BESUCHEN SIE UNSEREN MESSESTAND AUF DER C-STAR 2019 UND ERFAHREN SIE MEHR ÜBER GANTER!

Wir laden Sie herzlich ein, uns auf der diesjährigen C-Star in Shanghai zu besuchen, der International Trade Fair for Solutions & Trends all about Retail.

Ort: Shanghai New International Expo Centre, Longyang Rd.2345, Pudong District, Shanghai
Datum: 25. April bis 27. April 2019
Stand-Nr.: N5B76

Registrieren Sie sich jetzt unter www.c-star-expo.com und erhalten Sie Ihr kostenloses E-Ticket!

GANTER IM NEUEN STORE BOOK 2019

Im neuen Store Book 2019 sind wir diesmal mit zwei von GANTER realisierten Projekten und Nennungen vertreten:

Werfen Sie hier einen Blick ins Buch:

Herzlichen Dank an den Netzwerk Ladenbau e.V.

Das wichtigste Jahrbuch für die Akteure der Ladenbau-Branche präsentiert für das Jahr 2019:  45 wegweisende Projekte der Shop-, Store- und Retailszene, aktuelle Trends im Ladenbau und ausführlich illustriert DIE LADENBAU-TRENDS. Das Jahrbuch zeigt, was Best Practise im internationalen Store Design heißt. Ladenbau und Innenarchitektur müssen heute auf eine völlig neue Wirklichkeit im stationären Handel reagieren: Wo früher klare Grenzen zwischen den Sortimenten bestanden, sorgen heute integrierte Shop-Konzepte dafür, dass die alten Kategorien zugunsten neuer, spannender Shopping-Welten verschwinden. Das Buch stellt die von einem Expertenbeirat ausgewählten Ladenbau-Projekte ausführlich und mit Blick auf den innovativen Charakter des Konzepts sowie besondere Details vor. Über die Hintergründe von Trends geben kreative Vordenker, Planer und Entscheidungsträger der Ladenbau-Branche Auskunft. Ein ausführlicher Adressteil mit den wichtigsten Shopfitting-Partnern rundet dieses Must-have für alle Akteure im Ladenbau ab.

Jetzt Das STORE BOOK 2019 bestellen!

Hrsg.: dlv – Netzwerk Ladenbau e.V. – Deutscher Ladenbau Verband / Cornelia Dörries

 

SPATENSTICH FÜR DAS SENIORENWOHNPROJEKT „SONNENHÖHE“ – JETZT KÖNNEN DIE BAUARBEITEN IN BREITNAU BEGINNEN

Am Freitag, den 29. März 2019 haben sich Vertreter der Ganter Group aus Waldkirch, der Gemeinde Breitnau und des Gemeinderats sowie der beteiligten Projektpartner zum Spatenstich für das Seniorenwohnprojekt „Sonnenhöhe“ in Breitnau getroffen. Damit ist der Anfang gemacht und die Grabungsarbeiten im Baugebiet Bodenacker können beginnen.

Bis Oktober 2020 soll hier – sofern der Winter keinen Strich durch die Rechnung macht – ein Wohnkomplex entstehen, der die Bereiche Pflege, Senioren und Tourismus vereint.
In Anbetracht des demographischen Wandels hat das Thema Betreuung und Pflege im Alter eine neue Brisanz bekommen. Insbesondere in ländlichen Gebieten – so auch im Hochschwarzwald – ist die Versorgungsstruktur noch nicht ausreichend gegeben: Der Bedarf an Betreuungsangeboten für ältere Menschen und das entsprechende Angebot differieren deutlich. Durch die Realisierung des Seniorenwohnprojekts wird nun ermöglicht, dass Pflegebedürftige weiterhin in Breitnau leben können. In Anbetracht dessen spricht auch der Bürgermeister von Breitnau, Josef Haberstroh, gegenüber der Badischen Zeitung von einem „absoluten Glücksfall für die Gemeinde, dass man ein derartiges Projekt realisieren könne“.

Die zeigt auch die positive Resonanz auf das Projekt, das bereits viele Interessenten für sich gewinnen konnte: 17 Wohnungen sind zum jetzigen Zeitpunkt bereits reserviert.

Dabei hatte es in der fast dreijährigen Planungsphase durchaus auch Rückschläge und Kritik gegeben. Im Dezember hatte die Bürgerinitiative „Zukunft Breitnau“ einen offenen Brief samt 150 Unterschriften im Rathaus überreicht, in dem offene Fragen und Bedenken zu dem Bauprojekt formuliert waren. Die Gemeinde hatte auf die Bürgerbeteiligung großen Wert gelegt und seitens der Ganter Group hat man versucht diese Bedenken ernst zu nehmen und die Projektentwicklung möglichst transparent zu gestalten. Diese Vorgehensweise wurde nicht nur von den Projektpartnern lobend hervorgehoben.

Sind die Maurerarbeiten erst einmal abgeschlossen, wird der Bau des Seniorenwohnprojekts in schnellen Schritten vorangehen. Denn die Decken- und Wandelemente sowie die Balkone werden in direkter Nachbarschaft von Holzbau Bruno Kaiser gefertigt und dann nach Breitnau geliefert. Der Vorteil:  Durch den Holzbau können parallel zwei Gewerke fertiggestellt werden – so können bereits während der Maurerarbeiten in Breitnau, Holz-Elemente in Bernau angefertigt werden. Die Produktion in Breitnau erfolgt wetterunabhängig, so dass diese Produktionsform wenig anfällig für Terminverschiebungen ist. Darüber hinaus werden ausschließlich unbehandelte Hölzer und ökologische Dämmstoffe von regionalen Herstellern eingesetzt.

Weitere Informationen zu diesem Projekt und Wohnungsangebote finden Sie hier:

www.sonnenhoehe-breitnau.de

„STORE OF THE YEAR 2019“ NOMINIERUNG FÜR SCHUHE LÜKE

Jedes Jahr zeichnet der Handelsverband Deutschland e.V. (HDE) die interessantesten und besten Geschäfte aus, „um ihre Bemühungen zur Innovationsbereitschaft und kreativen Gestaltung der Ladengeschäfte zu wertschätzen“.

Dieses Jahr hat sich unser Kunde Schuhe Lüke durch den Umbau und die Neugestaltung des Ladenkonzepts im Frühjahr 2018 zunächst für den Store of the Year 2019 qualifiziert, dessen Fokus auf der Verbindung von Tradition und Moderne lag. Ende 2018 wurde der Store durch die Jurymitglieder besichtigt und der Laden vom Handelsverband Deutschland e.V. (HDE) als Finalist in der Kategorie Fashion nominiert und Anfang des Jahres mit einem hervorragenden dritten Platz ausgezeichnet.

Die hochkarätig besetze Jury beurteilt Geschäfte u.a. nach ihrem Innovationsgrad, dem Kundennutzen und dem Erlebniswert. Um dies zu beurteilen, zieht die Jury u.a. die Faktoren Raum und Design für den Shop und die Wareninszenierung heran.

Beim Umbau des Freiburger Schuhgeschäfts bestand die größte Herausforderung darin, sowohl die mittelalterlichen Fresken als auch die modernste Schuhmode gekonnt in Szene zu setzen. Wie die Nominierung nun bestätigt ist es der Familie Lüke, den Bauherren, und der Ganter-Interior GmbH gelungen, dem denkmalgeschützten Haus modernen Zeitgeist einzuhauchen und den historischen Charme beizubehalten: Das ehemalige Bürgerhaus in dem sich das Schuhgeschäft seit Generationen befinden, verfügt über historische Wand- und Deckenfresken aus dem 15. Jahrhundert. Damit dieser kunsthistorische und kulturelle Schatz auch weiterhin Teil des Einkaufserlebnisses bei Schuhe Lüke bleibt, wurde beim jüngsten Umbau darauf geachtet, Altes zu bewahren und Neues zu gestalten: So treffen heute die bemalten Deckenbalken auf einen barrierefreien Eingang und historische Wandfresken auf moderne Led-Beleuchtung. Die Jury überzeugte die Schlichtheit und Wertigkeit des Ladenkonzeptes mit seinen klaren Formen und kontrastreiche Mobiliarfarben in Schwarz und Champagner. Neben einer warmtönigen Deckenbeleuchtung sorgen variable Regalsysteme für eine ansprechende Produktpräsentation. Eine ausführliche Projektbeschreibung finden Sie hier.

Wir gratulieren unserem Kunden Schuhe Lüke und wünschen weiterhin viel Erfolg im neuen Ladengeschäft!

MULTICHANNEL RETAIL, VERÄNDERTE FLÄCHEN UND ERLEBNISWELTEN – EINZELHANDEL 2020

Ein Interview mit Bettina Zimmermann*, Business Field Manager Retail & Interiors und COO bei Ganter.

