wir maßgeschneiderte Lösungen an, die sinnvoll sind und im finanziellen Rahmen bleiben.

 

Wer arbeitet im Ganter Facility Management?

In unserem Team arbeiten Elektromeister und Gebäudetechniker aus Deutschland, Großbritannien und Italien. Wir alle sind „alte Hasen“ im Bereich Facility Management und haben schon zahlreiche und sehr unterschiedliche Kunden betreut, vom kleinen mittelständischen Betrieb bis hin zu großen Industrieunternehmen oder Retailern. Mitarbeiter im Facility Management müssen die Gabe haben, Kundenanforderungen, Sorgen oder Bedürfnisse schnell zu erkennen und mit Sinn und Verstand Lösungen oder Vorschläge zu erarbeiten. Oft ist das ein sehr kleinteiliges Geschäft, aber sehr wichtig für unsere Kunden.

 

Wie beginnt eine Zusammenarbeit mit dem Ganter Facility Management?

Häufig übernehmen wir Objekte, an deren Bau, Umbau oder Innenausbau Ganter bereits beteiligt war. Diese Gebäude kennen wir wie unsere eigene Westentasche, und das Facility Management gehörte zum Gesamtangebot. Wir übernehmen jedoch auch Gebäude, die schon im Betrieb sind. In diesem Fall finden wir in persönlichen Gesprächen heraus, welche Dienstleistungen der Kunde wünscht oder ob noch Schwachstellen etwa im Bereich Betreiberverantwortung existieren. Anhand dieser Informationen erstellen wir dann ein individuelles Angebot. Denn ein „All Inclusive“- Angebot ist nicht zwangsläufig das Richtige und wir sind an langfristigen Aufträgen und einer vertrauensvollen Zusammenarbeit mit unseren Kunden interessiert.

 


Christian Gmyrek stammt aus dem Raum Esslingen bei Stuttgart. Er ist gelernter Zimmermann und staatlich geprüfter Gebäudetechniker. In seiner beruflichen Laufbahn war er unter anderem als technischer Leiter und als Prokurist in einer Gebäudetechnikfirma tätig. Bei Ganter leitet Christian Gmyrek seit 2017 die Facility Management Teams in Deutschland und Italien.

Netzwerk Südbaden spricht mit GANTER über moderne „Büro-Oasen“

In einem Gespräch mit dem Wirtschaftsmagazin „Netzwerk Südbaden“ diskutieren Annette Näher (Head of Human Resources @GANTER) und Peter Fränsemeier (Head of Marketing & PR @GANTER) über die Zukunft des Büros. Stellvertretend für GANTER, sprechen sie über Anforderungen und Erwartungen an die moderne Arbeitsumgebung und beschreiben die GANTER-Arbeitswelt in einem ehemaligen Fabrikgebäude an unserem Hauptsitz in Waldkirch:

 

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Die Fotos im Artikel zeigen das von uns realisierte Projekt „Bosch AS Arbeitswelt“ (Design: Studio Alexander Fehre. Fotos: Zooey Braun). Mehr Informationen zum Projekt finden Sie hier.

Immobilienprodukte zur Marke machen: Property Development bei Ganter

Klaus Schweizer (Geschäftsführer Ganter Property Development GmbH) im Interview:

Was ist die Aufgabe der Ganter Property Development GmbH (GPD)?
Im Ganter Kompetenznetz bildet die GPD einen weiteren wichtigen Baustein und schließt somit die gesamte Wertschöpfungskette der Ganter Group als moderner Bau- und Immobiliendienstleister. Wir entwickeln und vermarkten anspruchsvolle Immobilienprojekte am Puls der Zeit. Wir schaffen Mehrwert mit Qualität im Schulterschluss mit anspruchsvoller sowie zeitgemäßer Architektur und managen die Nahtstelle zwischen Konzeption und Realisation im Bereich Real Estate.

Worin sehen Sie die größte Herausforderung für die neu gegründete GPD?
Sicher darin, die geeigneten Liegenschaften und Immobilien zu erwerben, ein wirtschaftlich zukunftsfähiges Konzept im Kontext mit einer anspruchsvollen Baukultur zu entwickeln und hierfür ein maßgeschneidertes Finanzierungsmodell mit den passenden Partnern vorzulegen.

Wo liegen dabei die besonderen Chancen?
Der gute Name von Ganter zählt. Deshalb möchten wir unsere Stellung zunächst in der Region aufbauen, wo die Marke Ganter Interior als internationaler Player mit langjähriger Erfahrung in der Projektrealisierung bereits etabliert ist. Von hier ausgehend werden wir die GPD als Newcomer im Wettbewerb von Beginn an selbstbewusst und professionell positionieren.

Welchen grundsätzlichen Anspruch hat die GPD bei der Realisierung ihrer Bauvorhaben?
Es geht darum, in der Konzeption und der Realisation konstant hohe Qualität zu erzeugen – ein bisschen nach dem Motto: gut geplant ist halb gebaut. Dabei ist eines unserer Alleinstellungsmerkmale die perfekte Balance zwischen wirtschaftlichem Nutzen, authentischer Baukultur und mutiger Individualität. Profitieren können wir dabei von der langjährigen Projektarbeit für internationale und anspruchsvolle Lifestyle-Marken.

Sie kommen ja ursprünglich vom Interior Design – welche Rolle spielt das heute?
Menschen definieren sich und ihren Lifestyle heute mehr und mehr über Marken, Labels und Design sowie über die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Stilrichtung. Das hat in den vergangenen Jahren auch maßgeblich und sehr positiv die Ausstattung von Gebäuden und die Gestaltung von Lebensräumen beeinflusst. Ein gelungenes und stilistisch anspruchsvolles Interior Design transportiert dabei eine klare Message und Haltung, mit denen sich Nutzer und Besucher eines Gebäudes identifizieren können. Viele Menschen möchten sich, ähnlich wie in der Mode, durch einen eigenen Stil ausdrücken und gesellschaftlich positionieren. Interior Design hat deshalb in der Immobilienentwicklung die bedeutende Aufgabe, Menschen ein angenehmes Raumerlebnis zu bieten, in welchem sie z.B. mit Freude arbeiten, überraschend Neues erfahren oder sich sicher und gut aufgehoben fühlen.