 

Dass die Digitalisierung gerade vor dem Einzelhandel nicht haltmacht, ist längst klar. Doch wie genau wirkt sie sich heute bereits im stationären Handel aus und mit welchen Szenarien ist zu rechnen? Betrachten wir uns bald in sprechenden Spiegeln und werden wir in Zukunft von Robotern bedient?
Für den Einzelhandel insgesamt lässt sich diese Frage nicht so einfach beantworten. Je nach Branche und Marktsegment wirkt sich die Digitalisierung unterschiedlich und unterschiedlich intensiv aus. Im Handel generell wird viel Energie darauf verwendet, Kundenfrequenzen und  -verhalten zu messen, Daten zu sammeln und diese Daten für neue Erkenntnisse auszuwerten. Mit sogenannten digitalen Touch Points – Apps für mobile Endgeräte, auch beispielsweise Tablets und Monitore im Store zur „digitalen Regalverlängerung“ – setzt man auf eine starke Interaktion mit dem Endkunden. Mit Click & Collect, also dem Bestellen im Internet und dem lokalen Abholen vor Ort, gelingt es, (Neu-)Kunden in die Verkaufsräume zu holen, möglicherweise weiteren Umsatz zu generieren und die Grenzen von Online- und Offline-Handel aufzuheben. Indem der Endkunde die verschiedenen Verkaufskanäle parallel nutzt, wird er im Idealfall an die Marke oder den Einzelhändler gebunden. Ganz nebenbei gibt er dabei so ziemlich alles an Daten über sich preis, was Aufschluss über seine Vorlieben und Verhaltensweisen gibt. Das hilft dem Händler und der Marke ihren Service sowie ihre Produkte genauer und schneller an die jeweilige Zielgruppe anzupassen – und nicht nur auf der Online- Plattform, sondern im stationären Handel ebenfalls. Auch an Selbstbedienungskassen, die zum Teil bereits in Märkten und großen Sportgeschäften getestet werden, findet eine solche Datenerhebung im Hintergrund statt. Heute schon wundert sich niemand mehr über die individuellen Angebote, die plötzlich im Internet auftauchen, weil etwa am Vortag eine kommerzielle Suchmaschine genutzt wurde, um zu einem neuen Fahrrad zu recherchieren.
Diese Daten von Kunden auch für den stationären Handel sinnvoll zu nutzen, wird in Zukunft eine der großen Herausforderungen. Die kurzzeitig viel beachteten digitalen Spiegel haben sich – soweit ich es beurteilen kann – im Modebereich hingegen nicht durchgesetzt. Die Investitionen sind im Verhältnis zum erwarteten Mehrwert offenbar einfach zu groß. Dafür hat sich insbesondere im Modehandel inzwischen die Erkenntnis verbreitet, dass die persönliche Beratung durch das Storepersonal den entscheidenden Unterschied zum Online-Verkauf ausmacht und dass der stationäre Handel den Vorteil des Beratungsservices verbunden mit einem genau auf die Zielgruppe ausgerichteten Sortiment strategisch und flexibel nutzen muss. Im Lebensmittelbereich gehen die Konzepte noch viel weiter.
Bestellungen über eine App mit anschließender Lieferung nach Hause bieten inzwischen viele Händler an, und Pilotprojekte in den USA zeigen, wo die Reise hingehen könnte: Unterstützt durch sogenannte Beacon-Technik, das internet of things (IoT) und in Lampen integrierte Sensoren, ist es inzwischen beispielsweise möglich, den Kunden im Laden gezielt zu jenen Produkten zu leiten, die auf seinem digitalen Einkaufszettel stehen. Damit ist der physische Weg des Kunden durch den Laden tatsächlich digital gesteuert – und liefert wiederum aufschlussreiche Daten zur Analyse des Kundenverhaltens. Davon, dass es Kassen, wie wir sie heute kennen, schon bald nicht mehr geben wird, bin ich persönlich überzeugt. Die Bezahlung über das Smartphone wird diese vollständig ersetzen. Der Handel ist in allen Segmenten und zwar überall auf der Suche nach den richtigen Formaten.

Welche Trends sind im Einzelhandel neben der Digitalisierung spürbar? Gibt es neue Verkaufskonzepte, vielleicht auch unterschiedliche in Deutschland, Europa oder darüber hinaus?
Tatsächlich ist der Handel in allen Segmenten und zwar überall auf der Suche nach den richtigen Formaten. Da wird sehr vieles auf Probeflächen versucht, wie etwa derzeit in Holland, wo ein neues Mediamarktkonzept getestet wird. War Mediamarkt bisher als anspruchsloser Discounter mit viel Ware und wenig Interaktion bekannt, so soll sich das in Zukunft ändern. Im Prototyp-Konzept werden etwa angebotene Küchengeräte in einem neuerdings integrierten Bistro im Einsatz vorgeführt. Und es stehen bequeme Sofalandschaften zur Verfügung, in denen neue Spielkonsolen ausgiebig auszuprobieren sind.
Ein anderes Format sind die Pop-Up-Stores. Hier wird getestet, ob ein Produkt oder eine Marke in einer neuen Umgebung oder auf einem neuen Markt ankommen, bevor man eine Ladenfläche langfristig anmietet und ausbaut. Für Manolo Blahnik und Louboutin durften wir solche Edel-Pop-Ups im Mittleren Osten bauen.
Die Platzhirsche im Einzelhandel wie Engelhorn oder L&T investieren derzeit viel, um Eventflächen, Gastronomie und Erlebniswelten zu integrieren. Bei L&T, einem Sporthaus in Osnabrück, kommt der Kunde nicht nur in den Genuss des Indoor-Wellenreitens, er kann auch im hauseigenen Fitnessstudio ein Höhentraining simulieren. Ziel solcher Maßnahmen und Angebote ist es, die Verweildauer des Kunden zu verlängern und natürlich auch dessen Kaufsumme zu steigern. Ob das am Ende den Umsatz wirklich zu vermehren vermag, wird sich allerdings erst zeigen. Fest steht hingegen bereits, dass die Bedeutung von Personal, das wirklich in der Lage ist, den Kunden individuell zu beraten und eine Beziehung zu ihm aufzubauen, erheblich gewachsen ist. Darin liegt unübersehbar der Mehrwert gegenüber dem Online-Handel, weshalb weithin in umfassende Ausbildungen und gezielten Personaleinsatz investiert wird. National wie international geht die Expansion der Flächen jedoch langsamer weiter als noch vor fünf Jahren. Der Ausbau von Einkaufszentren hat sich drastisch reduziert, und frei stehende Geschäfte in besten Lagen werden oft umgesiedelt und verkleinert, um Fixkosten zu reduzieren. Sonderfälle stellen dabei sicher die Premiumhäuser der KaDeWe Group in Deutschland und internationale Departmentstores dar, die auf ihren großzügigen Verkaufsflächen Premium- und Luxusmarken eine Inszenierung auf höchstem Niveau ermöglichen: Harrods und Selfridges in London, Galeries Lafayette, Printemps oder Le Bon Marché in Paris, La Rinascente in Rom und de Bijenkorf in Holland etc. – sie verfolgen alle eine ähnliche Strategie und profitieren oft von ihren repräsentativen historischen Gebäuden – architektonische Prachtstücke, die zumal in den touristischen Metropolen für Zustrom sorgen. Gespannt bin ich darauf, welche Strategie die Signa Holding beim Zusammenschluss von Kaufhof und Karstadt verfolgt.
Vielleicht wird hier ein komplett neues urbanes Format entwickelt, mit Verkaufsflächen, Büroräumen und Wohnbereichen in ein und demselben Gebäude zum Beispiel? Und während sich die Mode – wie wir gesehen haben – in den Premiumlagen eher verkleinert, ziehen andere Branchen nun verstärk  in unsere Geschäftsstraßen ein. Autoshowrooms für die neue E-Mobility, Markenshops für Farben wie Craig & Rose eröffnen eigene Läden, IKEA setzt neuerdings auf Präsenz in den Innenstädten und auch Lebensmittel kehren dorthin zurück, gern begleitet von Kochevents und Vergleichbarem. Und selbst die Großen im Online-Handel haben verstanden, dass es heute auf das Verkaufen über verschiedene Kanäle, auf das sogenannte Multichanel Retail, ankommt. Amazon hat aus genau diesem Grund eigene Buchläden eröffnet, und Mr. Spex, ursprünglich ein Online-Optiker, setzt auch auf einen „richtigen“ Laden, in dem der Kunde sämtliche Auswahloptionen, die er von der Website bereits kennt, wiederfindet, mit dem entscheidenden Unterschied, dass er oder auch sie am Ende eine Brille in die Hand nehmen und aufsetzen kann. Für uns als Ladenbauer macht die Tatsache, dass heute gleichzeitig online und offline verkauft wird, zunächst jedoch kaum einen Unterschied in der technischen Herausforderung und Umsetzung.

 


*Ihre Karriere bei Ganter begann die Diplom-Architektin Bettina Zimmermann Ende 2003 als freie Mitarbeiterin und betreute Kunden wie Betty Barclay, Breuninger und Porsche Design. Im Jahr 2005 wechselte sie als Projektleiterin in die Festanstellung und wurde bereits ein Jahr später zur Key Account Managerin ernannt. Im Jahr 2008 übernahm sie die Leitung eines eigenen Bereichs und zeichnete verantwortlich für Schlüsselkunden wie Escada, de Beers, Vertu, Montblanc und andere bekannte Marken. Die 57-Jährige hat diesen wichtigen Geschäftsbereich über Jahre sehr erfolgreich geleitet. Seit 2014 ist sie Mitglied der Geschäftsführung und verantwortet seit 2016 das Geschäftsfeld „Retail & Interiors“ in der Ganter Group.

you we are #2 – Das Jahresmagazin der Ganter Group

Alle Jahre wieder, halten wir inne und nehmen den Jahreswechsel zum Anlass, um das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen. In unserem Jahresmagazin „you we are“ präsentieren wir alljährlich eine Auswahl realisierter Projekte aus den Geschäftsfeldern Retail, Commercial und Residential, um einen visuellen Rückblick auf das vergangene Jahr zu erhalten.
Auf über 120 Seiten erfahren Sie in dieser Ausgabe auch, welche Themen uns 2018 bewegt haben und weiter beschäftigen werden. Vervollständigt wird das Magazin durch Momentaufnahmen und O-Töne unserer Mitarbeiter, die mit Leidenschaft und Herzblut ihre Projekte auf der ganzen Welt realisieren.

Aus dem Inhalt:

  • Balance zwischen Alt und Neu: Transformation bei Ganter
  • Multichanel Retail, veränderte Flächen und neue Erlebniswelten – Einzelhandel 2020
  • Über größte Entfernungen eng verbunden – virtuelle Teams bei Ganter
  • Produktentwicklung am Puls der Zeit
  • Volle Flexibilität dank detailliertem 3D-Aufmaß

Wir wünschen Ihnen eine unterhaltsame Lektüre und senden Ihnen bei Interesse gerne eine kostenlose Ausgabe:
YouWeAre@ganter-group.com

Richtfest für GANTER TOWER in Tauberbischofsheim

Ein kleines Update zum Bau des Ganter Tower:

Bei schönstem Sonnenschein haben wir am Mittwoch, den 10.10.2018, Richtfest für den GANTER TOWER in Tauberbischofsheim gefeiert. Der Rohbau ist abgeschlossen, jetzt stehen die Dachdecker-Arbeiten und im Anschluss der Innenausbau an. Alle arbeiten leidenschaftlich und freuen sich auf die Einweihung im Mai 2019!

Was bisher geschah:

Im April diesen Jahres wurde auf dem Laurentiusberg über Tauberbischofsheim der Grundstein für den GANTER TOWER gelegt und damit der Baubeginn dieses Bauvorhabens mit einzigartiger Strahlkraft gefeiert.

Bürgermeister Wolfgang Vockel bezeichnete den Neubau des siebenstöckigen Büroturms als ein „sichtbares Zeichen für Aufbruch und Dynamik“. Als neues Wahrzeichen über dem wunderschönen Taubertal, wird er dort sinnbildlich für die Umnutzung des riesigen Areals der ehemaligen Kurmainz-Kaserne stehen. Auf dem 42 ha großen Gebiet der früheren Kaserne waren von 1963 bis 2008 über 1.600 Bundeswehrsoldaten stationiert. Bis 2008 prägten Mannschaftsunterkünfte, Verwaltungsgebäude, Fahrzeughallen und Sportplätze die Höhen des Laurentiusberges. Im Zuge der Auflösung der Kaserne wurde das Areal der Stadt Tauberbischofsheim zur zivilen Nutzung übergeben und 2011 in das Bund-Länder-Förderprogramm aufgenommen.

Zusammen mit der Stadt Tauberbischofsheim hat ein Team um Michael Ganter (CEO Ganter Group) intensiv daran gearbeitet einen neuen Stadtteil zu entwickeln, der sich durch eine hohe Wohn- und Lebensqualität auszeichnet und eine ausgewogene Mischung aus Wohnen, Gewerbe, Natur und Freizeit bietet. Dabei galt es vorhandene sowie neu entstehende Strukturen in die Kulturlandlandschaft des Taubertals mit seinen Weinbergen, historischen Gebäuden und Landschaften zu integrieren. Die Ganter Group hat in diesem Zuge sechs Gebäude erworben, von denen zwei bereits umfassend saniert und als Bürogebäude vermietet sind. So ist der Gedanke von einem „Ganter Campus“ entstanden, mit einem zentralen Platz, der alle Gebäude miteinander verbindet. Der Ganter-Tower soll diesen zentralen Platz inmitten des Campus zukünftig prägen und auf dem Laurentiusberg ein neues Zeitalter einleiten: „Der Bau des Ganter Tower ist ein echter Meilenstein, er soll zu einem Informations- und Begegnungszentrum auf dem Laurentiusberg werden“, betont Bauherr Michael Ganter. Um Platz für den Neubau des Ganter Tower zu schaffen, wurde ein Kasernengebäude abgerissen. Das klare Design des hohen Turms spiegelt Formen der historischen Burgtürme auf den Bergen im Taubertal wider und symbolisiert Ruhe, Weitblick und Offenheit. In den großzügigen Räumlichkeiten wird das wachsende Ganter-Team in Tauberbischofsheim in den drei Obergeschossen eine neue Heimat finden, die weiteren Etagen werden vermietet.

Mit Spannung erwarten wir die weiteren Bauabschnitte! Wenn alle Pläne aufgehen, wovon wir bei Ganter durchaus begründet ausgehen dürfen, freuen wir uns darauf uns beim Einweihungsfest Mai 2019 zu sehen!

GANTER in der Sendung „made in Südwest“ im SWR Fernsehen

Ladenbau de luxe – Die Firma Ganter in Waldkirch

Ein SWR Beitrag über unser Unternehmen von Ina Held.

«Adidas, Gucci, Nike, Dior oder Brioni – wo schick und teuer eingekauft wird, da findet man die Firma Ganter. Das mittelständische Unternehmen aus Waldkirch im Schwarzwald baut Luxusläden in der ganzen Welt. Auf den Prachteinkaufsmeilen von Paris, London, Moskau oder Shanghai hat Ganter Geschäfte eingerichtet – Verkaufsflächen für Juwelen, Seidenkleider oder Porzellan. Was Stararchitekten und Designer entwerfen, das setzt Ganter in die Tat um.»

 

 

Zur offiziellen Homepage von made in SÜDWEST.

Netzwerk Südbaden spricht mit GANTER über moderne „Büro-Oasen“

In einem Gespräch mit dem Wirtschaftsmagazin „Netzwerk Südbaden“ diskutieren Annette Näher (Head of Human Resources @GANTER) und Peter Fränsemeier (Head of Marketing & PR @GANTER) über die Zukunft des Büros. Stellvertretend für GANTER, sprechen sie über Anforderungen und Erwartungen an die moderne Arbeitsumgebung und beschreiben die GANTER-Arbeitswelt in einem ehemaligen Fabrikgebäude an unserem Hauptsitz in Waldkirch:

 

Lesen Sie den Artikel hier:

Die Fotos im Artikel zeigen das von uns realisierte Projekt „Bosch AS Arbeitswelt“ (Design: Studio Alexander Fehre. Fotos: Zooey Braun). Mehr Informationen zum Projekt finden Sie hier.

Eine sportliche Leistung von GANTER: die neue Customer Experience für eines der größten Sporthäuser Europas

In nur sieben Wochen – von der Auftragserteilung bis zur Eröffnung – hat GANTER eines der größten Sporthäuser Europas auf drei von insgesamt sieben Ebenen umgestaltet und renoviert: Engelhorn Sports in Mannheim. Umgesetzt wurde das kreative Konzept der Designagentur Atelier 522, das sich wiederum an den Ergebnissen von vorab durchgeführten Studien und Befragungen seitens Engelhorn orientiert.
Im Vordergrund stand die Optimierung der Customer Experience, die mit einer Umstrukturierung der Verkaufsebenen begann, die nun nicht mehr streng nach Sportarten unterteilt sind. Im EG wird in der „Style of Sports-Area“ jetzt eine große Auswahl der neuesten „Streetstyles“ präsentiert. Im 1. OG befindet sich nun die Damen- und im 2. OG die Herrenabteilung. Entsprechend den Wünschen der befragten Kunden nach Inspiration und Individualisierung wurden die Flächen für die Inszenierung von Produkten erhöht. Für mehr Überblick sorgt auch die Öffnung des Gebäudes für mehr Tageslicht und die Entfernung vieler Warenwände und Raumteiler.
Der Umbau durch GANTER war eine sportliche Herausforderung: Um den engen Zeitplan einzuhalten – in nur sieben Wochen galt es bei laufendem Betrieb 3 Ebenen mit je 1.000 m² umzugestalten – war unser Team nahezu rund um die Uhr vor Ort im Einsatz: während in unserer Zentrale die kreativen Konzepte der Architekten in technische Konstruktionszeichnungen überführt, Materialien ausgewählt und Lösungsmöglichkeiten seitens unserer Konstrukteure gefunden werden mussten, galt es vor Ort die Montage zu koordinieren und zu organisieren: Fast 40 Ganter-Mitarbeiter waren an diesem Projekt beteiligt. Um die 230 verschiedenen Möbel und Produkte „just in time“ auszuliefern, gab es täglich bis zu vier und insgesamt über 100 Transporte.
Auch in der Umsetzung galt es einige Herausforderungen zu meistern: so erwiesen sich in der Bestandsarchitektur z. B. vermeintliche Betonpfeiler unter der Oberfläche als Gipskarton und Unterzüge als Promat-Verkleidung. Hilfreich war auch in diesem Projekt das von uns selbst durchgeführte 3D-Aufmaß, um die Gegebenheiten vor Ort exakt aufzuzeichnen und die Pläne entsprechend anpassen zu können.
Dank des neuen Interior-Konzepts wird der Kunde nun maßgeblich über unterschiedliche Materialien durch das Sporthaus geleitet: Mit sichtbaren Beton- und Metallgrid-Elementen bestimmen im Erdgeschoss rohe, starke Materialien sowie klare Raster die Bereiche „Urban Lifestyle“ und „Fußball“. Die Auslage wird auf Elementen in reduziertem Design präsentiert und in stylischen Installationen im Raum arrangiert. Ein Highlight ist das mit Leuchtröhren ausmarkierte Fußballfeld. Im 1. und 2. OG kontrastieren die hell und weich inszenierten Fitness- und Laufsportwelten der Damen mit den dunklen Farben und kantigen Profilen der maskulinen Einkaufswelt. Im 1. OG werden die Produkte auf großen, lichtdurchfluteten Flächen präsentiert – unter anderem auf einer abgehängten, schräg in den Raum ragenden Präsentationsfläche. Mit weißer Esche, Kork und leichten Textilien wurden hier sinnliche Kontrastpunkte gesetzt. Im 2.OG wird die „Men’s World of Sports“ durch die Materialien Beton, Seekiefer und grobe Seile definiert, in grauen und schwarzen Farbtönen.
Auf allen drei Ebenen sind durch den Umbau Sport- und Einkaufswelten entstanden, die dem Kunden die Orientierung erleichtern und ein Einkaufserlebnis bieten, das weit über einen emotionslosen, rein Nutzen erfüllenden Einkauf von Sportartikeln hinausgeht.
Das Sporthaus Engelhorn im Mannheimer Quadrat N5 bietet seinen Kunden mit diesem Konzept einen neuen Ansatz, der zugleich das offline Einkaufserlebnis stärkt: „Wir werten den stationären Handel so auf, dass er für jeden Kunden echten Mehrwert und ein Erlebnis bietet, welches man online niemals erreichen kann“ erklärt Engelhorn.