Mit welchen Veränderungen in der Zukunft rechnen Sie in Ihrem Bereich?
Ich bin überzeugt, dass Immobilienprodukte zukünftig immer mehr auch zur Marke werden müssen, um sich in einer Gesellschaft, die sich permanent verändert, zu legitimieren und durchzusetzen. Im Idealfall gelingt es dabei, eine Fangemeinde zu gewinnen, die Projekten auch in den sozialen Netzwerken zu großer Sichtbarkeit verhilft. Ein intensiver und profunder Dialog zwischen allen Beteiligten eines Immobilien-Projekts, an dem von Anfang an auch das Marketing mitwirkt, halte ich in Zukunft deshalb für unerlässlich. Nur so ist das Ziel einer wirklichen Identifikation der Nutzer mit dem Objekt zu erreichen.

Spielen weitere gesellschaftliche Veränderungen eine Rolle?
Ja, natürlich. Die Situation insbesondere des städtischen Wohnraums wirkt auf uns zurück. So steigt, wenn auch regional unterschiedlich, doch insgesamt der Bedarf an städtischem bzw. stadtnahem Wohnraum, was sich derzeit vorallem in immer höheren Verkaufspreisen artikuliert. Und auch der Bedarf an altersgerechten Immobilien steigt mit der demografischen Entwicklung. Eine Antwort auf diese Herausforderungen werden integrierte und intelligente Konzepte sein, womit wir wieder ins Spiel kommen. In der Immobilienbranche wir ähnlich wie zuvor im Bereich der Mobilität die „Service Experience“ eine immer größere und entscheidende Rolle spielen.

Können Sie genauer ausführen, was sie unter einem intelligenten Konzept verstehen?
Nun, zum Beispiel Immobilien mit individuellen Service- und Pflegedienstleistungen werden zukünftig immer gefragter sein. Die GPD entwickelt zurzeit im Hochschwarzwald ein innovatives Wohnkonzept für sicheres und sorgenfreies Wohnen im Alter. Das Ensemble in Breitnau bietet Wohnen mit Service, Betreutes Wohnen, Pflegehaus mit Tagescafé, Arztpraxis und Physiotherapie sowie ein in die Natur eingebettetes Feriendorf. Alle Wohnungen sind barrierefrei, hochwertig ausgestattet, verfügen über großzügige Terrassen oder Balkone und bieten auf Wunsch vielfältige Service- und Pflegeleistungen. Die potenziellen Kunden für solche Wohnkonzepte im Alter sind heute selbstbewusst und selbstbestimmt, vielseitig interessiert, anspruchsvoll und durchaus designaffin. Daher spielt auch hier eine moderne Architektur und ein zeitgemäßes Interior-Konzept eine zunehmend wichtige Rolle.

Und welche Rolle spielen neue Technologien Ihrer Meinung nach in der Immobilie der Zukunft?
Sicher ist in diesem Zusammenhang die Gebäudedigitalisierung zuerst zu nennen. Wobei es dabei meiner Meinung nach vor allem um das richtige Maß geht. Ich spreche gern von einem „Hightech downsizing“ – unsere Aufgabe wird es sein, aus der enormen Vielfalt an technischen Möglichkeiten jeweils das geeignete System auszuwählen und die Immobilie entsprechend auszustatten.
Große Chancen sehen wir auch im sogenannten „Building Information Management“ (BIM). Dabei wird die gesamte Wertschöpfungskette einer Immobilie digital antizipiert mit dem Ziel, Kosten und Prozesse zu optimieren. Dabei stehen wir als Startup allerdings noch ganz am Anfang und arbeiten deshalb nach Möglichkeit mit externen Partnern zusammen, die in diesem Bereich auf konkrete Erfahrungen zurückgreifen können.

Erzählen Sie uns noch etwas mehr über die aktuellen Vorhaben der GPD?
Gern, zumal wir immer mehr interessante Projekte entwickeln und weiterhin Ausschau nach neuen Objekten oder Grundstücken halten. Neben der Sonnenhöhe in Breitnau und der Lake Residence in Überlingen am Bodensee arbeitet die GPD derzeit an einem interessanten Konzept für Ferienhäuser und Apartments in Herrischried im Schwarzwald. Darüber hinaus beschäftigen wir uns mit Hotels und Resorts am Schluchsee und Titisee. Aber auch an der Bewertung weiterer Opportunitäten am Bodensee für Apartments sind wir dran. Sie sehen, auf uns warten etliche spannende Aufgaben.

 


Klaus Schweizer, der aus Nordbaden stammt, studierte nach seiner Schreinerlehre Innenarchitektur. Nach beruflichen Stationen in Berlin und Süddeutschland kam der diplomierte Ingenieur zu Ganter, wo er seit 2005 diverse Funktionen innehatte, darunter Senior Project Manager, Head of Construction, Head of Sales sowie Mitglied der Geschäftsleitung. Er gewann Kunden wie Apple, Burberry, Louis Vuitton, Longchamp, Victoria Secret und diverse Architekturbüros für Ganter und verantwortete zahlreiche Großprojekte in den Bereichen Commercial und Residential. Darüber hinaus war er federführend bei den Messeauftritten von Ganter auf der Euroshop. Seit August 2016 ist er Geschäftsführer der Ganter Property Development GmbH.

Eine sportliche Leistung von GANTER: die neue Customer Experience für eines der größten Sporthäuser Europas