Weitere Abbildungen finden Sie unter Referenzen.

Unsere Ganter Niederlassung in Saint Nazaire

Im Westen Frankreichs, wo die Loire in den Atlantik mündet, liegt die Hafenstadt Saint Nazaire. Eines der größten örtlichen Unternehmen ist die Werft STX. Um diesen Schiffbau-Giganten direkt und effizient als Kunden zu bedienen, hat Ganter in seiner direkten Nachbarschaft eine Niederlassung eröffnet.
Zunächst waren es nur drei, heute sind wir bereits elf Mitarbeiter, die für die STX-Werft und deren Kunden, die Kreuzfahrtgesellschaft MSC, Projekte in Millionenhöhe stemmen. Mit einem ersten Großauftrag gelang es uns im vergangenen Jahr, Ganter auf diesem neuen Markt zu etablieren: Wir erhielten den Zuschlag für den Bau der sogenannten „Kid’s avenue“ und des 450 m² großen „Solarium Bistro“ auf der „Harmony of the Seas“, dem damals größten Kreuzfahrtschiff der Welt. Für die „Kid’s avenue“ bauten wir ganze 1.200 m² auf Deck 14 aus, wobei wir neun verschiedene Räume realisierten sowie ein Theater, ein „Science Lab“, ein Künstleratelier und eine Werkstatt, die alle für Kinder im Alter von wenigen Monaten bis hin zu zwölf Jahren gedacht und geeignet sind.
Die Werft STX und der Kunde MSC waren mit dem Ergebnis zufrieden und vertrauten weiterhin auf unsere Expertise, sodass wir für diverse Bereiche auf einem weiteren Schiff, der „MSC Meraviglia“, einen spektakulären Folgeauftrag gewinnen konnten. Dabei ging es um den Bau einer Promenade sowie den Bau einer Cocktail Bar, einer Schokoladen Bar, einer Karaoke Bar und zu guter Letzt eines englischen Pubs. Als Generalunternehmer waren wir aufgefordert, eine Fläche von 1.600 m² zu realisieren, wobei die Gestaltung der Promenade deshalb einen so großen Stellenwert hat, weil sie der erste Bereich ist, den die Gäste zu Gesicht bekommen, wenn sie an Bord des Kreuzfahrtschiffes gehen.
Während sich die eine Gruppe momentan noch um die „MSC Meraviglia“ kümmerte, war eine andere bereits dabei, ein weiteres Schiff in Angriff zu nehmen: die „Symphony of the Seas“, für die wir wieder beauftragt wurden und die die „Harmony of the Seas“ als größtes Kreuzfahrtschiff der Welt ablösen wird. Entsprechend größer war auch das Auftragsvolumen, das wir als Generalunternehmer übernommen haben. Nachdem die Auftragsbücher bei uns in Saint Nazaire voll sind, blicken wir zuversichtlich in die Zukunft. So werden wir auch am Ausbau von „Meraviglia“-Schwestern beteiligt sein, plant die STX in Frankreich doch allein bis Herbst 2019 drei weitere Kreuzfahrtschiffe zu liefern. Und auch die Serie „Celebrity Edge“ werden wir mitgestalten, das heißt vier weitere Schiffe bis ins Jahr 2022 hinein. Wir freuen uns darauf, bald wieder von unserer Arbeit an und auf den Schiffen zu berichten, hier in Saint Nazaire, wo wir den Atlantik hören, riechen und schmecken können.

Grundstein für GANTER TOWER in Tauberbischofsheim gelegt

Am Freitag, den 27. April 2018, wurde auf dem Laurentiusberg über Tauberbischofsheim der Baubeginn eines Bauvorhabens mit einzigartiger Strahlkraft gefeiert: Bauherr Michael Ganter (CEO Ganter Group), Wolfgang Vockel (Bürgermeister der Stadt Tauberbischofsheim) und Felix Mathiowetz (CEO Ganter Construction & Interiors GmbH) haben den Grundstein für den GANTER TOWER gelegt, der in den nächsten Monaten hier – direkt vor den Toren von Tauberbischofsheim – entstehen soll.

Bürgermeister Wolfgang Vockel bezeichnet den Neubau des siebenstöckigen Büroturms als ein „sichtbares Zeichen für Aufbruch und Dynamik“. Als neues Wahrzeichen über dem wunderschönen Taubertal, wird er dort sinnbildlich für die Umnutzung des riesigen Areals der ehemaligen Kurmainz-Kaserne stehen. Auf dem 42 ha großen Gebiet der früheren Kaserne waren von 1963 bis 2008 über 1.600 Bundeswehrsoldaten stationiert. Bis 2008 prägten Mannschaftsunterkünfte, Verwaltungsgebäude, Fahrzeughallen und Sportplätze die Höhen des Laurentiusberges. Im Zuge der Auflösung der Kaserne wurde das Areal der Stadt Tauberbischofsheim zur zivilen Nutzung übergeben und 2011 in das Bund-Länder-Förderprogramm aufgenommen.

Zusammen mit der Stadt Tauberbischofsheim hat ein Team um Michael Ganter (CEO Ganter Group) intensiv daran gearbeitet einen neuen Stadtteil zu entwickeln, der sich durch eine hohe Wohn- und Lebensqualität auszeichnet und eine ausgewogene Mischung aus Wohnen, Gewerbe, Natur und Freizeit bietet. Dabei galt es vorhandene sowie neu entstehende Strukturen in die Kulturlandlandschaft des Taubertals mit seinen Weinbergen, historischen Gebäuden und Landschaften zu integrieren. Die Ganter Group hat in diesem Zuge sechs Gebäude erworben, von denen zwei bereits umfassend saniert und als Bürogebäude vermietet sind. So ist der Gedanke von einem „Ganter Campus“ entstanden, mit einem zentralen Platz, der alle Gebäude miteinander verbindet. Der Ganter-Tower soll diesen zentralen Platz inmitten des Campus zukünftig prägen und auf dem Laurentiusberg ein neues Zeitalter einleiten: „Der Bau des Ganter Tower ist ein echter Meilenstein, er soll zu einem Informations- und Begegnungszentrum auf dem Laurentiusberg werden“, betont Bauherr Michael Ganter. Um Platz für den Neubau des Ganter Tower zu schaffen, wurde ein Kasernengebäude abgerissen. Das klare Design des hohen Turms spiegelt Formen der historischen Burgtürme auf den Bergen im Taubertal wider und symbolisiert Ruhe, Weitblick und Offenheit. In den großzügigen Räumlichkeiten wird das wachsende Ganter-Team in Tauberbischofsheim in den drei Obergeschossen eine neue Heimat finden, die weiteren Etagen werden vermietet.

Mit Spannung erwarten wir die weiteren Bauabschnitte: Im November 2018 sollen der Rohbau und die Außenhülle des Towers stehen, damit der Innenausbau starten kann.

Wenn all diese Pläne aufgehen, wovon wir bei Ganter durchaus begründet ausgehen dürfen, freuen wir uns darauf uns beim Einweihungsfest April 2019 zu sehen!

Vom technischen Konzept bis zur Endmontage: Ganter realisiert ersten Craig & Rose Showroom

Ende April hat Ganter UK den ersten Craig & Rose Showroom in London fertig gestellt. Craig & Rose ist einer der ältesten britischen Farbhersteller im Premium Segment und bekannt für seine authentische Farbpalette, handverlesen aus historischen Archiven und originalgetreu reproduziert unter Verwendung hochwertigster Rohstoffe. Jetzt wurde das erste Ladengeschäft mit Workshop-Räumen in der Chiswick High Rd in London eröffnet. Angehende Dekorateure und Innenarchitekten können sich hier anhand einer Farbwand einen Eindruck davon verschaffen wie die aufgetragene Farbe in natura wirkt. Für eine fachkundige Beratung in Designprojekten wird vor Ort eine Farbberatung durch Experten angeboten sowie praxisorientierte Workshops.

Da es das erste eigenständige Ladengeschäft des Kunden ist, wurde GANTER beauftragt, das Projekt von der technischen Konzeptionsphase bis zur Eröffnung zu begleiten: Ganter war von Anfang an beteiligt und wählte auch den lokalen Architekten mit aus. Zusammen haben wir das Gutachten erstellt.

Für das schlüsselfertige Projekt hat Ganter als Generalunternehmer zwei Stockwerke einer alten Wäscherei in einen richtigen Showroom verwandelt, entsprechend der Pläne der Architekten: E 2 architects. In nur sechs Wochen vor Ort, haben wir 150 Quadratmeter komplett entkernt und renoviert, entsprechende den Vorgaben des Kunden und der Architekten, beide mit Sitz in Australien. So musste währende der Projektlaufzeit, bezüglich Absprachen, stets die Zeitverschiebung zu Australien berücksichtigt werden.

Alle Wände und Decken wurden von Ganter eingezogen, ein neuer Boden verlegt und das Untergeschoss abgedichtet. Desweiteren haben wir die neue Ladenfassade ausgeführt und die Ladeneinrichtung technisch konzipiert und ausgeführt. Wir haben die technischen Zeichnungen für alle mechanischen und elektrischen Systeme angefertigt, die wir auch ausgeliefert und installiert haben. In Bezug auf die Ladeneinrichtung haben wird die Entwurfszeichnungen in Fertigungszeichnungen übertragen und in der Ausführung die gewünschten Oberflächen aus lokalen Materialien produziert.

Wir werten es als Erfolg unserer Arbeit, dass wir nun auch den zweiten Craig & Rose Showroom in Edinburgh ausführen dürfen.

Weitere Fotos finden Sie unter Referenzen.

© Fotos: Andy Tyler

GANTER realisiert LEED zertifiziertes Founding-Farmers Restaurant in Pennsylvania

In King of Prussia (Pennsylvania, USA) hat GANTER vor Kurzem ein neues Founding-Farmers Restaurant realisiert. Alle Restaurants der Farmers Restaurant Gruppe sind LEED zertifiziert oder befinden sich in der finalen Phase des Zertifizierungsprozesses nach LEED (Leadership in Energy and Environmental Design). Das bedeutet, dass sie vom  U.S. Green Building Council beraten wurden, hinsichtlich der ökologischsten und  umweltfreundlichsten Möglichkeit ein Restaurant zu konzipieren und zu bauen. Ein kompliziertes und kostenintensives Verfahren, das bereits vor der eigentlichen Bauphase beginnt und in der Regel erst ein Jahr nach Fertigstellung vollendet ist.

In diesem anspruchsvollen Prozess ist ein verlässlicher und erfahrener Partner unersetzlich. Unser GANTER Team USA hat sich dieser Aufgabe angenommen und das gesamte Leistungsspektrum des Innenausbaus abgedeckt: Vom Projektmanagement über die technische Konzeption und Ausführung sowie die Konstruktion und Produktion maßgefertigter Elemente. Auch die Logistik und die Installationen vor Ort wurden von Ganter übernommen.

Für den Innenausbau der 1.300 Quadratmeter großen Restaurantfläche, wurden verschiedenste Materialien verarbeitet: So wurde beispielsweise eine Decke aus Altholz-Backen konstruiert und installiert. Weitere Materialien, die es zu verarbeiten galt waren Messing, spritzlackiertes Holz, aber auch Furnier, Stahl, Glas und Fliesen sowie Stoff, Leder und Eisenwaren.

Während des gesamten Prozesses musste unser Team spezielle Anforderungen erfüllen, entsprechend den Anforderungen einer LEED-Gold-Zertifizierung: Es galt bestimmte Kriterien zu erfüllen hinsichtlich Nachhaltigkeit, der Verwendung von Materialien aus lokaler Produktion, der Reduzierung von Transportwegen, dem Einsatz wieder verwertbarer Materialien und der Schonung von Ressourcen.

Zum Founding-Farmer-Restaurant KOP gehört neben einem Restaurant mit Bedienung, eine Bar und das erste Cafè mit Bäckerei, Konditorei und Molkerei. Auf zwei Ebenen bietet das Restaurant insgesamt 300 Sitzplätze, die sich auf verschiedene Bereiche, für unterschiedliche Anlässe verteilen: Den weitläufigen zweiten Stock mit unterschiedlichen Sitzlandschaften. Den „Cozy Nook“ für leise Unterhaltungen, den „Sun Room“ der sich perfekt für ein lebendiges Essen unter Freunden eignet, den „Larder“ für den bekannten Farmers Market Brunch, den „Barn“ für große Gesellschaften und den Barbereich. Eines der Highlights im Founding Farmers Restaurant in King of Prussia ist der private Dining Room. Der “General’s Parlor” bietet seinen Gästen ein einzigartiges Erlebnis. Der exklusive Speisesaal mit 25 Sitzplätzen ist perfekt abgeschirmt von den allgemein zugänglichen Bereichen und bietet einen versteckten Zugang: Hinter der Bar und Displaywand sieht man die Attrappe eines Bücherregals: Mit einem leichten Zug lässt sich dieses öffnen, so dass man den privaten Bereich betreten kann.

Mit viel Expertise und in Übereinstimmung mit den Vorgaben des LEED-Gold Zertifikats hat GANTER USA in nur 4 Monaten die neue Location der Farmers Restaurant Group realisiert. Teilhaber der Restaurant Gruppe, die inzwischen zahlreiche Restaurants in und um Washington  D.C. betreibt, sind 42.000 amerikanische Farmer-Familien die in der North Dakota Farmers Union (NDFU) organisiert sind. Sie haben es sich zur Mission gemacht die Nahrungsmittelkette industriell verarbeiteter Lebensmittel zu durchbrechen und selbst gemachtes Essen anzubieten, dessen Herkunft transparent ist und deren sorgfältig ausgewählte Zutaten aus Ressourcen schonendem Anbau stammen. Das Konzept erhöht die Ertragskraft der beteiligten Farmer, die mit dem Founding-Farmer-Restaurant-Konzept einen Weg gefunden haben, den Konsumenten direkt zu erreichen.

Weitere Fotos finden Sie unter Referenzen.

 

Bettina Zimmermann in der aktuellen „Textilwirtschaft“

In der aktuellen Textilwirtschaft spricht Bettina Zimmermann (COO Retail der Ganter Group)  in einem Round Table-Gespräch mit weiteren Experten über die neue Aufgabe der Markenarchitektur, Sinn und Unsinn digitaler Spielereien und darüber, ob es den Store der Zukunft überhaupt gibt.

Das Briefing muss früh ansetzen. Es macht Sinn sich nicht  zuerst die Frage nach dem Aussehen eines Ladens zu stellen, sondern was man erreichen will.  (Bettina Zimmermann)

Ein gemeinsames Fazit der Experten lautet: Heute kommt es vor allem auf Authentizität und Individualität an, Kunden kennen ihre Zielgruppe viel besser als früher.

 

Lesen Sie hier den vollständigen Artikel.

Erschienen in der Textilwirtschaft Nr. 14 im April 2018.

GANTER im neuen „TW Läden Buch“

Im neuen TW Läden Buch sind wir diesmal mit folgenden von GANTER realisierten Projekten vertreten:

  • Dinnes, Wien
  • KaDeWe, Berlin
  • Kaiser #missunderground, Freiburg
  • Stockmann, Espoo

Der Bildband „Läden 17/18“ zeigt die 50 inspirierendsten Eröffnungen des Jahres, ausgewählt von der Redaktion TextilWirtschaft.

Werfen Sie hier einen Blick ins Buch:

Aus dem Inhalt:

Die Modebranche ist im Umbruch und steht vor neuen Herausforderungen. Erfolgreiche Fashion-Läden bieten längst nicht mehr nur Ware, sondern sind Orte des Verweilens, der Kommunikation und des Socializing geworden.

Der Bildband Läden 17/18 zeigt die 50 inspirierendsten Eröffnungen des Jahres, ausgewählt von der Redaktion TextilWirtschaft. Ob umgestaltete Fläche oder komplett neuer Store, Mono- oder Multibrand, In- oder Ausland: Herausragende Beispiele, üppig illustriert und detailliert beschrieben, die vielfältige Ideen liefern für die eigene Ladengestaltung. Das Schwerpunktthema »Fashion goes digital« präsentiert zahlreiche Best Practices für innovative digitale Lösungen auf der Fläche […].

Das TW Läden Buch 17/18 können Sie hier bestellen.

(Hrsg.) TextilWirtschaft, Läden 2017/18, Deutscher Fachverlag 2018

Just in time: Schwimmendes Kulturdenkmal im Art déco Stil vollendet

Die MS Schwaben ist eines der ältesten Kursschiffe auf dem Bodensee und das Herzstück der Weißen Flotte der Bodensee-Schiffsbetriebe (BSB). 2014 wurde das 1937 erbaute Schiff, das lange Zeit als eine der schönsten Motorschiff-Konstruktionen der 1930er Jahre galt, zum Kulturdenkmal erklärt. Zwei Jahre später entschied sich die BSB für eine Revitalisierung der MS Schwaben. Den Zuschlag für die Neugestaltung erhielt das Stuttgarter Büro IDA Interior Design Allmendinger.

Realisiert wurde das Projekt von GANTER als Generalunternehmer. In nur sechs Monaten hat Ganter  es geschafft, die Schönheit des schwimmenden Kulturdenkmals wieder zum Strahlen zu bringen. Um das Art déco Konzept umzusetzen, wurde das 530 Quadratmeter große Motorschiff von Ganter komplett entkernt, von Asbest befreit und anschließend, unter Berücksichtigung der unter Denkmalschutz stehenden Elemente im Inneren, wieder neu aufgebaut, umgebaut und renoviert.

Alle Böden wurden entfernt und neu verlegt und einzelne Wände und Decken neu eingezogen. In diesem Zug wurde das Schiff mit modernster Technik, neuen Elektroinstallationen und Sanitäranlagen ausgestattet. In der Konstruktion wurde eine Entkopplung von Schwingungen realisiert, um an Bord vor unerwünschten Vibrationen, Lärm und Störquellen zu schützen. Gleichzeitig wurde auch die Raumakustik an Bord optimiert. Auch in puncto Brandschutz wurde die MS Schwaben durch eine neue, brandhemmende Isolierung auf den neusten Stand gebracht. Bei der Renovierung der Innenräume blieben die Holzbestandteile, die mit dazu beigetragen haben, dass die MS Schwaben 2014 unter Denkmalschutz gestellt wurde, im Original erhalten: die Treppenaufgänge aus Holz, das Holzbuffet und die Holzsäulen wurden aufwändig restauriert.