In nur sieben Wochen – von der Auftragserteilung bis zur Eröffnung – hat GANTER eines der größten Sporthäuser Europas auf drei von insgesamt sieben Ebenen umgestaltet und renoviert: Engelhorn Sports in Mannheim. Umgesetzt wurde das kreative Konzept der Designagentur Atelier 522, das sich wiederum an den Ergebnissen von vorab durchgeführten Studien und Befragungen seitens Engelhorn orientiert.
Im Vordergrund stand die Optimierung der Customer Experience, die mit einer Umstrukturierung der Verkaufsebenen begann, die nun nicht mehr streng nach Sportarten unterteilt sind. Im EG wird in der „Style of Sports-Area“ jetzt eine große Auswahl der neuesten „Streetstyles“ präsentiert. Im 1. OG befindet sich nun die Damen- und im 2. OG die Herrenabteilung. Entsprechend den Wünschen der befragten Kunden nach Inspiration und Individualisierung wurden die Flächen für die Inszenierung von Produkten erhöht. Für mehr Überblick sorgt auch die Öffnung des Gebäudes für mehr Tageslicht und die Entfernung vieler Warenwände und Raumteiler.
Der Umbau durch GANTER war eine sportliche Herausforderung: Um den engen Zeitplan einzuhalten – in nur sieben Wochen galt es bei laufendem Betrieb 3 Ebenen mit je 1.000 m² umzugestalten – war unser Team nahezu rund um die Uhr vor Ort im Einsatz: während in unserer Zentrale die kreativen Konzepte der Architekten in technische Konstruktionszeichnungen überführt, Materialien ausgewählt und Lösungsmöglichkeiten seitens unserer Konstrukteure gefunden werden mussten, galt es vor Ort die Montage zu koordinieren und zu organisieren: Fast 40 Ganter-Mitarbeiter waren an diesem Projekt beteiligt. Um die 230 verschiedenen Möbel und Produkte „just in time“ auszuliefern, gab es täglich bis zu vier und insgesamt über 100 Transporte.
Auch in der Umsetzung galt es einige Herausforderungen zu meistern: so erwiesen sich in der Bestandsarchitektur z. B. vermeintliche Betonpfeiler unter der Oberfläche als Gipskarton und Unterzüge als Promat-Verkleidung. Hilfreich war auch in diesem Projekt das von uns selbst durchgeführte 3D-Aufmaß, um die Gegebenheiten vor Ort exakt aufzuzeichnen und die Pläne entsprechend anpassen zu können.
Dank des neuen Interior-Konzepts wird der Kunde nun maßgeblich über unterschiedliche Materialien durch das Sporthaus geleitet: Mit sichtbaren Beton- und Metallgrid-Elementen bestimmen im Erdgeschoss rohe, starke Materialien sowie klare Raster die Bereiche „Urban Lifestyle“ und „Fußball“. Die Auslage wird auf Elementen in reduziertem Design präsentiert und in stylischen Installationen im Raum arrangiert. Ein Highlight ist das mit Leuchtröhren ausmarkierte Fußballfeld. Im 1. und 2. OG kontrastieren die hell und weich inszenierten Fitness- und Laufsportwelten der Damen mit den dunklen Farben und kantigen Profilen der maskulinen Einkaufswelt. Im 1. OG werden die Produkte auf großen, lichtdurchfluteten Flächen präsentiert – unter anderem auf einer abgehängten, schräg in den Raum ragenden Präsentationsfläche. Mit weißer Esche, Kork und leichten Textilien wurden hier sinnliche Kontrastpunkte gesetzt. Im 2.OG wird die „Men’s World of Sports“ durch die Materialien Beton, Seekiefer und grobe Seile definiert, in grauen und schwarzen Farbtönen.
Auf allen drei Ebenen sind durch den Umbau Sport- und Einkaufswelten entstanden, die dem Kunden die Orientierung erleichtern und ein Einkaufserlebnis bieten, das weit über einen emotionslosen, rein Nutzen erfüllenden Einkauf von Sportartikeln hinausgeht.
Das Sporthaus Engelhorn im Mannheimer Quadrat N5 bietet seinen Kunden mit diesem Konzept einen neuen Ansatz, der zugleich das offline Einkaufserlebnis stärkt: „Wir werten den stationären Handel so auf, dass er für jeden Kunden echten Mehrwert und ein Erlebnis bietet, welches man online niemals erreichen kann“ erklärt Engelhorn.

Weitere Abbildungen finden Sie unter Referenzen.

Mit dem Fokus auf Details – Ganter Produktentwicklung

In der heutigen Arbeits- und Wirtschaftswelt konzentriert sich eine immer größere Zahl von Aufgaben auf immer weniger Köpfe. Damit sich unsere Retail-Kunden dennoch ganz ihrem Kerngeschäft widmen können, kümmert sich das Ganter-Team Product Design & Procurement (PDP) um die vielen, ganz entscheidenden „Dinge“: Ob modulares Möbelkonzept oder Tablett, Deko-Element, Warenträger oder eine clevere Verpackung – wir entwickeln und produzieren alles, um die Produkte unserer Kunden adäquat in Szene zu setzen. Auch industrielle Serienfertigungen gehören mittlerweile zum Repertoire, wobei wir damit sogar Kunden gewonnen haben, die mit den übrigen Geschäftsfeldern von Ganter gar nichts zu tun haben. So profitieren etwa Kunden aus dem Frisörbereich seit einigen Jahren von unserer Produktentwicklung: ob Kunststoffschüssel oder Messbecher, Bürste oder Pinsel bis hin zum Handtuch ist hierbei alles möglich.
Angefangen haben wir vor 18 Jahren mit der Entwicklung von einzelnen Präsentationshilfen, die anschließend von unserer Tochtergesellschaft in Shanghai produziert wurden. Inzwischen hat sich das Leistungsspektrum jedoch sukzessive erweitert, sodass wir uns jetzt als Begleiter unserer Kunden über den gesamten Lebenszyklus eines Produkts hinweg sehen, vom Design bis hin zum eventuellen Recycling. In der Vergangenheit wurden wir häufig erst dann angefragt, wenn Unterstützung bei der Produktion der Präsentationsprodukte erforderlich war. Weil das Design zu diesem Zeitpunkt aber bereits vorlag, war ein enormer Kostendruck die Folge und unser Handlungsspielraum entsprechend klein. Denn auch wenn mit Value Engineering kostenseitig noch einiges zu optimieren ist, legt doch das Design den groben Rahmen fest. Heute hingegen beginnt die Zusammenarbeit mit unseren Auftraggebern häufig weitaus früher: So bieten wir inzwischen nicht nur die Produktion, sondern auch das Produktdesign an, was uns erlaubt, Entwürfe vorzulegen, die von Anfang an – etwa bei der Materialauswahl – den Kostenfaktor berücksichtigen. Auf diese Weise ist es uns möglich, sowohl den Designvorstellungen als auch dem Budget des Kunden genau zu entsprechen. Unser interkulturelles Team setzt sich aus Industriedesignern, Grafikdesignern und Konstrukteuren sowie aus Spezialisten für den Einkauf, die Umsetzung und die Abwicklung zusammen. Von der ersten Idee an bis hin zum fertigen Produkt können wir dem Kunden somit den kompletten Service anbieten, wobei es ihm überlassen bleibt, ob er das „ganze Paket“ oder nur einzelne Dienstleistungen in Anspruch nimmt.
Ein Meilenstein im Jahr 2017 war für uns der Auftrag von Thule: Für diesen internationalen Hersteller von Transportmitteln entwickelten wir ein modulares Waren-Präsentationssystem, das beliebig skalierbar und erweiterbar ist. Diese Warenträger eigenen sich für die professionelle und ansprechende Präsentation verschiedenster Produkte – bei kleineren Retail-Partnern ebenso wie im großen, 300 m² Thule-Store. Von der Konzeptentwicklung an waren wir dabei für alle Herstellungsschritte verantwortlich, auch für die weltweite Produktion des Möbelsystems, die Planung und Visualisierung der Läden sowie für die Umsetzung. Zudem wird das System permanent optimiert und erweitert. Thule ist nur einer von vielen Kunden, die unser ganzheitliches Produktverständnis zu schätzen wissen. So erhielten wir entsprechend umfassende Aufträge beispielsweise auch von Davidoff und Coty. Insbesondere für Coty übernehmen wir in partnerschaftlicher Zusammenarbeit seit Jahren Design, Umsetzung, weltweite Serienproduktion und Auslieferung von Frisörprodukten. Daran, dass wir auch in Zukunft mit unserem Ansatz und unseren Erfahrungen bei der Gestaltung und Umsetzung überzeugen können, zweifeln wir nicht. Daher freuen wir uns auch auf das kommende Jahr und sind gespannt, was es für uns bereithält.