Das Ergebnis der Renovierungsarbeiten ist ein modern ausgebautes Ausflugsschiff, das die Besucher in die Zeit der 20er und 30er Jahre entführt: Im Inneren wurde ein Farbverlauf realisiert, der von überwiegend dunklen, gedeckten Farbtönen auf dem Hauptdeck über das Oberdeck hinauf zum Sonnendeck leitet, wo helle Farb- und Materialkontraste für Transparenz und Helligkeit sorgen. Während auf dem Hauptdeck die Blautöne der glänzenden Samtstoffe mit den floralen Art déco Mustern der Tapete und der dunklen Bemalung der Wände harmonieren, kontrastiert der Gesamteindruck mit den oberen Stockwerken wo große Fensterausschnitte den Eindruck der Wandflächen nahezu auflösen. Die Einbauten und die Möblierung der drei Ebenen sind in beliebten Farbtönen des Art déco gehalten: von Ganter maßgefertigte Sitzgruppen, Sofas und Lounge-Sessel sind in Petrol-, Ozeanblau oder Senfgelb bezogen und verleihen der Einrichtung Eleganz und Atmosphäre.

Die denkmalgeschützten Treppenaufgänge und Wandvertäfelungen aus Birnbaum-Holz kommen durch den Anstrich der Wände in Petrol- und Grautönen nun besonders gut zur Geltung. Die sanften Rundungen und eleganten Konturen dieser Original-Einbauten wiederholen sich in der Formensprache der Möbel sowie der Wanddekoration. Diese kurvigen und stromlinienartigen Formen waren in den dreißiger Jahren modern. Sie greifen mit ihren abgerundeten Ecken und der horizontalen Linienführung die Formensprache nautischer Elemente auf und verleihen der Inneneinrichtung eine gewisse Leichtigkeit.

Weitere prägende Elemente sind die Lichtdecken, die eine Ausleuchtung der Innenräume durch Oberlichter imitieren und in dieser Ausführung speziell für das Motorschiff entworfen und angefertigt wurden. Ein besonderes Gimmick sind die Quick Scan Codes, die sich an den Wänden im Eingangsbereich befinden und den Besucher durch eine museale Zeitreise der MS Schwaben auf dem Smartphone navigieren.

Die Wiederbelebung der MS Schwaben mit einem Innenausbau im neuen Art déco Design der 30er Jahre war – mit einem Projektvolumen von 1,5 Millionen Euro – eines der größten Bauprojekte der BSB Bodensee Schifffahrt. Christoph Witte, BSB-Geschäftsbereichsleiter für Schiffs- und Hafentechnik, spricht in Bezug auf die „Revitalisierung“ der MS Schwaben von einem „Großprojekt“.

Pünktlich zum Saisonstart am 30. März war die MS Schwaben wieder auf dem Bodensee unterwegs. Nach ersten Jungfernfahrten wird sie nun während der gesamten Saison im regulären Kursverkehr eingesetzt: Gelegenheiten dieses schwimmende Kulturdenkmal live zu erleben, finden Sie hier.

 

Ganter verleiht dem alteingesessenen Freiburger Geschäftshaus Schuhe Lüke ein zeitgemäßes Erscheinungsbild

In enger Zusammenarbeit mit den Inhabern und Mitarbeitern von Schuhe Lüke hat GANTER ein Ladenkonzept entwickelt, das den funktionalen Anforderungen eines Schuhgeschäfts optimal entspricht und zugleich höchste ästhetische Ansprüche erfüllt. Um für alle Beteiligten die bestmögliche und im Alltag optimal funktionierende Lösung für die Präsentation der Produkte und die Bedienung der Kunden zu erarbeiten, hat sich GANTER im Vorfeld – im Rahmen mehrerer Workshops – intensiv mit den Wünschen und Bedürfnissen des Auftraggebers und seiner Mitarbeiter auseinandergesetzt.

Als Generalunternehmer hat GANTER neben der Planung des neuen Stores, inklusive seiner Einbauten und Möbel, auch den gesamten Innenausbau übernommen, einschließlich der Malerarbeiten und der Elektronik. Um dem alteingesessenen Ladengeschäft im Herzen der Freiburger Altstadt ein zeitgemäßes Erscheinungsbild zu verleihen, wurden beide Etagenflächen sowie das Treppenhaus, insgesamt 270 Quadratmeter, überarbeitet und renoviert. Innerhalb von nur 8 Monaten wurden auf beiden Ebenen des Schuhhauses neue Böden verlegt: Ein spezielles Vinylgewebe, das aufgrund seiner Verarbeitung auf Jacquard-Webstühlen optisch einem Textilgewebe entspricht, zugleich aber höchste Qualitätsstandards erfüllt. Die natürliche Farbigkeit harmoniert mit den Treppenstufen aus Eichenholz, die auf der Treppe zum Obergeschoss neu verlegt wurden. Einzelne Wände und Decken wurden renoviert bzw. neu eingezogen oder ersetzt. Dabei galt ein besonderes Augenmerk den denkmalgeschützten Wandflächen und Holzdecken des Gebäudes, die es sensibel zu integrieren galt. Das Gebäude liegt im von Kriegszerstörungen verschonten Teil der Altstadt Freiburgs. Seine Geschichte geht zurück bis ins 13. Jahrhundert wobei der Großteil der heute noch erhaltenen Bausubstanz aus dem 15. bzw. 16. Jahrhundert stammt. Das ehemalige „Haus zu den drei güldenen Schwänen“ verfügt über eine historische, farblich gefasste Holzdecke im Erdgeschoss (aus dem Jahr 1220) und im Obergeschoss sowie über einzigartige Fresken an den Wänden des Obergeschosses, die bei Renovierungsarbeiten vor einigen Jahren teilweise freigelegt wurden. Der historische Wandabschnitt zeigt freigelegte Wappen bedeutender Adelsgeschlechter aus Freiburg und der Region und verweist auf dessen ursprüngliche Funktion als Rittersaal.

Sowohl die bemalte Holzdecke als auch die Wandfresken wurden durch ein perfekt ausjustiertes Beleuchtungssystem in Szene gesetzt, das sich in seinem zurückhaltenden und schlichten Design gelungen in seine Umgebung einfügt und gleichzeitig Licht und Weite in das ehemalige Bürgerhaus bringt: die vergleichsweise niedrige Deckenhöhe und das relativ schmale Treppenhaus entsprechen den ursprünglichen Dimensionen. Das Ergebnis überzeugt durch das Zusammenspiel moderner Elemente, die sich harmonisch in die historische – stellenweise bewusst in Szene gesetzte – Bausubstanz einfügen.

Dieser deutliche Materialkontrast spiegelt sich auch im Interiordesign wider: Das moderne Ladenbaukonzept, bestehend aus Einbauschränken sowie leichten, beweglichen Mittelmöbeln – Holzkorpusse und Stahlgestelle – steht in bewusstem Gegensatz zu den historischen, denkmalgeschützten Holzdecken mit Original-Bemalungen sowie den frei gelegten Wandfresken im Obergeschoss des Geschäftshauses. Hier kontrastieren die Holzoberflächen der modernen Möbel aus geölter Eiche mit weiß lackierten Flächen sowie den sensibel darauf abgestimmten champagnerfarbenen bzw. schwarz gepulverten Metalloberflächen der mobilen Präsentationselemente.

Das neue Erscheinungsbild wahrt die Identität des Hauses und dessen Geschichte und spiegelt nun auch in seinem Inneren das Konzept von Schuhe Lüke, zeitlose Klassiker mit aktuellen Newcomer-Brands zu kombinieren.

GANTER im neuen DLV Store Book 2018

Im neuen DLV Store Book sind wir diesmal mit sechs von GANTER realisierten Projekten und Nennungen vertreten:

  • Balenciaga, Paris.
  • Kaiser #missunderground.
  • Julys Flower, Shanghai.
  • Dinnes, Wien.
  • Oberpollinger „the Storey“.
  • Oberpollinger „Living Department“.

Werfen Sie hier einen Blick ins Buch:

Herzlichen Dank an den Deutschen Ladenbau Verband!

Auf 240 Seiten versammelt das Buch international und branchenübergreifend die aufregendsten Neueröffnungen aus dem Bereich Ladenbau. Das Laden-Spektrum beinhaltet die Branchen:

  • Body & Mind
  • Deli & Foood
  • Entertainment
  • Fashion
  • Leisure & Travel
  • Lifestyle & Accessoires

Jetzt Das STORE BOOK 2018 bestellen:

Hrsg.: dlv – Netzwerk Ladenbau e.V. – Deutscher Ladenbau Verband / Cornelia Dörries

GANTER SUISSE realisiert neuen Flagship-Store für H&M auf Zürichs Prachtstraße

Im Herzen Zürichs, auf der geschichtsträchtigen Bahnhofstraße, hat GANTER SUISSE unlängst einen neuen H&M Flagship Store realisiert. In nur 8 Monaten Bauzeit wurden 5 Stockwerke und 3.730 Quadratmeter Präsentations- und Verkaufsfläche nach dem kreativen Konzept des schwedischen Modekonzerns von GANTER umgebaut, ausgestattet und eingerichtet. Für GANTER SUISSE beinhaltete dies nicht nur die Budgetierung und Risikobewertung des Projekts sondern auch die Ausführungsplanung, das Projekt- und Baumanagement sowie das Qualitätsmanagement und nicht zuletzt die Kosten- und Terminplanung.

Der Zeitrafferfilm zeigt: es gab einiges zu tun, um dem Gebäude in der Bahnhofstraße 92 neuen Glanz zu verleihen! Es wurde demontiert, statistisch saniert, strukturelle Arbeiten vorgenommen, Erdbebenschutzmaßnahmen realisiert, die komplette Technische Gebäude Ausstattung übernommen, Fahrtreppen und Aufzüge installiert und schließlich noch alle Möbel montiert.

Pünktlich zur Eröffnung im November 2017 zeigte sich auf den großformatigen Spiegelflächen des Interieurs kein Staubkörnchen mehr. Die auf Hochglanz polierten Glas- und Spiegelflächen reflektieren das Licht hunderter, prominent inszenierter LEDs und inszenieren „Fashion für alle“ auf 5 Ebenen.

Die als Concept-Store vorgesehene Verkaufsfläche des Flagship-Stores beinhaltet den zweiten Zürcher H&M Home und dient neben modernem Einzelhandel auch als Erlebnisort mit angedachtem kulturellen Programmangebot.

Weitere Projektfotos finden Sie hier

Neben Zürich hat GANTER SUISSE übrigens auch die H&M Stores in Trient, Luzern und Rapperswil realisiert.

 

„Unser Dank gilt unserem Generalunternehmer Ganter Interior“

Für die SICK AG, einer der weltweit führenden Hersteller von Sensoren und Sensorlösungen für industrielle Anwendungen, haben wir ein Familien- und Gesundheitszentrum realisiert. Das neue Gebäude auf dem Unternehmensgelände in Waldkirch, dem Hauptsitz des Unternehmens, wurde von fuchs.maucher.architekten.bda geplant und beinhaltet Arzt- und Physiotherapiepraxen, den betriebsärztlichen Dienst des Unternehmens sowie eine Kindertagesstätte. Ganter realisierte das Zentrum mit über 1.200 Quadratmetern und einem Projektvolumen von rund 4 Millionen Euro als Generalunternehmer in nur 10 Monaten Bauzeit.

Wir bedanken uns bei der SICK AG und fuchs.maucher.architekten.bda für den Auftrag und die gute Zusammenarbeit und freuen uns über das positive Feedback von Dr. Martin Krämer (Personalvorstand Sick AG) in der Badischen Zeitung:

http://www.badische-zeitung.de/waldkirch/vier-millionen-investiert–150384888.html

Richtfest für Haus Alpenrose

Nach nur sieben Monaten Bauphase ist Haus Alpenrose aufgerichtet. Letzte Woche fand das Richtfest in Andermatt statt, bei dem Michael Ganter von der Ganter Group, Victor Marcan-Dumesnil von Ganter Suisse und Franz-Xaver Simmen von der Andermatt Swiss Alps den beteiligten Bauunternehmen dankten und sie zum gemeinsamen Mittagsessen eingeladen haben. Mehr Infos zu Haus Alpenrose auf: www.andermatt-alpenrose.ch

‚Deutscher Holzbaupreis‘ für aktivhaus 700

Waldkirch, 06. Juni 2017 –   Die Ganter Group ist Gesellschafter der Aktivhaus GmbH, die schlüsselfertige und konsequent nachhaltige Häuser in Modulbauweise erbaut. Die aktivhaus Serie 700 hat jetzt die wichtigste nationale Auszeichnung für das Bauen mit Holz erhalten: den Deutschen Holzbaupreis 2017 in der Kategorie Komponenten/Konzepte.
Der Deutsche Holzbaupreis wird seit dem Jahr 2003 im zweijährigen Rhythmus von Holzbau Deutschland und verschiedenen Partnern ausgelobt. Mit dem Preis wird aufgezeigt, was mit Holz als Baustoff möglich ist. Zur Teilnahme aufgefordert sind Architekten, Tragwerksplaner, Bauherren sowie Unternehmen der Holzbaubranche. Der Deutsche Holzbaupreis gilt inzwischen als die wichtigste Auszeichnung für Gebäude aus Holz in Deutschland. Er wird in den drei Kategorien „Neubau“, „Bauen im Bestand“ sowie „Komponenten/Konzepte“ ausgelobt.
Die Juroren lobten die „Herausragende Konzeption, durchdachte, minimalistische Gestaltung und flexible Nutzungsmöglichkeiten“ der aktivhaus Serie 700.
Die Verleihung findet traditionell auf der LIGNA, der Weltmesse für die Forst- und Holzwirtschaft, in Hannover statt. Der führende Branchentreffpunkt der holzbe- und verarbeitenden Industrie fand vom 22. bis 26. Mai 2017 auf dem Messegelände in Hannover statt.
Michael Ganter zeigt sich erfreut: „die Auszeichnung ist für uns eine weitere Bestätigung, dass mit der Serie 700 die richtige Entscheidung getroffen wurde. Gleichzeitig ist sie Ansporn, das Projekt aktivhaus mit unserem Know-How im Bereich des hochwertigen und nachhaltigen Bauens weiter voran zu treiben.“
Die Ganter Group ist seit 2016 Gesellschafter der AH Aktiv-Haus GmbH, die für nachhaltigen Modulbau steht und dem von Werner Sobek entwickelten Prinzip Triple Zero® folgt – „Zero Energy Building, Zero Emission Building, Zero Waste Building“. Für die Premium-Modelle der Serie 900 verantwortet Ganter zudem den kompletten Bau und Innenausbau inklusive der Logistik und der Fachplanung. Diese Modelle zeichnen sich nicht nur durch ihr konsequent nachhaltiges Konzept aus, sondern auch durch höchste Individualisierbarkeit. Jedes Modul wird werkseitig komplett vorgefertigt und vorinstalliert. Alle technischen Funktionen werden vor Auslieferung im Werk auf ‚Wohnfertigkeit‘ getestet.
Ein erster Prototyp der Serie 900 wird von der Ganter Group gerade konstruiert und ist ab September 2017 im Urban Harbor in Ludwigsburg zu besichtigen.
Mehr Informationen über die AH Aktiv-Haus GmbH, die unterschiedlichen Serien und das Triple Zero® Prinzip finden Sie auf http://ah-aktivhaus.com/

Baustart für Apartmenthaus Alpenrose – Zwei starke Partner schaffen starken Akzent in den Schweizer Alpen

Waldkirch/Andermatt, 24. April 2017 –  Die Bau-Spezialisten der Ganter Group aus Waldkirch und die Andermatt Swiss Alps AG/ CH haben ein Joint Venture zur Erstellung des Apartmenthauses «Alpenrose» in Andermatt gegründet. Anlässlich der Grundsteinlegung am 21. April 2017 sprachen Michael Ganter und Samih Sawiris von einer für die Entwicklung des Resorts beispielhaften Zusammenarbeit: Mit einem starken  Partner können neue Märkte erschlossen und im Resort starke Akzente gesetzt werden.

Das Apartmenthaus Alpenrose stellt das letzte Puzzleteil des ersten Bauabschnitts des Resorts dar. Zentral gelegen und mit Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten bildet es den architektonischen Abschluss der zentralen Piazza. Die vom alpinen Stil inspirierte und aufwändig gestaltete Fassade fügen das Haus zusammen mit den öffentlichen Arkaden harmonisch in das Architektur-Ensemble des Resorts ein. Die Grundsteinlegung für das Haus Alpenrose erfolgte in einem feierlichen Rahmen am 21. April 2017. Die Übergabe an die Eigentümer ist für Herbst 2018 geplant.

Das Apartmenthaus Alpenrose verfügt über 20 Apartments mit Flächen zwischen 50 m2 und 146 m2. Die Preisspanne reicht von CHF 480’000 bis 2.1 Mio. Die Wohnungen sind optimal angelegt und attraktiv ausgestattet, der Innenausbau der Apartments setzt Maßstäbe und erfüllt in Bezug auf die verwendeten Materialien und das Design höchste Ansprüche. Auf Wunsch können zwei Wohnungen zu einer großen Wohneinheit verbunden und ausgebaut werden.

Nahezu jede Wohnung hat einen vollgeschossigen Glaserker, der die Zimmer mit Licht durchflutet, und eine freie Sicht auf die Umgebung zulässt. Für den Innenausbau stehen die Designlinien «modern rustic» oder «modern light» zur Verfügung. Sie verbinden gekonnt traditionelle alpine Elemente mit dem modernen Chalet-Stil. Selbstverständlich lässt sich die Einrichtung auch individuell und maßgeschneidert nach den Wünschen und Vorstellungen der Besitzer realisieren. Sämtliche Wohnungen sind mit zwei Bädern ausgestattet – eines davon schließt sich direkt an das Schlafzimmer an. Für weiteren Komfort sorgt ein LOXONE-System, mit dem sich die Beleuchtung und die Heizung bequem steuern lassen, optional auch per Smartphone von der Skipiste aus.
Die Ganter Suisse AG, die bei dem Projekt als Totalunternehmer fungiert, verfügt über langjährige Erfahrung und Kompetenz im Premiumbereich. Die Spezialisten aus dem Schwarzwald übernehmen nicht nur den Bau, sondern auch den kompletten Innenausbau und die Möblierung der Alpenrose. Michael Ganter, Inhaber der Ganter Group, kommentiert das Joint Venture wie folgt: „Das Konzept der Andermatt Swiss Alps AG hat uns voll überzeugt, wir freuen uns, unsere Erfahrung und Ausführungs-Kompetenz im Premiumsegment bei diesem Projekt beisteuern zu können.“
Das Apartmenthaus Alpenrose bildet den Abschluss der zentralen Piazza. Diese wird der Treffpunkt im Resort mit Restaurants, Cafés und Shops. Der mit Naturstein gepflasterte Platz wird über einen Brunnen sowie Grünflächen und Bäume verfügen.

Mehr Informationen und Preise der Apartments auf www.andermatt-alpenrose.ch

Das war die EuroShop 2017

Die EuroShop in Düsseldorf war wieder einmal ein großartiges Event. Zahlreiche Besucher aus aller Welt besuchten die wohl wichtigste Messe für den gesamten Investitionsbedarf des Handels. 2.500 Aussteller aus 56 Ländern präsentierten sich den Besuchern. Mit 125 m² gehörte der Stand der Ganter Group zu den größeren Auftritten.
Wir bedanken uns bei den Besuchern unseres Messestandes, die wir bei Getränken und einer kleiner Mahlzeit willkommen hießen. Vielen Dank für den Gedankenaustausch und die guten Gespräche, wir freuen uns auf ein Wiedersehen!