Jörn Dallmann (Business Team Manager Retail/Product Development)


Der aus Baden-Württemberg stammende Jörn Dallmann ist gelernter Tischler und hat darüber hinaus ein Studium in Betriebswirtschaftslehre und Produktdesign (FH Diplom Industrial Designer) absolviert. Nach diversen beruflichen Stationen im In- und Ausland (Australien und Neuseeland) und nach langjährig erfolgreicher Selbstständigkeit kam er Ende 2014 zu Ganter, wo er seitdem diverse Funktionen innehatte, darunter Head of Visual Element sowie Teamleiter. Seit 2018 verantwortet er die Vertiefung und Weiterentwicklung des Bereichs Produktdesign und Procurement.

Unsere Ganter Niederlassung in Saint Nazaire

Im Westen Frankreichs, wo die Loire in den Atlantik mündet, liegt die Hafenstadt Saint Nazaire. Eines der größten örtlichen Unternehmen ist die Werft STX. Um diesen Schiffbau-Giganten direkt und effizient als Kunden zu bedienen, hat Ganter in seiner direkten Nachbarschaft eine Niederlassung eröffnet.
Zunächst waren es nur drei, heute sind wir bereits elf Mitarbeiter, die für die STX-Werft und deren Kunden, die Kreuzfahrtgesellschaft MSC, Projekte in Millionenhöhe stemmen. Mit einem ersten Großauftrag gelang es uns im vergangenen Jahr, Ganter auf diesem neuen Markt zu etablieren: Wir erhielten den Zuschlag für den Bau der sogenannten „Kid’s avenue“ und des 450 m² großen „Solarium Bistro“ auf der „Harmony of the Seas“, dem damals größten Kreuzfahrtschiff der Welt. Für die „Kid’s avenue“ bauten wir ganze 1.200 m² auf Deck 14 aus, wobei wir neun verschiedene Räume realisierten sowie ein Theater, ein „Science Lab“, ein Künstleratelier und eine Werkstatt, die alle für Kinder im Alter von wenigen Monaten bis hin zu zwölf Jahren gedacht und geeignet sind.
Die Werft STX und der Kunde MSC waren mit dem Ergebnis zufrieden und vertrauten weiterhin auf unsere Expertise, sodass wir für diverse Bereiche auf einem weiteren Schiff, der „MSC Meraviglia“, einen spektakulären Folgeauftrag gewinnen konnten. Dabei ging es um den Bau einer Promenade sowie den Bau einer Cocktail Bar, einer Schokoladen Bar, einer Karaoke Bar und zu guter Letzt eines englischen Pubs. Als Generalunternehmer waren wir aufgefordert, eine Fläche von 1.600 m² zu realisieren, wobei die Gestaltung der Promenade deshalb einen so großen Stellenwert hat, weil sie der erste Bereich ist, den die Gäste zu Gesicht bekommen, wenn sie an Bord des Kreuzfahrtschiffes gehen.
Während sich die eine Gruppe momentan noch um die „MSC Meraviglia“ kümmerte, war eine andere bereits dabei, ein weiteres Schiff in Angriff zu nehmen: die „Symphony of the Seas“, für die wir wieder beauftragt wurden und die die „Harmony of the Seas“ als größtes Kreuzfahrtschiff der Welt ablösen wird. Entsprechend größer war auch das Auftragsvolumen, das wir als Generalunternehmer übernommen haben. Nachdem die Auftragsbücher bei uns in Saint Nazaire voll sind, blicken wir zuversichtlich in die Zukunft. So werden wir auch am Ausbau von „Meraviglia“-Schwestern beteiligt sein, plant die STX in Frankreich doch allein bis Herbst 2019 drei weitere Kreuzfahrtschiffe zu liefern. Und auch die Serie „Celebrity Edge“ werden wir mitgestalten, das heißt vier weitere Schiffe bis ins Jahr 2022 hinein. Wir freuen uns darauf, bald wieder von unserer Arbeit an und auf den Schiffen zu berichten, hier in Saint Nazaire, wo wir den Atlantik hören, riechen und schmecken können.

Grundstein für GANTER TOWER in Tauberbischofsheim gelegt

Am Freitag, den 27. April 2018, wurde auf dem Laurentiusberg über Tauberbischofsheim der Baubeginn eines Bauvorhabens mit einzigartiger Strahlkraft gefeiert: Bauherr Michael Ganter (CEO Ganter Group), Wolfgang Vockel (Bürgermeister der Stadt Tauberbischofsheim) und Felix Mathiowetz (CEO Ganter Construction & Interiors GmbH) haben den Grundstein für den GANTER TOWER gelegt, der in den nächsten Monaten hier – direkt vor den Toren von Tauberbischofsheim – entstehen soll.

Bürgermeister Wolfgang Vockel bezeichnet den Neubau des siebenstöckigen Büroturms als ein „sichtbares Zeichen für Aufbruch und Dynamik“. Als neues Wahrzeichen über dem wunderschönen Taubertal, wird er dort sinnbildlich für die Umnutzung des riesigen Areals der ehemaligen Kurmainz-Kaserne stehen. Auf dem 42 ha großen Gebiet der früheren Kaserne waren von 1963 bis 2008 über 1.600 Bundeswehrsoldaten stationiert. Bis 2008 prägten Mannschaftsunterkünfte, Verwaltungsgebäude, Fahrzeughallen und Sportplätze die Höhen des Laurentiusberges. Im Zuge der Auflösung der Kaserne wurde das Areal der Stadt Tauberbischofsheim zur zivilen Nutzung übergeben und 2011 in das Bund-Länder-Förderprogramm aufgenommen.

Zusammen mit der Stadt Tauberbischofsheim hat ein Team um Michael Ganter (CEO Ganter Group) intensiv daran gearbeitet einen neuen Stadtteil zu entwickeln, der sich durch eine hohe Wohn- und Lebensqualität auszeichnet und eine ausgewogene Mischung aus Wohnen, Gewerbe, Natur und Freizeit bietet. Dabei galt es vorhandene sowie neu entstehende Strukturen in die Kulturlandlandschaft des Taubertals mit seinen Weinbergen, historischen Gebäuden und Landschaften zu integrieren. Die Ganter Group hat in diesem Zuge sechs Gebäude erworben, von denen zwei bereits umfassend saniert und als Bürogebäude vermietet sind. So ist der Gedanke von einem „Ganter Campus“ entstanden, mit einem zentralen Platz, der alle Gebäude miteinander verbindet. Der Ganter-Tower soll diesen zentralen Platz inmitten des Campus zukünftig prägen und auf dem Laurentiusberg ein neues Zeitalter einleiten: „Der Bau des Ganter Tower ist ein echter Meilenstein, er soll zu einem Informations- und Begegnungszentrum auf dem Laurentiusberg werden“, betont Bauherr Michael Ganter. Um Platz für den Neubau des Ganter Tower zu schaffen, wurde ein Kasernengebäude abgerissen. Das klare Design des hohen Turms spiegelt Formen der historischen Burgtürme auf den Bergen im Taubertal wider und symbolisiert Ruhe, Weitblick und Offenheit. In den großzügigen Räumlichkeiten wird das wachsende Ganter-Team in Tauberbischofsheim in den drei Obergeschossen eine neue Heimat finden, die weiteren Etagen werden vermietet.

Mit Spannung erwarten wir die weiteren Bauabschnitte: Im November 2018 sollen der Rohbau und die Außenhülle des Towers stehen, damit der Innenausbau starten kann.

Wenn all diese Pläne aufgehen, wovon wir bei Ganter durchaus begründet ausgehen dürfen, freuen wir uns darauf uns beim Einweihungsfest April 2019 zu sehen!

Vom technischen Konzept bis zur Endmontage: Ganter realisiert ersten Craig & Rose Showroom

Ende April hat Ganter UK den ersten Craig & Rose Showroom in London fertig gestellt. Craig & Rose ist einer der ältesten britischen Farbhersteller im Premium Segment und bekannt für seine authentische Farbpalette, handverlesen aus historischen Archiven und originalgetreu reproduziert unter Verwendung hochwertigster Rohstoffe. Jetzt wurde das erste Ladengeschäft mit Workshop-Räumen in der Chiswick High Rd in London eröffnet. Angehende Dekorateure und Innenarchitekten können sich hier anhand einer Farbwand einen Eindruck davon verschaffen wie die aufgetragene Farbe in natura wirkt. Für eine fachkundige Beratung in Designprojekten wird vor Ort eine Farbberatung durch Experten angeboten sowie praxisorientierte Workshops.

Da es das erste eigenständige Ladengeschäft des Kunden ist, wurde GANTER beauftragt, das Projekt von der technischen Konzeptionsphase bis zur Eröffnung zu begleiten: Ganter war von Anfang an beteiligt und wählte auch den lokalen Architekten mit aus. Zusammen haben wir das Gutachten erstellt.

Für das schlüsselfertige Projekt hat Ganter als Generalunternehmer zwei Stockwerke einer alten Wäscherei in einen richtigen Showroom verwandelt, entsprechend der Pläne der Architekten: E 2 architects. In nur sechs Wochen vor Ort, haben wir 150 Quadratmeter komplett entkernt und renoviert, entsprechende den Vorgaben des Kunden und der Architekten, beide mit Sitz in Australien. So musste währende der Projektlaufzeit, bezüglich Absprachen, stets die Zeitverschiebung zu Australien berücksichtigt werden.

Alle Wände und Decken wurden von Ganter eingezogen, ein neuer Boden verlegt und das Untergeschoss abgedichtet. Desweiteren haben wir die neue Ladenfassade ausgeführt und die Ladeneinrichtung technisch konzipiert und ausgeführt. Wir haben die technischen Zeichnungen für alle mechanischen und elektrischen Systeme angefertigt, die wir auch ausgeliefert und installiert haben. In Bezug auf die Ladeneinrichtung haben wird die Entwurfszeichnungen in Fertigungszeichnungen übertragen und in der Ausführung die gewünschten Oberflächen aus lokalen Materialien produziert.

Wir werten es als Erfolg unserer Arbeit, dass wir nun auch den zweiten Craig & Rose Showroom in Edinburgh ausführen dürfen.

Weitere Fotos finden Sie unter Referenzen.

© Fotos: Andy Tyler

GANTER realisiert LEED zertifiziertes Founding-Farmers Restaurant in Pennsylvania

In King of Prussia (Pennsylvania, USA) hat GANTER vor Kurzem ein neues Founding-Farmers Restaurant realisiert. Alle Restaurants der Farmers Restaurant Gruppe sind LEED zertifiziert oder befinden sich in der finalen Phase des Zertifizierungsprozesses nach LEED (Leadership in Energy and Environmental Design). Das bedeutet, dass sie vom  U.S. Green Building Council beraten wurden, hinsichtlich der ökologischsten und  umweltfreundlichsten Möglichkeit ein Restaurant zu konzipieren und zu bauen. Ein kompliziertes und kostenintensives Verfahren, das bereits vor der eigentlichen Bauphase beginnt und in der Regel erst ein Jahr nach Fertigstellung vollendet ist.

In diesem anspruchsvollen Prozess ist ein verlässlicher und erfahrener Partner unersetzlich. Unser GANTER Team USA hat sich dieser Aufgabe angenommen und das gesamte Leistungsspektrum des Innenausbaus abgedeckt: Vom Projektmanagement über die technische Konzeption und Ausführung sowie die Konstruktion und Produktion maßgefertigter Elemente. Auch die Logistik und die Installationen vor Ort wurden von Ganter übernommen.

Für den Innenausbau der 1.300 Quadratmeter großen Restaurantfläche, wurden verschiedenste Materialien verarbeitet: So wurde beispielsweise eine Decke aus Altholz-Backen konstruiert und installiert. Weitere Materialien, die es zu verarbeiten galt waren Messing, spritzlackiertes Holz, aber auch Furnier, Stahl, Glas und Fliesen sowie Stoff, Leder und Eisenwaren.

Während des gesamten Prozesses musste unser Team spezielle Anforderungen erfüllen, entsprechend den Anforderungen einer LEED-Gold-Zertifizierung: Es galt bestimmte Kriterien zu erfüllen hinsichtlich Nachhaltigkeit, der Verwendung von Materialien aus lokaler Produktion, der Reduzierung von Transportwegen, dem Einsatz wieder verwertbarer Materialien und der Schonung von Ressourcen.