Ganter Group wird Gesellschafter der AH Aktiv-Haus GmbH

Waldkirch_ Michael Ganter, Inhaber der global agierenden Ganter Group, ist neuer Gesellschafter der AH Aktiv-Haus GmbH. Das im März 2016 gegründete Unternehmen entwickelt mit dem aktivhaus „das erste Haus, das die Energie hat, die Welt zu verändern“. Die Ganter Group realisiert als Experte in den Geschäftsfeldern Retail, Commercial und Residential hochwertige Marken- und Einzelhandelsflächen, moderne Arbeitswelten, öffentliche Gebäude sowie luxuriöse Wohnimmobilien.

Mitgesellschafter der AH Aktiv-Haus GmbH sind der Unternehmer Klaus Fischer, der Architekt und Ingenieur Werner Sobek sowie der ehemalige Stuttgarter Oberbürgermeister Wolfgang Schuster. Fischer steht an der Spitze der gleichnamigen Unternehmensgruppe, weltweit bekannt für Dübel und Befestigungstechnik. Sobek ist Gründer der Werner Sobek Firmengruppe, ein hochdekoriertes Architekturbüro mit dem Fokus auf Engineering, Design und Nachhaltigkeit. Schuster ist heute Direktor des Instituts für Nachhaltige Stadtentwicklung in Stuttgart.

Das aktivhaus folgt der Vision eines nachhaltigen Gebäudes. Es unterscheidet sich grundlegend von der bisherigen Art, Häuser zu bauen. Basis ist der von Werner Sobek entwickelte Standard Triple Zero®. Ein Triple Zero® Gebäude verbraucht nicht mehr Energie, als es im Jahresdurchschnitt selbst aus nachhaltigen Quellen erzeugt (Zero Energy Building), es erzeugt keine Emissionen von CO2 oder anderen für Mensch und Umwelt schädlichen Stoffen (Zero Emission Building) und es ist vollständig in den Stoffkreislauf zurückführbar (Zero Waste Building).

Das aktivhaus-Vorzeigemodell ist die Serie 900. Alle Bauteile können am Ende des Lebenszyklus vollständig rezykliert werden. So hinterlässt das Gebäude bei Umbau oder Abbau keinen Abfall und das Grundstück kann ohne Altlasten oder sonstige verbliebene Rückstände renaturiert werden. Die Modelle der Serie 900 erzeugen per Photovoltaik bis zu 200% des täglichen Strombedarfs. Der Energieüberschuss kann für Elektromobile und E-Bikes genutzt werden, abends ans Netz meistbietend abgegeben werden oder energetisch schwächere Gebäude in der Nachbarschaft unterstützen. Bei der Gestaltung des Innenraums sind privaten und gewerblichen Kunden keine Grenzen gesetzt. Aufgrund seiner Expertise im Premiumsegment ist Ganter Interior GmbH Exklusivlieferant dieser Module.

Mit der aktivhaus Serie 700 gibt es auch ein kostengünstiges Einstiegsmodell. Die Modelle erfüllen alle baulichen Standards und lassen sich aus einer Vielzahl unterschiedlicher Varianten, Materialien, Oberflächen und Farben individuell zusammenstellen. Das macht die Serie zu einer begehrten Lösung für Städte, Kommunen und Projektentwickler. Das erste Großprojekt wurde bereits umgesetzt: Die Kreisbaugesellschaft Waiblingen hat in Winnenden kürzlich 38 Module in Betrieb genommen.

Werner Sobek freut sich über den Neuzugang im Führungszirkel: „Mit Michael Ganter haben wir unseren idealen Partner an Bord geholt. Mit seiner Erfahrung im Bereich Innenausbau ist er die perfekte Ergänzung zu unseren Kernkompetenzen Gestaltung und Engineering, zum Know-how der fischerwerke in der Fügungs- und Montagetechnik sowie der Prozessoptimierung und zum reichhaltigen Erfahrungsschatz von Wolfgang Schuster in der regionalen und internationalen Stadt- und Standortentwicklung.“

Ganter selbst freut sich auf das neue Aufgabengebiet: „Angesichts des durch die Bevölkerungsexplosion hervorgerufenen Mangels an Bau-Rohstoffen ist das aktivhaus aus meiner Sicht alternativlos. Die aktivhaus-Idee wird die Baubranche nachhaltig verändern. Wir sind stolz, diese Revolution des Bauens aktiv mitzugestalten.“

Ganter Interior gewinnt „Grossen Preis des Mittelstandes“

Ganter Interior zählt damit zu den acht besten Mittelständlern im „Ländle“.
Waldkirch_Die Ganter Interior GmbH, Experte für exklusive Innenausbauten, von Ladeneinrichtungen über Bürogebäude bis hin zu eleganten Restaurants und Hotels, ist beim „Großen Preis des Mittelstandes“ als Preisträger ausgezeichnet worden. Gemeinsam mit zwei weiteren Preisträgern und fünf Finalisten bei immerhin 874 nominierten Unternehmen zählen die Waldkircher gemeinsam mit ihren Kollegen in Tauberbischofsheim damit zu den vorbildlichsten und besten mittelständischen Unternehmen in Baden-Württemberg.
Der große Preis des Mittelstandes der Oskar-Patzelt-Stiftung gilt seit Jahren als begehrte Auszeichnung und darüber hinaus inzwischen als Deutschlands wichtigster und renommiertester Wirtschaftspreis. Der bundesweite Preis wird seit 1995 an herausragende mittelständische Unternehmen verliehen, die nicht nur wirtschaftlich erfolgreich sind, sondern sich auch durch einen engagierten Kundenservice, Innovationen, die Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen, ein vorbildliches Betriebsklima und breite Mitarbeiterweiterbildung sowie soziales und gesellschaftliches Engagement auszeichnen.

Mit seinen individuellen und hochwertigen Innenraumkonzepten ist das Unternehmen aus dem südwestlichen Schwarzwald der Experte für die perfekte Umsetzung cleverer Raumideen. Das Unternehmen realisiert einzigartige Inneneinrichtungen und komplette Innenausbauten inklusive aller Generalunternehmerleistungen sowie neu konzipierte Einrichtungselemente vom Prototypen von bis hin zur Serienreife – nach den Entwürfen der Kunden und in enger Zusammenarbeit mit Architekten, Designern und Projektteams. Die Ganter Interior GmbH gibt Marken-, Handels- und Unternehmenskonzepten ein Gesicht.

Mit mehr als 400 Mitarbeitern und 20 Auszubildenden (2015) und einem Netzwerk von Zulieferern und Spezialisten realisiert Ganter Interior weltweit faszinierende Innenwelten für die Geschäftsfelder Retail, Commercial und Residential. 1995 von Michael Ganter und einem Geschäftspartner gegründet, konnte das Unternehmen so namhafte Kunden und Marken wie Burberry, Louis Vuitton, Montblanc sowie Tom Ford gewinnen, aber auch immer mehr Bauherren aus dem öffentlichen und dem privaten Bereich.
Kooperationen mit verschiedenen universitären Einrichtungen wie der Hochschule Rosenheim oder der Universität Letterfrack in Irland bringen zusätzliche frische Ideen in das Unternehmen. Mit der Vergabe von Abschlussarbeiten und Praktikumsplätzen sorgt der Innenausstatter für einen kontinuierlichen und lebendigen Austausch zwischen Theorie und Praxis. Durch diese Zusammenarbeit findet Ganter nicht selten Talente, die ihr Können dann in den Dienst der Firma stellen. Ausgebildet werden junge Menschen in unterschiedlichen Berufen wie Industriekaufleute, technischer Produktdesigner und Bauzeichner. Da nie über Bedarf ausgebildet wird, können sämtliche Azubis im Idealfall in eine Festanstellung übernommen werden. Eine Kooperation besteht mit dem Berufsschulzentrum Waldkirch. Hier wurde eine Ganter-Interior-Übungsfirma eingerichtet. Diese Übungsfirma ist ein virtuelles Unternehmen, das durch „Learning by Doing“ Lerninhalte vermittelt. Die firmeneigene Ganter Interior Akademie stellt ein breitgefächertes Weiterbildungsangebot zur Verfügung, zum Beispiel Fachschulungen zu Themen wie Trockenbau, Metall, Holz, aber auch Sprachkurse und solche zu Selbstmanagement und Führungskräftetraining.

Nicht nur die Weiterbildung liegt Ganter Interior am Herzen, sondern auch die Gesundheit der Mitarbeiter. Deshalb werden im Rahmen des Gesundheitsmanagements Rückenfitness, Arbeitsplatzergonomie und Fahrsicherheitstrainings angeboten. Auch vergünstigte Mitgliedschaften in Fitnessstudios können die Mitarbeiter in Anspruch nehmen. Ernährungsberatung, Seh- und Hörtests sowie Vorträge von Krankenkassen sind Bestandteil des Gesundheitstages, der alle zwei Jahre stattfindet.
Unter dem Motto „Job Rad“ können Beschäftige außerdem vergünstigt Fahrräder leasen, und für die geistige Fitness stellt die Firma Hard- und Software für den Privatgebrauch kostengünstig zur Verfügung. Der positive Effekt dieser Maßnahmen kann sich sehen lassen. Die Mitarbeiter sind gesünder und motivierter, was sich auch in der Umsatzentwicklung mit Zuwachsraten von gesunden zwei bis drei Prozent zeigt.