Zum Founding-Farmer-Restaurant KOP gehört neben einem Restaurant mit Bedienung, eine Bar und das erste Cafè mit Bäckerei, Konditorei und Molkerei. Auf zwei Ebenen bietet das Restaurant insgesamt 300 Sitzplätze, die sich auf verschiedene Bereiche, für unterschiedliche Anlässe verteilen: Den weitläufigen zweiten Stock mit unterschiedlichen Sitzlandschaften. Den „Cozy Nook“ für leise Unterhaltungen, den „Sun Room“ der sich perfekt für ein lebendiges Essen unter Freunden eignet, den „Larder“ für den bekannten Farmers Market Brunch, den „Barn“ für große Gesellschaften und den Barbereich. Eines der Highlights im Founding Farmers Restaurant in King of Prussia ist der private Dining Room. Der “General’s Parlor” bietet seinen Gästen ein einzigartiges Erlebnis. Der exklusive Speisesaal mit 25 Sitzplätzen ist perfekt abgeschirmt von den allgemein zugänglichen Bereichen und bietet einen versteckten Zugang: Hinter der Bar und Displaywand sieht man die Attrappe eines Bücherregals: Mit einem leichten Zug lässt sich dieses öffnen, so dass man den privaten Bereich betreten kann.

Mit viel Expertise und in Übereinstimmung mit den Vorgaben des LEED-Gold Zertifikats hat GANTER USA in nur 4 Monaten die neue Location der Farmers Restaurant Group realisiert. Teilhaber der Restaurant Gruppe, die inzwischen zahlreiche Restaurants in und um Washington  D.C. betreibt, sind 42.000 amerikanische Farmer-Familien die in der North Dakota Farmers Union (NDFU) organisiert sind. Sie haben es sich zur Mission gemacht die Nahrungsmittelkette industriell verarbeiteter Lebensmittel zu durchbrechen und selbst gemachtes Essen anzubieten, dessen Herkunft transparent ist und deren sorgfältig ausgewählte Zutaten aus Ressourcen schonendem Anbau stammen. Das Konzept erhöht die Ertragskraft der beteiligten Farmer, die mit dem Founding-Farmer-Restaurant-Konzept einen Weg gefunden haben, den Konsumenten direkt zu erreichen.

Weitere Fotos finden Sie unter Referenzen.

 

Bettina Zimmermann in der aktuellen „Textilwirtschaft“

In der aktuellen Textilwirtschaft spricht Bettina Zimmermann (COO Retail der Ganter Group)  in einem Round Table-Gespräch mit weiteren Experten über die neue Aufgabe der Markenarchitektur, Sinn und Unsinn digitaler Spielereien und darüber, ob es den Store der Zukunft überhaupt gibt.

Das Briefing muss früh ansetzen. Es macht Sinn sich nicht  zuerst die Frage nach dem Aussehen eines Ladens zu stellen, sondern was man erreichen will.  (Bettina Zimmermann)

Ein gemeinsames Fazit der Experten lautet: Heute kommt es vor allem auf Authentizität und Individualität an, Kunden kennen ihre Zielgruppe viel besser als früher.

 

Lesen Sie hier den vollständigen Artikel.

Erschienen in der Textilwirtschaft Nr. 14 im April 2018.

GANTER im neuen „TW Läden Buch“

Im neuen TW Läden Buch sind wir diesmal mit folgenden von GANTER realisierten Projekten vertreten:

  • Dinnes, Wien
  • KaDeWe, Berlin
  • Kaiser #missunderground, Freiburg
  • Stockmann, Espoo

Der Bildband „Läden 17/18“ zeigt die 50 inspirierendsten Eröffnungen des Jahres, ausgewählt von der Redaktion TextilWirtschaft.

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Aus dem Inhalt:

Die Modebranche ist im Umbruch und steht vor neuen Herausforderungen. Erfolgreiche Fashion-Läden bieten längst nicht mehr nur Ware, sondern sind Orte des Verweilens, der Kommunikation und des Socializing geworden.

Der Bildband Läden 17/18 zeigt die 50 inspirierendsten Eröffnungen des Jahres, ausgewählt von der Redaktion TextilWirtschaft. Ob umgestaltete Fläche oder komplett neuer Store, Mono- oder Multibrand, In- oder Ausland: Herausragende Beispiele, üppig illustriert und detailliert beschrieben, die vielfältige Ideen liefern für die eigene Ladengestaltung. Das Schwerpunktthema »Fashion goes digital« präsentiert zahlreiche Best Practices für innovative digitale Lösungen auf der Fläche […].

Das TW Läden Buch 17/18 können Sie hier bestellen.

(Hrsg.) TextilWirtschaft, Läden 2017/18, Deutscher Fachverlag 2018

Just in time: Schwimmendes Kulturdenkmal im Art déco Stil vollendet

Die MS Schwaben ist eines der ältesten Kursschiffe auf dem Bodensee und das Herzstück der Weißen Flotte der Bodensee-Schiffsbetriebe (BSB). 2014 wurde das 1937 erbaute Schiff, das lange Zeit als eine der schönsten Motorschiff-Konstruktionen der 1930er Jahre galt, zum Kulturdenkmal erklärt. Zwei Jahre später entschied sich die BSB für eine Revitalisierung der MS Schwaben. Den Zuschlag für die Neugestaltung erhielt das Stuttgarter Büro IDA Interior Design Allmendinger.

Realisiert wurde das Projekt von GANTER als Generalunternehmer. In nur sechs Monaten hat Ganter  es geschafft, die Schönheit des schwimmenden Kulturdenkmals wieder zum Strahlen zu bringen. Um das Art déco Konzept umzusetzen, wurde das 530 Quadratmeter große Motorschiff von Ganter komplett entkernt, von Asbest befreit und anschließend, unter Berücksichtigung der unter Denkmalschutz stehenden Elemente im Inneren, wieder neu aufgebaut, umgebaut und renoviert.

Alle Böden wurden entfernt und neu verlegt und einzelne Wände und Decken neu eingezogen. In diesem Zug wurde das Schiff mit modernster Technik, neuen Elektroinstallationen und Sanitäranlagen ausgestattet. In der Konstruktion wurde eine Entkopplung von Schwingungen realisiert, um an Bord vor unerwünschten Vibrationen, Lärm und Störquellen zu schützen. Gleichzeitig wurde auch die Raumakustik an Bord optimiert. Auch in puncto Brandschutz wurde die MS Schwaben durch eine neue, brandhemmende Isolierung auf den neusten Stand gebracht. Bei der Renovierung der Innenräume blieben die Holzbestandteile, die mit dazu beigetragen haben, dass die MS Schwaben 2014 unter Denkmalschutz gestellt wurde, im Original erhalten: die Treppenaufgänge aus Holz, das Holzbuffet und die Holzsäulen wurden aufwändig restauriert.

Das Ergebnis der Renovierungsarbeiten ist ein modern ausgebautes Ausflugsschiff, das die Besucher in die Zeit der 20er und 30er Jahre entführt: Im Inneren wurde ein Farbverlauf realisiert, der von überwiegend dunklen, gedeckten Farbtönen auf dem Hauptdeck über das Oberdeck hinauf zum Sonnendeck leitet, wo helle Farb- und Materialkontraste für Transparenz und Helligkeit sorgen. Während auf dem Hauptdeck die Blautöne der glänzenden Samtstoffe mit den floralen Art déco Mustern der Tapete und der dunklen Bemalung der Wände harmonieren, kontrastiert der Gesamteindruck mit den oberen Stockwerken wo große Fensterausschnitte den Eindruck der Wandflächen nahezu auflösen. Die Einbauten und die Möblierung der drei Ebenen sind in beliebten Farbtönen des Art déco gehalten: von Ganter maßgefertigte Sitzgruppen, Sofas und Lounge-Sessel sind in Petrol-, Ozeanblau oder Senfgelb bezogen und verleihen der Einrichtung Eleganz und Atmosphäre.

Die denkmalgeschützten Treppenaufgänge und Wandvertäfelungen aus Birnbaum-Holz kommen durch den Anstrich der Wände in Petrol- und Grautönen nun besonders gut zur Geltung. Die sanften Rundungen und eleganten Konturen dieser Original-Einbauten wiederholen sich in der Formensprache der Möbel sowie der Wanddekoration. Diese kurvigen und stromlinienartigen Formen waren in den dreißiger Jahren modern. Sie greifen mit ihren abgerundeten Ecken und der horizontalen Linienführung die Formensprache nautischer Elemente auf und verleihen der Inneneinrichtung eine gewisse Leichtigkeit.

Weitere prägende Elemente sind die Lichtdecken, die eine Ausleuchtung der Innenräume durch Oberlichter imitieren und in dieser Ausführung speziell für das Motorschiff entworfen und angefertigt wurden. Ein besonderes Gimmick sind die Quick Scan Codes, die sich an den Wänden im Eingangsbereich befinden und den Besucher durch eine museale Zeitreise der MS Schwaben auf dem Smartphone navigieren.

Die Wiederbelebung der MS Schwaben mit einem Innenausbau im neuen Art déco Design der 30er Jahre war – mit einem Projektvolumen von 1,5 Millionen Euro – eines der größten Bauprojekte der BSB Bodensee Schifffahrt. Christoph Witte, BSB-Geschäftsbereichsleiter für Schiffs- und Hafentechnik, spricht in Bezug auf die „Revitalisierung“ der MS Schwaben von einem „Großprojekt“.

Pünktlich zum Saisonstart am 30. März war die MS Schwaben wieder auf dem Bodensee unterwegs. Nach ersten Jungfernfahrten wird sie nun während der gesamten Saison im regulären Kursverkehr eingesetzt: Gelegenheiten dieses schwimmende Kulturdenkmal live zu erleben, finden Sie hier.

 

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Ganter verleiht dem alteingesessenen Freiburger Geschäftshaus Schuhe Lüke ein zeitgemäßes Erscheinungsbild

In enger Zusammenarbeit mit den Inhabern und Mitarbeitern von Schuhe Lüke hat GANTER ein Ladenkonzept entwickelt, das den funktionalen Anforderungen eines Schuhgeschäfts optimal entspricht und zugleich höchste ästhetische Ansprüche erfüllt. Um für alle Beteiligten die bestmögliche und im Alltag optimal funktionierende Lösung für die Präsentation der Produkte und die Bedienung der Kunden zu erarbeiten, hat sich GANTER im Vorfeld – im Rahmen mehrerer Workshops – intensiv mit den Wünschen und Bedürfnissen des Auftraggebers und seiner Mitarbeiter auseinandergesetzt.

Als Generalunternehmer hat GANTER neben der Planung des neuen Stores, inklusive seiner Einbauten und Möbel, auch den gesamten Innenausbau übernommen, einschließlich der Malerarbeiten und der Elektronik. Um dem alteingesessenen Ladengeschäft im Herzen der Freiburger Altstadt ein zeitgemäßes Erscheinungsbild zu verleihen, wurden beide Etagenflächen sowie das Treppenhaus, insgesamt 270 Quadratmeter, überarbeitet und renoviert. Innerhalb von nur 8 Monaten wurden auf beiden Ebenen des Schuhhauses neue Böden verlegt: Ein spezielles Vinylgewebe, das aufgrund seiner Verarbeitung auf Jacquard-Webstühlen optisch einem Textilgewebe entspricht, zugleich aber höchste Qualitätsstandards erfüllt. Die natürliche Farbigkeit harmoniert mit den Treppenstufen aus Eichenholz, die auf der Treppe zum Obergeschoss neu verlegt wurden. Einzelne Wände und Decken wurden renoviert bzw. neu eingezogen oder ersetzt. Dabei galt ein besonderes Augenmerk den denkmalgeschützten Wandflächen und Holzdecken des Gebäudes, die es sensibel zu integrieren galt. Das Gebäude liegt im von Kriegszerstörungen verschonten Teil der Altstadt Freiburgs. Seine Geschichte geht zurück bis ins 13. Jahrhundert wobei der Großteil der heute noch erhaltenen Bausubstanz aus dem 15. bzw. 16. Jahrhundert stammt. Das ehemalige „Haus zu den drei güldenen Schwänen“ verfügt über eine historische, farblich gefasste Holzdecke im Erdgeschoss (aus dem Jahr 1220) und im Obergeschoss sowie über einzigartige Fresken an den Wänden des Obergeschosses, die bei Renovierungsarbeiten vor einigen Jahren teilweise freigelegt wurden. Der historische Wandabschnitt zeigt freigelegte Wappen bedeutender Adelsgeschlechter aus Freiburg und der Region und verweist auf dessen ursprüngliche Funktion als Rittersaal.

Sowohl die bemalte Holzdecke als auch die Wandfresken wurden durch ein perfekt ausjustiertes Beleuchtungssystem in Szene gesetzt, das sich in seinem zurückhaltenden und schlichten Design gelungen in seine Umgebung einfügt und gleichzeitig Licht und Weite in das ehemalige Bürgerhaus bringt: die vergleichsweise niedrige Deckenhöhe und das relativ schmale Treppenhaus entsprechen den ursprünglichen Dimensionen. Das Ergebnis überzeugt durch das Zusammenspiel moderner Elemente, die sich harmonisch in die historische – stellenweise bewusst in Szene gesetzte – Bausubstanz einfügen.

Dieser deutliche Materialkontrast spiegelt sich auch im Interiordesign wider: Das moderne Ladenbaukonzept, bestehend aus Einbauschränken sowie leichten, beweglichen Mittelmöbeln – Holzkorpusse und Stahlgestelle – steht in bewusstem Gegensatz zu den historischen, denkmalgeschützten Holzdecken mit Original-Bemalungen sowie den frei gelegten Wandfresken im Obergeschoss des Geschäftshauses. Hier kontrastieren die Holzoberflächen der modernen Möbel aus geölter Eiche mit weiß lackierten Flächen sowie den sensibel darauf abgestimmten champagnerfarbenen bzw. schwarz gepulverten Metalloberflächen der mobilen Präsentationselemente.

Das neue Erscheinungsbild wahrt die Identität des Hauses und dessen Geschichte und spiegelt nun auch in seinem Inneren das Konzept von Schuhe Lüke, zeitlose Klassiker mit aktuellen Newcomer-Brands zu kombinieren.

GANTER im neuen DLV Store Book 2018

Im neuen DLV Store Book sind wir diesmal mit sechs von GANTER realisierten Projekten und Nennungen vertreten:

  • Balenciaga, Paris.
  • Kaiser #missunderground.
  • Julys Flower, Shanghai.
  • Dinnes, Wien.
  • Oberpollinger „the Storey“.
  • Oberpollinger „Living Department“.

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Herzlichen Dank an den Deutschen Ladenbau Verband!

Auf 240 Seiten versammelt das Buch international und branchenübergreifend die aufregendsten Neueröffnungen aus dem Bereich Ladenbau. Das Laden-Spektrum beinhaltet die Branchen:

  • Body & Mind
  • Deli & Foood
  • Entertainment
  • Fashion
  • Leisure & Travel
  • Lifestyle & Accessoires

Jetzt Das STORE BOOK 2018 bestellen:

Hrsg.: dlv – Netzwerk Ladenbau e.V. – Deutscher Ladenbau Verband / Cornelia Dörries

Die C-Star 2018 rückt näher! Besuchen Sie unseren Messestand und erfahren Sie mehr über GANTER!

Auch dieses Jahr ist die Ganter Trading (Shanghai) Co., Ltd.  wieder mit einem Stand (N5 C09) auf der C-Star vertreten.

Als größter Meinungsbildner der chinesischen Retail Industrie findet die C-Star 2018, vom 26. bis 28. April, unter der Überschrift „die Zukunft des Handels gestalten“ im Shanghai New International Expo Center (SNIEC) statt. Sie vereint sechs Produktkategorien, um die zukünftigen Herausforderungen des Handels zu präsentieren und die Entwicklung der Branche zu fördern. Experten werden Zugang erhalten zu zukünftigen Entwicklungen des Handels und den führenden und innovativsten Retail-Design und Ladenbau-Lösungen.

Der Deutsche Pavillion stellt auch in diesem Jahr dem asiatischen Markt den state of the art Europas in Sachen Retail-Design- und Retail Technology vor. Präsentiert werden digitale Retail-Lösungen, Software zur 3D-Modellierung, hochwertige Ladeneinrichtung sowie innovative Möglichkeiten der Warenpräsentation.

Erfahren Sie mehr über GANTER und besuchen Sie unseren Messestand N5 C09. Für Terminvereinbarungen kontaktieren Sie uns bitte unter +86 21 5237 1126 oder per E-Mail china@ganter-group.com

Die C-star, Shanghai‘ s International Trade Fair for Solutions and Trends all about Retail, findet bereits zum vierten Mal statt. Sie ist die größte und internationalste Fachmesse für den Einzelhandel in Ost-China und offizielle Satellitenveranstaltung der EuroShop in Düsseldorf. Als jährliche Veranstaltung präsentiert sie innovative Produkte und kreative Lösungen internationaler Anbieter speziell für den chinesischen Markt.

Mehr Informationen zur C-Star finden Sie unter: http://www.c-star-expo.com

GANTER SUISSE realisiert neuen Flagship-Store für H&M auf Zürichs Prachtstraße

Im Herzen Zürichs, auf der geschichtsträchtigen Bahnhofstraße, hat GANTER SUISSE unlängst einen neuen H&M Flagship Store realisiert. In nur 8 Monaten Bauzeit wurden 5 Stockwerke und 3.730 Quadratmeter Präsentations- und Verkaufsfläche nach dem kreativen Konzept des schwedischen Modekonzerns von GANTER umgebaut, ausgestattet und eingerichtet. Für GANTER SUISSE beinhaltete dies nicht nur die Budgetierung und Risikobewertung des Projekts sondern auch die Ausführungsplanung, das Projekt- und Baumanagement sowie das Qualitätsmanagement und nicht zuletzt die Kosten- und Terminplanung.

Der Zeitrafferfilm zeigt: es gab einiges zu tun, um dem Gebäude in der Bahnhofstraße 92 neuen Glanz zu verleihen! Es wurde demontiert, statistisch saniert, strukturelle Arbeiten vorgenommen, Erdbebenschutzmaßnahmen realisiert, die komplette Technische Gebäude Ausstattung übernommen, Fahrtreppen und Aufzüge installiert und schließlich noch alle Möbel montiert.

Pünktlich zur Eröffnung im November 2017 zeigte sich auf den großformatigen Spiegelflächen des Interieurs kein Staubkörnchen mehr. Die auf Hochglanz polierten Glas- und Spiegelflächen reflektieren das Licht hunderter, prominent inszenierter LEDs und inszenieren „Fashion für alle“ auf 5 Ebenen.

Die als Concept-Store vorgesehene Verkaufsfläche des Flagship-Stores beinhaltet den zweiten Zürcher H&M Home und dient neben modernem Einzelhandel auch als Erlebnisort mit angedachtem kulturellen Programmangebot.

Weitere Projektfotos finden Sie hier

Neben Zürich hat GANTER SUISSE übrigens auch die H&M Stores in Trient, Luzern und Rapperswil realisiert.

 

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